Der vielleicht schnellste Tisch der Welt und andere sportliche Büro-Gadgets
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Der vielleicht schnellste Tisch der Welt und andere sportliche Büro-Gadgets

Michael Restin
Zürich, am 27.11.2021

Anne geht am Stehpult auf ihrem WalkingPad. Um dabei effizient arbeiten zu können, hat sie sich ausgerüstet. Diese Dinge machen für sie den Unterschied.

Multitasking ist schwierig. Ich zum Beispiel würde mich heillos in der Tastatur verheddern, wenn ich wie Anne beim Tippen gehen müsste. Sie macht das inzwischen so virtuos, dass sie bis zu 25 Kilometer täglich abspult, ohne die Arbeit zu vernachlässigen. Mit dem KingSmith WalkingPad R1 Pro, Motivation und einer geschickt eingerichteten Arbeitsumgebung.

Arbeit am laufenden Band mit dem *KingSmith WalkingPad R1 Pro**Arbeit am laufenden Band mit dem *KingSmith WalkingPad R1 Pro**
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Arbeit am laufenden Band mit dem KingSmith WalkingPad R1 Pro

Der Beitrag zum Laufband hat viele Fragen nach sich gezogen: «Wackelt der Tisch nicht? Wie kannst du da schreiben? Stören die Hintergrundgeräusche in Calls?» Annes Lösung sieht folgendermassen aus.

Vom Tisch über die Tastatur bis zum Kopfhörer muss alles stimmen, damit es auch bei der Arbeit läuft.
Vom Tisch über die Tastatur bis zum Kopfhörer muss alles stimmen, damit es auch bei der Arbeit läuft.

Hoch soll es heben: Das Tischgestell von Contini

Bei ihr steht ein weisses Hubtischgestell von Contini. Sie hat es mit der Bambustischplatte eines schwedischen Möbelhauses kombiniert, das anonym bleiben möchte. Nennen wir es AIKE.

Entscheidend ist ohnehin nicht die Tischplatte, sondern die Stabilität der Füsse. Das Contini-Gestell bringt 30 Kilogramm auf die Waage und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Wenn Anne in «normalem» Tempo geht, was für sie 4 bis 4,5 Kilometer pro Stunde bedeutet, hat sie kein Problem.

Auch die Community beantwortet die Frage «Wackelt der Tisch fest bei maximaler Höhe?» klar mit Nein. Laut Datenblatt des Herstellers legt der Tisch mit seinen zwei Motoren bis zu 38 Meter pro Sekunde zurück. Damit wäre er der wohl schnellste Tisch der Welt, knapp 137 km/h sind schon eine Ansage. In Wirklichkeit bleibt Contini an Ort und Stelle. Annes Tastatur dagegen ist flexibel.

Geteilte Tastatur ist halbes Leid

Eine Split-Tastatur ist im Gehen Gold wert.
Eine Split-Tastatur ist im Gehen Gold wert.

Anne hat sich eine Split-Tastatur zugelegt, die den Armen etwas mehr Freiheit gibt. «Das ist auf jeden Fall eine grosse Hilfe, um eine gute Haltung zu haben», sagt sie. Es ist gar kein Naturgesetz, dass eine Tastatur am Stück gefertigt sein muss. So ein Zweiteiler scheint sinnvoll zu sein, aber die Dinger sind absolute Nischenprodukte. Anne hat ihr weisses Exemplar weder bei digitec noch bei Galaxus oder AIKE gefunden. Bei uns im Shop gibt's ein entsprechendes Modell von R-Go Tools. Einer Marke, die r-gonomische Sachen herstellt. Auch diese Tastatur ist teilbar. Damit hat das Schreiben im Gehen Hand und Fuss.

Die passenden Kopfhörer

Wenn du deine Gesprächspartner:innen nicht mit Umgebungsgeräuschen belästigen willst, ist Noise Cancelling wichtig. In Calls nutzt Anne ein Gaming-Headset, das HyperX Cloud II. Es macht seine Sache so gut, dass der Geräuschpegel des Laufbands nicht verräterisch ist und bislang noch niemanden gestört hat.

Sofern sie keine Gespräche führt, wechselt sie auf Sportkopfhörer von Creative. Mit dem In-Ear-Modell kommt sie beim stundenlangen Gehen nicht ins Schwitzen.

Darin stecken die In-Ear-Kopfhörer von Creative, kreativ verziert von Anne.
Darin stecken die In-Ear-Kopfhörer von Creative, kreativ verziert von Anne.

Das ist Annes Lösung. Es ist sicher nicht die einzige, die gut funktioniert. Da das Angebot riesig ist, hat sich Kollege Martin Jungfer intensiv mit bürotauglichen Kopfhörern auseinandergesetzt und sogar Modelle gefunden, die eine ganze Ehefrau herausfiltern können.

*Headsets** fürs Homeoffice im Vergleich – welches für wen?*Headsets** fürs Homeoffice im Vergleich – welches für wen?
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Frischer Wind von vorne

Büromenschen wundern sich in Videocalls nicht über Lärm. Eher darüber, dass sich Anne im Bild bewegt. Um die Verwirrung komplett zu machen, könnte sie auch noch die Haare im Wind wehen lassen. Denn ihr Bonus-Gadget sorgt für Abkühlung. «Ich habe einen kleinen USB-Ventilator, über den ich sehr froh bin», sagt sie. Wer täglich so viel läuft, braucht das Teil nicht nur im Sommer und freut sich selbst im Winter an der frischen Brise. Jedenfalls, solange der Lufthauch fein justiert ist: «Er darf nicht zu hoch eingestellt sein, sonst schmerzen die Augen.»

Alternativ funktioniert auch ein ausrangierter Laubbläser, wie Kollege Ramon Schneider beweist. Dann wird es mit dem Noise Cancelling allerdings schwierig. Und die Augen schmerzen garantiert.

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Michael Restin
Michael Restin

Editor, Zürich

Sportwissenschaftler, Hochleistungspapi und Homeofficer im Dienste Ihrer Majestät der Schildkröte.

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