
Diese Falt-Tasche gebe ich nicht mehr her
Diese faltbare Tasche ist das mit Abstand beste Reise-Mitbringsel aller Zeiten. Zu meiner Überraschung ist sie auch auf Galaxus erhältlich.
Urlaubs-Souvenirs und Reue. Wie gerne die beiden doch früher oder später Händchen halten. Zwischen all dem unnützen Zeug, das sich über die Jahre bei mir angesammelt hat, sticht eine Anschaffung jedoch positiv hervor. Ja, manchmal klopfe ich mir dafür sogar auf die Schulter: Es ist ein Shopper, den ich in einem Ghibli-Store in Japan gekauft habe. Simpel, aber mit genialem Twist.

Die sieht auf den ersten Blick ganz gewöhnlich aus, oder? Das Spezielle an der Shupatto Bag ist ihr One-Pull-Mechanismus: Das Falt-Design des japanischen Unternehmens Marna sorgt dafür, dass sich die geräumige Tasche mit nur einem Handgriff plattmachen lässt, sodass du sie schnell wieder platzsparend zusammenrollen kannst. Wie das genau geht, erfährst du weiter unten.
Wie sich herausstellte, führen wir die Marke sogar im Shop. Umso weniger hat es mich überrascht, dass Redaktionskollegin Carmen Baumann, während ich von meinem Modell schwärmte, selbst eine aus ihrer Arbeitstasche zauberte. Ihre Ausführung ist etwas kleiner, aber nicht minder praktisch: «Seit ich meine Shupatto Bag fleissig benutze, sammeln sich bei mir zu Hause kaum noch Papiertragetaschen an», so ihr Fazit.

Grösse und Form
Die bauchige Tasche kommt in unterschiedlichen Grössen daher. Weil ich meinen kleinen Verpackungskarton längst entsorgt habe, musste ich kurz recherchieren, welches Modell ich da überhaupt mit mir herumtrage: Das M trägt gemäss Herstellerangaben bis zu fünf Kilogramm, misst 350 × 300 Millimeter und verfügt über ein Fassungsvermögen von 15 Litern. Auf mich wirkt die Tasche aber definitiv geräumiger, denn ich bin immer wieder überrascht davon, wie viel reinpasst. Aber was weiss ich schon? Auf mein Gespür für Grössen und Volumen ist sowieso kein Verlass.

Und so geht's
Ich muss gestehen: Als ich die Tasche aus 100 Prozent recyceltem Polyester damals zu Hause ausgepackt habe, wurde ich aus dem Konzept nicht schlau. Ich hatte eine handelsübliche Mehrwegtasche erwartet und plötzlich verknoteten sich meine Hirnwindungen nur schon beim Anblick des gefalteten Materials. Deshalb liess ich sie erst mal ein paar Monate links liegen. Jetzt habe ich den bescheidenen Dreh aber raus:
Einmal an beiden Enden ziehen und die Tasche faltet sich automatisch zu einem flachen Band zusammen.

Jetzt brauchst du sie nur noch einzurollen.

Carmens kleine Version lässt sich mit einem Gummiband fixieren. Meine grosse Bag hingegen hat einen entsprechenden Verschluss mit Druckknopf. Das war's. Wieder ab in die Handtasche damit.

Eingerollt findet mein Modell – es wiegt knapp 75 Gramm – in so gut wie jeder meiner Handtaschen Platz. Mittlerweile ist die faltbare Einkaufstasche meine feste Begleitung in allen Lebenslagen. Wir bestreiten gemeinsam Ausflüge in die Brocki, bringen Testprodukte aus dem Shop nach Hause, organisieren Koffer und Wanderrucksäcke, kaufen Lebensmittel und Bücher und so weiter und so fort.
Dank des wasserabweisenden Materials muss ich mir auch bei leichten Regenschauern keine Sorgen machen. Einziger Nachteil: Mein Beutel lässt sich nur per Druckverschluss oben schliessen. Das heisst, dass es ohne den Schutz eines Schirms oben reinregnen könnte. Wer das vermeiden will, setzt lieber auf die Modelle mit Reissverschluss.
Wer die Tasche waschen möchte, kann das tun, sollte aber die Pflegeinstruktionen des Herstellers beherzigen. Ich selbst habe das noch nicht ausprobiert. Sollte ich aber vielleicht, so oft wie ich sie benutze ...

Mehr Auswahl findest du hier.
Fazit
Eintüten bitte!
Pro
- verschiedene Grössen und Designs
- lässt sich schnell wieder zusammenfalten und einrollen
- vielseitig einsetzbar
- wasserabweisend
- waschbar
- leicht und platzsparend
Contra
- bei Modellen mit Druckverschluss könnte es reinregnen
Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.
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