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Das sind die ersten Infos zum neuen Motorola Razr Fold

Bisher hat Motorola mit den Flip-Phones nur Smartphones kompakt zusammengefaltet. Demnächst bietet der Hersteller mit dem Razr Fold erstmals auch eines mit grossem Display zum Aufklappen wie ein Buch.

Mit genauen Spezifikationen zur Hardware hält sich Motorola noch zurück. An der Techmesse CES in Las Vegas kann man sich allerdings schon einen ersten Eindruck verschaffen. Ein paar vielversprechende Informationen hat der Hersteller zudem bereits bestätigt.

Schlankes Design dank Edge 70

Zugeklappt ist das Motorola Razr Fold ein reguläres Smartphone mit einem 6,6-Zoll-Display. Geöffnet misst der Bildschirm dann 8,1 Zoll. Zum Vergleich: Das Google Pixel 10 Pro Fold liefert aufgeklappt 8 Zoll und geschlossen 6,4 Zoll.

Das Razr Fold in Schwarz und Weiss.
Das Razr Fold in Schwarz und Weiss.
Quelle: Motorola

Bestätigte Spezifikationen sind noch rar

Das Kameramodul auf der Rückseite ragt wie bei allen aktuellen Foldables deutlich heraus. Bestückt ist das Razr Fold mit drei Kameras mit einer Auflösung von jeweils 50 Megapixeln. Die Frontkamera im Aussendisplay löst mit 32 Megapixeln auf, innen sind es 20 Megapixel.

Zum verbauten Chipsatz macht Motorola noch keine Angaben und hält sich auch darüber hinaus mit Details zurück. Vor Ort in Las Vegas durften sich die Besuchenden immerhin schon einen ersten Eindruck machen. Das Scharnier ist beispielsweise laut Hands-on von Golem vor Ort solide und geschmeidig.

Bei der Software ist ebenfalls noch vieles unklar. Motorola wirbt einzig mit Dolby Vision für Videoaufnahmen. Ob das Foldable eine ernsthafte Konkurrenz für das Samsung Galaxy Z Fold 7 oder das Google Pixel 10 Pro Fold ist, bleibt also abzuwarten.

Erhältlich soll das Razr Fold in Schwarzblau mit angerauter Rückseite und in Lilienweiss mit einem etwas feineren Finish sein. Für die Verfügbarkeit gibt Motorola nur grob 2026 an und nennt noch keinen Preis. Eine Produktseite hat der Hersteller aber bereits online gestellt.

Neuer Stift als Zubehör

Da das Razr Fold aufgeklappt einem Mini-Tablet gleichkommt, eignet sich ein Stift für Notizen gut. Motorola stellt hierfür den Moto Pen Ultra als separat erwerbbares Zubehör vor. Der Pen erkennt Druck für feine Linien und Handballen, damit du nicht unabsichtlich mit der Hand schreibst. Im zugehörigen Case lädst du den Moto Pen wieder auf, so hält er insgesamt bis zu 31 Stunden durch – dafür ist die Ladehülle ziemlich wuchtig.

Der Preis und die Verfügbarkeit des Moto Pen Ultra sind noch nicht bekannt.

Mit dem neuen Moto Pen lassen sich Skizzen und Notizen auf dem Razr Fold erstellen.
Mit dem neuen Moto Pen lassen sich Skizzen und Notizen auf dem Razr Fold erstellen.
Quelle: Motorola
Titelbild: Motorola

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Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los. 


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