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DJI Osmo Action Cam: Die mit den zwei Bildschirmen

DJI ist vor allem für seine Drohnen bekannt. Jetzt hat das chinesische Unternehmen seine erste Action Cam angekündigt. Auffälligstes Merkmal: Die Action Cam hat auf der Frontseite einen Zweitbildschirm.

Schon länger stellt DJI neben seinen Drohnen auch Handheld-Kameras mit integriertem Gimbal her. Jetzt wagen sich die Chinesen ins Gebiet der Actionkameras vor. Neben dem Pionier GoPro gibt es mittlerweile unzählige weitere Konkurrenten. DJI muss also schon ein attraktives Angebot lancieren, um bestehen zu können.

Tatsächlich hat die DJI Osmo Action Cam ein Alleinstellungsmerkmal: Den Zweitbildschirm auf der Frontseite. Der ist quadratisch und 1.4 Zoll gross – so gross, wie es halt geht, wenn nebenan noch ein Objektiv Platz beansprucht.

  • Osmo Action (12MP, 60p, Schwarz)
  • Osmo Action (12MP, 60p, Schwarz)
  • Osmo Action (12MP, 60p, Schwarz)
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CHF 415.–
Dji Osmo Action (12MP, 60p, Schwarz)
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Zwar hat auch die GoPro Hero 7 Black einen kleinen Zweitbildschirm auf der Frontseite, doch das ist nur ein Schwarzweiss-LCD für ein paar Informationen wie Akkustand. Der Monitor der Osmo Action Cam ist dagegen fähig, das Sucherbild anzuzeigen.

Die Kamera ist auch ohne Gehäuse wasserdicht. Bis 11 Meter, damit es einen Meter mehr ist als bei der Konkurrenz. Mit einem zusätzlichen Gehäuse sind Tauchgänge bis 60 Meter Tiefe möglich. Die Action Cam funktioniert laut DJI bei Frosttemperaturen bis zu –10° C.

Mit diesen beiden Merkmalen steht die Osmo nicht ganz konkurrenzlos da. Die Sony RX0 II ist ebenfalls wasserdicht und ihr Bildschirm lässt sich um 180 Grad drehen, so dass er den gleichen Zweck erfüllt wie der Zweitmonitor der DJI Cam. Die Sony-Kamera hat zudem einen wesentlich grösseren Sensor und damit höchstwahrscheinlich eine deutlich bessere Bildqualität.

  • DSC-RX0 II Kit (7.90 -  mm, 15.30MP, 16FPS, WLAN)
  • DSC-RX0 II Kit (7.90 -  mm, 15.30MP, 16FPS, WLAN)
  • DSC-RX0 II Kit (7.90 -  mm, 15.30MP, 16FPS, WLAN)
CHF 899.–
Sony DSC-RX0 II Kit (7.90 - mm, 15.30MP, 16FPS, WLAN)
Premium-Bildqualität in einem ultrakompakten Gehäuse. Dieses Kit beinhaltet den Aufnahmegriff VCT-SGR1, eine Mikrofonhalterung und einen Zusatzakku (Total 2). Die RX0 II ist momemtan nur als KIt erhältlich.

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Aber die Sony RX0 II spielt auch in einer anderen Preisklasse. Somit füllt die Osmo Action Cam einen Platz aus, den bislang noch kein Produkt besetzt hat.

DJI hebt besonders die elektronische Bildstabilisierung RockSteady hervor. Sie soll selbst bei 4K und 60 fps das Bild hervorragend stabilisieren. Peter McKinnon hat die Kamera bereits ausprobiert, die Bildstabilisierung siehst du ab Minute 4. Die Osmo Action Cam stabilisiert offensichtlich extrem stark – so stark, dass ich mich frage, ob sie nicht auch gewollte Kamerabewegungen entfernt.

Die wichtigsten technischen Daten

  • Videomodi: 4K Video-Auflösung bei 60 fps (HDR: 30 fps) und 100 Mbps, Full HD bei 120 fps, 8-fach-Zeitlupe , Zeitraffer
  • Sensor: 12 Megapixel, 4:3-Format, 1/2.3 Zoll
  • 1/8000 Sekunde bis 120 Sekunden
  • Lichtstärke f/2.8
  • RAW-Format
  • 145 Grad Blickwinkel
  • Integration in Smartphone-App DJI Mimo per Wi-Fi oder Bluetooth
  • kein GPS
  • wasserdicht bis 11 Meter, mit wasserdichtem Gehäuse bis 60 Meter
  • kälteresistent bis –10° C
  • Screen 640 x 360 Pixel (GoPro: 480 x 320), Vorderseite
  • elektronischer Bildstabilisator RockSteady

Im Lieferumfang ist ein Gehäuserahmen enthalten, an den verschiedene Halterungen angeschraubt werden können.

Verfügbarkeit

Du kannst die Kamera ab sofort vorbestellen. Damit erhältst du die Kamera, sobald sie verfügbar ist. First come, first serve. Du kannst zwischen Varianten mit einem, zwei oder drei Akkus wählen.

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David Lee, Zürich

  • Senior Editor
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

4 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
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User daccurda

DJI Produkte sind ziemlich cool und funktionieren gut. Wenn ihre App jetzt noch halbwegs brauchbar und stabil wäre....

16.05.2019
User streule1

Die Mimo-App ist top! Benutze sie auch für meinen Osmo Pocket.

16.05.2019
Antworten
User Anonymous

Ich habe mir mal ein paar Reviews angeschaut (unter anderem auch das von Peter McKinnon) und ich muss ehrlich sagen, dass mir mit Rocksteady fast zu viel Stabilisiert wird. Ich hatte das selbe Gefühl bereits bei der Hero 7, ich meine wenn man Biken geht, darf man wohl noch merken, dass der Untergrund ein Wenig uneben ist nicht? Die Technologie dahinter ist natürlich extrem stark, aber sie stabilisiert mit fast zu viel weg. Ich würde lieber eine optische Stabilisierung haben als eine digitale, aber ich weiss, dass das in einem so kleinem Gehäuse extrem schwierig ist...

17.05.2019