Das Plankpad: der interaktive Fitnesstrainer
ProduktvorstellungSport

Das Plankpad: der interaktive Fitnesstrainer

Patrick Bardelli
Zürich, am 13.03.2020
Bilder: Manuel Wenk
Und wieder eine Fitnessübung, die mit einer App aufgemotzt wird: die Planke. Das Unterarmstütztraining wird digitalisiert.

Ordinäre Fitness war gestern. Heute heisst das Zauberwort Digitalisierung. Auch vor dem Planking, zu deutsch Unterarmstütztraining, macht dieser Trend nicht Halt. Dabei zählt die Planke zu den einfachsten und effektivsten Übungen. Du trainierst damit sehr viele Muskelgruppen auf einmal: Bauch, Trizeps, Schultern, Rücken, Brust- und Beinmuskeln.

Wozu eine App?

In Kombination mit der App für iOS und Android verbindet dieses Fitnessgerät Workouts mit Spielen auf deinem Smartphone oder Tablet. Das sieht im Marketingvideo des Herstellers so aus:

Ich habe den interaktiven Ganzkörpertrainer kürzlich auf einer Sportmesse ausprobiert. Von wegen die Zeit verfliegt im Nu. Nach drei Minuten ist bei mir auch auf dem Plankpad Schluss. Trotz Games mit lustigen Namen wie Snow Cruisin, Meteor Madness oder Wave Rider. Aber ich gehöre auch nicht unbedingt zum Zielpublikum. Das Produkt richtet sich eher an Mitglieder der Generationen Y und Z, die ohne Handy vor der Nase kein Bein vors andere kriegen.

Das sieht im Video irgendwie alles viel knackiger aus.
Das sieht im Video irgendwie alles viel knackiger aus.

Mein erster Eindruck

Es ist ein Leben voller Apps. Und Downs. Und ich gehöre wie gesagt nicht zwingend zum Zielpublikum. Deshalb hinterlässt das Plankpad inklusive App einen zwiespältigen Eindruck. Wenn Planke liegen, dann einfach so, ohne Schnickschnack. Aber ich kann nachvollziehen, dass durch die Games der eine oder die andere Couchpotato die Chips weglegt, Netflix ausschaltet und spielend ein wenig fitter wird. So gesehen hat das Produkt seine Berechtigung.

Interessanter finde ich die Workouts und die Anwendung des Plankpads als Balancetrainer. Da ist mein Interesse schon grösser. Leider konnte ich das aus Zeitgründen nicht ausprobieren. Werde ich bei Gelegenheit aber nachholen. Allerdings ist der Preis mit fast 100 Franken recht hoch. Da gibt es günstigere Gleichgewichtstrainer.

Günstiger zu einem weiteren Bardelli-Textli kommst du sicher nie. Die gibt's nämlich gratis und zwar hier.

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Patrick Bardelli
Patrick Bardelli
Senior Editor, Zürich
Es zählt nicht, wie gut du bist, wenn du gut bist. Sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.

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