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DJI Romo 2: Saugroboter funktioniert jetzt auch offline

DJI macht, was sich viele wünschen: Der neue Romo 2 Saugroboter lässt sich via Bluetooth und ganz ohne Internetverbindung nutzen. Allerdings braucht es weiter ein Login.

Die News hat der Hersteller irgendwo mitten in der Präsentation auf der Techmesse IFA in Berlin versteckt. Dabei ist dieses Feature eines, das es bisher bei Saugrobotern in der Form bisher nicht gab – zumindest nicht bei den Topmodellen der letzten Jahre.

Der neue DJI Romo 2 bekommt einen «Local Data Mode». Damit verbindet sich der Roboter via Bluetooth mit dem Smartphone und lässt sich per App steuern. Alle Funktionen stehen dabei zur Verfügung. WLAN oder Internet sind nicht nötig – oder besser gesagt, nicht mehr nötig.

Internet nur für die Installation

Denn die Installation benötigt das System weiterhin eine Internetverbindung. Einerseits musst du in der App ein Login erstellen, andererseits braucht der Roboter WLAN und Internet für die erste Kartierung der Wohnung und die Übertragung der Daten. Technisch wäre das vielleicht auch anders lösbar; der Hersteller geht aber diesen Weg.

Der Romo 2 ist wie der Vorgänger mit seinem transparenten Design ein Hingucker.
Der Romo 2 ist wie der Vorgänger mit seinem transparenten Design ein Hingucker.

Der «Local Data Mode» kommt aus der Drohnensparte des Unternehmens. Die fliegenden Kameras sind bereits seit einigen Jahren damit ausgestattet. DJI reagiert damit sicherlich auch auf die Kritik, denn zum Start des ersten Modells gab es eine grosse Sicherheitslücke.

Wie es um Datenschutz und Privatsphäre bei den anderen Herstellern steht, liest du in diesem Artikel.

Günstiger, trotzdem besser

Der DJI Romo 2 kommt ab dem 9. September in den Handel. Der Hersteller hat sein zweites Saugroboter-Modell in vielen Kritikpunkten verbessert. Zuallererst den Preis: Die erste Version kostete zum Start über 1800 Franken. Der Nachfolger hat beim Launch ein Preisschild von 1169 Franken oder 1299 Euro. Die Version ohne transparentes Design ist rund 100 Franken oder Euro günstiger.

Der Romo 2 hat einen Mopp, der 12,4 Zentimeter zur Seite ausfährt. Dieser Arm hat einen eigenen Lidar-Sensor, damit er Möbel und Wände nicht berührt, aber trotzdem so nahe wie möglich daran entlang wischt. Wie gut das funktioniert, habe ich bei der Demo auf dem DJI-Stand erleben können. Der Boden ist wirklich bis ganz um eine runde Säule feucht gewischt.

Der Roboter fährt eng um Hindernisse rum, der Mopp hat einen eigenen Sensor, um möglichst nahe an den Rand zu kommen.
Der Roboter fährt eng um Hindernisse rum, der Mopp hat einen eigenen Sensor, um möglichst nahe an den Rand zu kommen.

Auch sonst hat DJI viele Sensoren eingebaut. Eine Fisheye-Kamera mit zwei Linsen, Lidar-Scanner nach vorn und zur Seite – und eben den zusätzlichen Sensor direkt im ausfahrbaren Mopp. Mit all der Technik soll der Roboter noch genauer navigieren als der Vorgänger, der in diesem Bereich bereits Pluspunkte sammelte. Der Romo 2 soll erstmals transparente Objekte wie Plastikfolien oder Glas erkennen und umfahren. Hindernisse misst das System millimetergenau aus – mit Technik aus dem Drohnenbereich.

Das Manko beim Klettern hat DJI auch behoben. Einzelschwellen bewältigt das neue Modell bis 4 Zentimeter und Doppelschwellen bis 8,5 Zentimeter. Zudem ist der Romo 2 leiser als der sowieso schon leise Vorgänger, saugt dabei aber stärker.

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