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Cheats: vom perfekten Testing Tool zum Affront der Gamer-Branche?

Videospiel-Entwickler testen ihre Spiele mit Cheats. Im Laufe der Jahre lief das Ganze aus dem Ruder – es entstand ein lukratives Geschäftsmodell. Des einen Freud ist des anderen Leid.

Einmal Gott spielen und jeden Boss problemlos zur Strecke bringen: Ein Satz, von dem viele Gamer insgeheim träumen. Für mich hingegen macht die Schwierigkeit eines Spiels gerade den Reiz aus. Ein klares Statement gegen Cheating. Es gibt aber auch Situationen, in denen Cheats Sinn machen – eine davon ist das Testen von Videospielen. Um diesen Prozess effizient zu gestalten, bauen Entwickler absichtlich Cheats ein. Ob Fluch oder Segen, Cheats haben in der Game-Industrie ihre Spuren hinterlassen.

Ein Cheat kommt selten allein

Seit es Videospiele gibt, existieren Cheats. Einer der ersten Codes war «603769», die Autonummer von Matthew Smith, dem Entwickler von «Manic Miner». Mit den sechs Zahlen aktivierten Spieler den Cheat Mode, um unbeschadet ins nächste Level zu gelangen. Die Symbiose von Cheats und Videospielen hat damit zu tun, dass Cheats den Entwicklern halfen, Spiele vor dem Release effizienter zu prüfen. So konnten sie durch Wände gehen, unbesiegbar sein oder Levels überspringen, um Bugs schneller aufzuspüren und zu beseitigen.

Es ging aber auch anders: 1983 bewarben die Macher von «Castle Wolfenstein» einen Editor, mit welchem der Spieler für 15 Dollar Zusatzskills erhalten hat: «Dieser Editor gestaltet jedes Feature des Spiels neu. Stoppe Startverzögerungen, Abstürze und lange Wartezeiten. Erhalte jeden Artikel, in jeder beliebigen Menge. Beginne in jedem Raum, in jedem Rang. Überliste die Zielfunktion. Und füge sogar eigene Elemente hinzu.»

Ein Screenshot aus Castle Wolfenstein aus dem Jahr 1981. Quelle: nerdbacon.com

Bereits vor über 30 Jahren reprogrammierten Spieler gezielt bestimmte numerische Werte, bevor sie ein Spiel starteten. Im Kontext von 8-bit-Computern, die Spiele vor dem Start in den Zwischenspeicher geladen haben, manipulierten die gewieften Zocker diese Daten, um mittels sogenannter POKE-Statements unendlich viele Leben, Geld, Munition oder Unsichtbarkeit zu erlangen. Eine weitere Möglichkeit des Cheatings war geboren. Beim Commodore 64, der Amstrad CPC-Reihe und dem ZX Spectrum konnten Gamer beispielsweise mittels Spezialkartuschen respektive -einschüben das laufende Programm einfrieren, POKE-Codes eingeben und dann weiterspielen.

Wo ein Geldbeutel ist, ist auch ein Weg

Nach und nach entstand ein profitables Business: Cheatbücher, Spieleguides und Spezialmodule machten ein ursprünglich ausschliesslich fürs Testing angedachtes Entwickler-Tool massen- und somit verkaufstauglich. Trotz des grossen Erfolges waren längst nicht alle Spieler entzückt. Cheating war bei vielen verpönt, da es nicht ihrer Idealvorstellung vom «richtigen», traditionellen Gameerlebnis entsprach. Bezüglich Guides, Walkthroughs und Tutorials sind sich Gamer bis heute nicht einig, ob diese Spielhilfen als nützliche Ergänzung oder böswilliges Cheating zu verstehen sind.

Das schwarze Modul in der Mitte mit der 8 ist der sogenannte Gameshark, ein Cheatmodul für den Nintendo 64. Quelle: Gameshark

Später lösten Trainer – Zusatzprogramme für bestimmte Spiele – und Cheat Codes die POKE-Statements ab. Einige Entwickler rechtfertigten Codes damit, dass Games so auch für Gelegenheitsspieler zugänglicher, ansprechender und einfacher würden. Dasselbe galt für die Programmierer von Trainern.

In the long run, we're all dead

Heute beinhalten die wenigsten Games Cheats – ausser, wenn die Entwickler sie explizit für geheime Boni einbauen. Sobald der Spieler beispielsweise gewisse Errungenschaften bewältigt oder ein bestimmtes Level erreicht hat, schalten einige Games Belohnungen frei. Die Spielercommunity ist auch hier zweigeteilt und versteht solche Extras teilweise als Cheats. Bei Onlinemultiplayer-Titeln hingegen existiert nur eine Meinung: In Krachern wie «Fortnite» oder «Apex Legends» ist Cheating verpönt und führt zu Bans.

Schliesslich waren es ebenjene Online-Titel mit ihren Highscores, Achievements und anderen Errungenschaften, die Gamer auf eine Linie brachten. Denn es ging und geht bei solchen Spielen nicht mehr darum, sich selbst übertreffen zu wollen, sondern dank Real-Time-Vergleichbarkeit mit der Konkurrenz mitzuhalten oder diese zu übertreffen. Cheats sind bei derartigen Spielen übrigens nicht nur verhasst, sondern bewegen sich auch am Rande der Legalität. Und trotzdem floriert in China das Online-Cheating-Business mehr denn je.

Ein Aimbot, wie hier in CSGO, zeigt dem Spieler die Location seiner Gegner an und hilft beim Zielen. Quelle: Insanity Cheats

Doch wenn sich eine Türe schliesst, öffnet sich irgendwo eine andere. Nach diesem Motto fanden auch Game-Entwickler eine völlig neue Art von Cheats: Mikrotransaktionen. Solche In-Game-Käufe bieten immer wieder mächtig Zündstoff in der Szene. Die Gamer-Community lässt kein gutes Haar an Spielen beziehungsweise Entwicklern, die solche Features einbauen. Denn sobald sich ein Gamer mit Geld einen klaren Vorteil verschaffen kann, hat das nichts mehr mit Fairness und Wettbewerbsgeist zu tun.

Ein zweischneidiges Schwert

Auch wenn im Vergleich zu den 90ern viel weniger Cheating-Möglichkeiten im Umlauf sind: Cheats in Videospielen sind eine nie enden wollende Diskussion. Zu unterschiedlich sind die Argumente beider Parteien und zu lohnend das Geschäft. Die Befürworter sehen Cheating als Mittel zum eigenen Vergnügen oder weil es ihnen gefällt, in Online Games andere Spieler gezielt fertig zu machen. Cheats sollen zudem Gelegenheitsspielern eine Chance geben, auch ein längeres Spiel durchzuspielen. Last, but not least ist es zu einem rentablen Business geworden.

Die Gegner hingegen sprechen von Betrug, Wettbewerbsverfälschung und Feigheit. Wer cheatet, habe in der Gaming-Welt nichts verloren. Es zählt einzig, was der Spieler für Fähigkeiten mitbringt – nur so zeigt sich, wer der Beste ist.

Ein dunkler Fleck auf Ubisofts weisser Weste: Die Microtransactions in «For Honor». Quelle: VG247.com

Ein Beispiel, das die Argumentation der Cheating-Gegner untermauert, ist Ubisofts «For Honor». Alle Upgrades, Skills und Fortschritte, die deine Charaktere stärker machen, sind auch gegen echtes Geld erhältlich. Da das Multiplayer-Spielprinzip von «For Honor» auf PVP (player versus player) beruht, wird durch die Mikrotransaktionen die Ausgeglichenheit des Spiels arg beeinträchtigt. Mit den In-Spiel-Käufen hat sich Ubisoft selbst ins Knie geschossen. Ein Game, das ursprünglich dazu gedacht war, faire Wettkämpfe zu bieten, hintergeht sich selbst und verkauft die eigenen Werte an zahlungswillige Cheater.

Einen komplett anderen Blickwinkel haben die Entwickler bei Avalanche Studios: Mit «Rage 2» produzieren sie ein Spiel, bei dem Cheats als Werbemittel dienen. Bereits vor der Veröffentlichung sprachen die Entwickler von sechs Cheats und stellten diese im Detail vor. Mit dem «He’s on Fire»-Cheat beispielsweise kommentiert Tim Kitzrow, der legendäre NBA-Jam-Sprecher, das Spielgeschehen. Vorbesteller erhalten direkten Zugriff auf diesen Cheat. In der Deluxe-Version sind zudem weitere drei Cheats enthalten. Alle anderen Extras musst du während des Spiels freischalten. Fun fact: Die Cheats erhältst du im Spiel selbst von einem Hexer – gegen nicht käufliche In-Game-Währung, versteht sich.

«Rage 2» will damit Gelegenheitsspieler anlocken, die sich das Game ohne Codes nicht kaufen würden oder überfordert wären. Zudem äussern sich selbst Profizocker positiv zu dieser Marketing-Strategie – es sei längst an der Zeit, dass Cheating in dieser unterhaltsamen Form zurückkehrt. Dennoch steht auch hier die Geldmacherei im Vordergrund: Denn mit Vorbestellungen und Deluxe-Editionen verdienen sich die Macher eine goldene Nase.

Spielst du noch oder cheatest du schon?

Auch ich bin der Meinung, dass solche Fun Cheats ein Revival verdient haben. Denn wer kennt ihn nicht, den Moment bei «Grand Theft Auto», in welchem Geld keine Rolle spielt? Einfach rumballern, als gäbe es kein Morgen – mit unendlich vielen Patronen im Holster. Je mehr Möglichkeiten und je weniger Konsequenzen, desto witziger.

Einst halfen Cheats den Entwicklern beim Testing, ehe gewiefte Programmierer sie für die breite Öffentlichkeit nutzbar machten. Vom cleveren Hilfsmittel über eine hinterlistige Betrugsmöglichkeit bis hin zur gewinnbringenden Geldmaschine – Cheats haben die Gaming-Branche entscheidend mitgeprägt.

Wie stehst du zum Thema «Cheating»? Gehörst du zu den Anhängern der Spielhilfen oder kämpfst du mit allen Mitteln gegen Cheats? Du hast einen persönlichen Lieblingscheat? Dann lass es mich in der Kommentarspalte wissen. Und falls du keine weiteren spannenden Hintergrundstorys aus der Tech-Welt verpassen möchtest, folge mir mit einem Klick auf den Folge-Button.

Cheating
Was hältst du von Cheats?

Pfui! Wer cheatet, ist kein echter Gamer.

47%

Ich cheate nicht, wäre manchmal aber froh drum.

7%

Cheats sind nützlich, weil ich keine Zeit für ein komplettes Spiel habe.

6%

Ohne Cheats könnte ich nie mit anderen Gamern mithalten.

1%

Wenn ich ohne Konsequenzen rumalbern will, dann sind Cheats willkommen.

35%

Ich brauche Cheats, weil ich selbst Spiele entwickle.

2%

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Raphael Knecht, Zürich

  • Teamleader Editorial digitec
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug, wobei die Musik mein stetiger Begleiter ist. Ohne bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions könnte ich nur schwer leben.

86 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen

User Toxicterror

Es gibt ganz klar zwei verschiedene Welten:
Single-Player -> Cheats sind in Ordnung. Wie bereits schon kommentiert, gehört GTA zum Beispiel zu den Spielen die mit Cheats nochmals ein ganz neues Spielerlebnis erzeugen. Es kommen auch keine anderen Spieler (weil Single-Player) in den Nachteil.
Multi-Player -> Cheats völlig fehl am Platz. Auch in der realen Welt ist man im Wettkampfsport immer wieder mit Cheatern (zb. Doping) konfrontiert und diese schaden im Endeffekt dem fairen Wettkampf nur.

25.04.2019
User Toxicterror

Somit finde ich auch die Umfrage eher schwer zu beantworten.
Was halte ich von Cheats? Kommt auf die Situation (SP/MP) drauf an.

25.04.2019
User Anonymous

Ja, ich finde auch dass diese Unterscheidung in der Umfrage fehlt. Im Multiplayer ein klares NoGo, wenn ich im Singleplayer mal etwas die Welt auskundschaften oder Blödsinn machen will, dann habe ich nichts gegen Cheats.
Das dann aber auch eher wenn das Spiel schon durch ist und es nichts mehr zu tun gibt oder wenn man es ein zweites Mal durchspielen will. Beim ersten Mal will ich wenn möglich das Originale Spielerlebnis geniessen für das ich bezahlt habe. Wenn eine Stelle wirklich mal zu schwierig ist bieten die meisten Spiele heutzutage auch die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad kurzfristig zu ändern.

26.04.2019
User Anonymous

Dein Kommentar stimmt vollkommen - ich bin ganz deiner Meinung!

26.04.2019
Antworten
User elsi06

Also bei GTA hatte ich ganze Listen mit Cheats und erst mit dem Cheats hat es da richtig angefangen spass zu machen

25.04.2019
User Anonymous

Das waren aber Offline und nicht online Spielsessions.

25.04.2019
User hosae

BIGBANG

28.04.2019
User DM2602

Vorallem dadurch dass in GTA Online alles so viel kostet, kommt man erst mit Cheats wirklich in den Genuss des ganzen Spielerlebnisses. Alle Autos zu haben und auch mal einfach was anderes fahren wofür man nicht 200 Spielstunden in sinnlose Missionen gesteckt haben muss, das ist in Ordnung. Aber Godmode und andere Spieler ärgern geht dann wieder gar nicht. Solange Cheaten keinem schadet (im Singleplayer immer so, im Multiplayer eben nicht immer) geht das meiner Meinung nach voll klar.

29.04.2019
Antworten
User igwigg

Ich halte Cheats in Multiplayerspielen für unnötig und nicht konstruktiv. Aber bei Spielen wie zum Beispiel Gothic oder Skyrim hat man meiner Meinung nach mit Cheats noch viel mehr Spass. Oder natürlich auch bei GTA.
Darum vermisse ich den Marvin-Mode bei Elex sehr. Das Spiel hat so keinen Wiederspielwert für mich.

25.04.2019
User Praind

Cheaten im Singleplayer: Macht kurzzeitig Spass, jedoch ist das Interesse schnell weg, da man keine wirkliche Herausforderung mehr hat.
Cheaten im Multiplayer: Leute mit so wenig Würde tun mir schon fast leid.

26.04.2019
User MaurioB

"marco polo, lumberjack, rock on, robin hood, cheese steak jimmy's" wer erkennts :)?

26.04.2019
User Toxicterror

AoE2 - mein erstes passwort basierte auf diesen cheat-codes lol

27.04.2019
Antworten
User globe

Bigboy in age of empires 1

Soviel eigegeben für immer im kopf gespeichert. Glaub ich jedenfalls

25.04.2019
User Toxicterror

cobra auto in AoE2: How do you turn this on :)

26.04.2019
User Raphael Knecht

@Toxicterror: <3

26.04.2019
User DaoBellini

tucktucktuck für die dies raffen :P

26.04.2019
User Anonymous

tucktucktuck jop das waren Zeiten XD

26.04.2019
User madotha

Die jungen Jahre, als man beim Eintippen von LEAVEMEALONE noch an Melonen dachte.

28.04.2019
Antworten
User platinumx

iddqd
idkfa
idspispopd

wär kännts?

:-)

26.04.2019
User Philipp Rüegg

oder idclip in Doom 2. Hab ich ganz oft gebraucht, um den verdammten Weg zu finden :)

26.04.2019
Antworten
User Anonymous

Leider wird der Kampf gegen Multiplayer Cheats in den nächsten Jahren verloren bleiben. Die neusten Aimbots analysieren das Bild und steuern die Maus, dh. das Programm berührt gar nicht mehr das Game und das wiederum ist nicht entdeckbar. Gute Aimbots sind praktisch nicht mehr unterscheidbar von normalem menschlichem Aim.

25.04.2019
User Anonymous

Doch mit Overwatch von CS GO z.B. oder wenn Spielehersteller selbst Leute haben die Replays anschauen. Reaktionszeiten können immer noch unmenschlich schnell sein dadurch entdeckt man die Cheater am ehsten.

25.04.2019
User Anonymous

Nein Burton, du hast eben wie so oft keine Ahnung von der Materie, u.a. wie subtil die Cheats geworden sind. Solang der Cheater die Werte nicht zu aggressive einstellt kann man nicht mit genug Sicherheit sagen, ob es menschlicher oder künstlicher Input ist. v=ib646u59FLs das hier ist ein gutes Beispiel, ein bisschen mehr tweaken und es ist nicht mehr erkennbar.

Das Ganze gilt natürlich für nicht lokale Spiele. Zb. in einem LAN Tournament hat man natürlich ganz andere Möglichkeiten, zB. mit Keyloggern.

26.04.2019
User Anonymous

Hahaha wie so oft keine Ahnung von der Materie. Doch sehr wohl habe ich eine Ahnung anscheinend ne grössere als du. Ein overwatch hilft beim Cheats finden ich habe überigens nicht behauptet, dass man jeden Cheater so entdeckt aber es ist eine zusätzliche Sicherheit. Nur so ich habe ein paar 1000 Stunden im Counterstrike und anderen Games ich habe sehr wohl eine Ahnung von Cheats. Aber dus cheinst mir wie so oft ein wannabe zu sein der andere klein machen muss um selbst gross zusein.
Und ja lern doch lesen bevor du gross rauskotzt jemand hat keine Ahnung wie so oft.

26.04.2019
User Anonymous

Darfst aber natürlich gerne sagen wo ich so alles keine Ahnung habe.

26.04.2019
User KINGP7N

Möglichkeiten hätten die Entwickler schon, jedoch ist die Problematik eher die, dass bei den Selben dieses Thema offensichtlich ziemlich weit hinten ansteht, auf der Pendenzenliste...
Vor allem heute, wo man als Mitspieler "reporten" kann, hätte man schon einfachere Lösungen, um zumindest einmal auf gewisse Leute aufmerksam zu werden und so auf diesem Weg Cheaterbunnys zu entlarven. Aber eben, habe es schon zu oft beobachtet, dass nichts bis fast gar nichts passiert. Man sollte allen Zockern auch ganz klar einen LIFE TIME BAN / Accountsperre zu Beginn des Spiels, oder beim Kauf, androhen. Ich denke eine solche Strafe würde dann schon eher sitzen und wenn ein paar mal durchgeführt, abschrecken!

26.04.2019
Antworten
User dtschabold

die niedrigste lebensform die es gibt, noch niedriger als die die den velohelm beim einkaufen anlassen

26.04.2019
User Anonymous

aber nicht niedriger als mit dem Velo herumfahren und dabei den Helm an der Lenkstange angehängt haben...

26.04.2019
Antworten
User _saem_

Beim offline Gaming, da sehe ich kein Problem für Cheats. Was aber wirklich nicht geht ist, Cheating beim online Zocken.

26.04.2019
User KINGP7N

Klar mit neuen Methoden wird das Aufspüren von Cheatern für Gameentwickler immer schwieriger, aber dennoch, es ist krass, wie lächerlich ungestraft solche Minusmenschen davon kommen. Haben mal in BFV einen komplett offensichtlichen Cheater entlarvt und dieser wurde von sicherlich 30 Leuten direkt reported... EA unternimmt gar nichts, denn der genau gleiche Vogel, war etwa 2 Monate danach immer noch fröhlich am Cheaten, mit den gleichen Methoden. Ich finde es eine Zumutung, wie wenig bei PC Games dagegen getan wird... Leere Drohungen sollten im 2019 niemanden mehr erschrecken. Das sollten nun auch die letzten Entwickler gecheckt haben.
Man sollte bei einer eindeutigen Feststellung, einen kompletten Life-Time-Ban vollziehen, dann können sie sich bei Mami ausheulen. Sollte auch problemlos umsetzbar sein, wenn es zu Beginn des Spiels angedroht werden würde.

Aber wie gesagt, momentan sehe ich bei den meisten Entwicklern kein Interesse, dieses Problem richtig anzupacken.

26.04.2019
User DonnandoMinestrone

motherloade bei Sims 2 :0

Mein Sims musste nie mehr arbeiten. Ein Träumchen war das :)

26.04.2019
User Levithian

Im Singleplayer Modus finde ich es ok aber im Multiplayer ist es ein No Go.
Ich ärgere mich jedesmal tierisch wenn ich auf Cheaters treffe 😡

27.04.2019
User Trempton

Ein recht interessante idee hatte der spieleentwickler Egosoft mit der X Reihe. Die haben einen script Editor in das spiel eingebaut wo man das spiel mit verschiedenen scripts(die man mit unterstützung des spiels) selber schreiben, und alles mögliche abändern konnte sofern man fähig war einen funktionierenden script zu schreiben.

25.04.2019
User bkeleanor

Ich habe bei Witcher 3 die ersten paar level mit god mod gespielt, weil ich so oft den löffel abgab und ich nie gespeichert hatte.

26.04.2019
User DaoBellini

Es kommt immer aufs spiel an, zb. bei CSGO ein absolutes no-go, doch bei spielen wie Rome2 oder was auch immer finde ich cheat saus dem workshop absolut akzeptabel (im singleplayer)

26.04.2019
User Mist3r1989

Rock on cheese steak jimmiy's, i love the monkey head. How to you turn this on robin hood? lumberjack und so^^

26.04.2019
User sammyblaze

aegis:)

28.04.2019
Antworten
User Damb_86

Ich hatte in GTA SA zwei Savegames. Eines zum cheaten und rumblödeln und eines mit der Absicht 100% zu erspielen. Die 100 konnten ja nachdem man einmal einen Cheat eingegeben hatte nicht mehr voll gemacht werden. Habe ich schon da als gut empfunden. Wenn jemand die 100% erreicht hat wusste man dass das nicht gecheatet worden war.

Heute und gerade in Bezug auf E-Sports finde ich es richtig schlimm wie gecheatet wird. Toxicterror hat das Cheaten mit Doping verglichen. In E-Sportkreisen ist tatsächlich auch Doping schon ein Thema was ja abstrakt gesehen den gleichen Impact auf ein Spiel hat wie ein Software Cheat. Aber leider ist sobald Geld im Spiel ist bei vielen Menschen der Spass dann zweitrangig.

Ansonsten guter Bericht. Von Cheating liest man ja selten etwas gutes und hier wurde mir wieder mal bewusst dass das auch mal lustig war :D

26.04.2019
User stichus

DNCORNHOLIO der erste und einzige je verwendete Cheat ;-)

26.04.2019
User Andromon

Ich finde Cheaten in Offline kein Problem, jedoch Online sollte man nicht Cheaten. "Ausser" in dieser Online Session sind nur Leute die sich gegenseitig Kennen und Rumalbern(Privater Server oder Lobby)

26.04.2019
User R3lay

O CANADA

28.04.2019
User iBuyStuff

The literal definition of Cheat is : act dishonestly or unfairly in order to gain an advantage.

seems to me Digitec is full of cheaters if they try to sugar coat this subject.

28.04.2019
User mage

A few weeks ago, I started playing PUBG on my iPad. I could win at least one match every day, either in solo or in a squad. Even in my worst matches, I tend to have 5-7 kills. Most of the time, when I die, it’s the toxic gas.

I thought the game would look better on a computer. I bought it on Steam. I tried it.

I didn’t have a single kill.

Not even one.

One can say that PC players are more serious or professional than those who play on an iPad. I don’t agree but let’s consider it for a moment. Still, I can beat a hundred people once in a while on the iPad version but I can’t get a single kill in a few hours on the PC version. Moreover, as far as I can tell you, I didn’t even see an enemy during several matches when I was still alive.

I figured it out that the PC version had a kill replay feature. I looked at it how the other player came to me and killed me. I laughed, I reported him, and I deleted the game.

I’m glad Steam has a fair refund policy.

I consider the current competitive (multiplayer shooter) PC gaming pointless. The only hope is the streaming when the game runs on a remote machine.

29.04.2019
User simonmibav

Bei Online-cheaters wird oft leider der Begriff "Hacker" verwendet. Dieser Begriff hat etwas cooles an sich. Somit wird der Beschiss von manchen als etwas cooles erachtet. Mit Hacken hat das Ausführen einer .exe Datei natürlich nicht viel gemeinsam. Finde es richtig und wichtig das Wort Cheaten oder Betrügen zu benutzen. Vieleicht verliert das Ganze so ganz wenig an Glanz ;) Bei Single player ist es OK.

27.05.2019
User Anonymous

"Ein Aimbot, wie hier in CSGO, zeigt dem Spieler die Location seiner Gegner an und hilft beim Zielen." Naja Aimbot selbst zeigt einem nicht die Gegner an aber es können in der selben Cheat Software mehrere Funktionen vorhanden sein.
Singleplayer Games finde ich ok wenn man Cheaten kann aber bei Online haben Cheats nichts verloren es macht einfach jedem das Game kaput.

25.04.2019
User CharlesParsons

Ich mag Betrüger nicht wirklich. Auf dieser Website rocketpayz.com/de/ wird sicher nicht geschummelt. Hoffentlich. : D

08.05.2019
Antworten
User AAnonymous

Also ich spiele immer Minecraft Bedwars mit Killaura...

25.04.2019
User kaywer3c

Du Untermensch :D

25.04.2019
User kiiro

hahaha

25.04.2019
User SAMMic

mir wurden schon x accounts gesperrt auf diversen servern, wegen dem D:

26.04.2019
Antworten
User Big Yoshi

In Online spielen nennst sich das hacken
im Singleplayer ist es cheaten

26.04.2019
User sammyblaze

Schlussendlich is cheaten nur ein Anglizismus von "cheating", was man als betrügen übersetzen kann. Hacken ist etwas ganz anderes. Schummeln bei Games, seien es Single- oder Multiplayerspiele, bezeichnet man als cheating.

28.04.2019
User KINGP7N

Falsch, der Begriff "Hacker" in Verbindung mit Cheatern wurde von irgendwelchen Pubertierenden Bubis "erfunden"...
Ein Hacker hat (meistens) Skills und kann in der Regel Programmieren. Es braucht ein bisschen Talent, bis man sich wirklich "Hacker" nennen darf. Solche Leute verschaffen sich zutritt zu geschlossenen Systemen, welche man nicht einfach mit einem kleinen Password decrypter öffnen kann.

Ein Cheater (Online Multiplayer) ist für mich einfach eine traurige, niedere Lebensform, - ohne Skills, ohne Ergeiz und ohne Hoffnung. Eigentlich tun mir so Menschen eher leid, denn wenn es Cheats benötigt, um Online gegen andere zu "gewinnen" und so seinen Spass zu haben (An was überhaupt?) ,dann ist bei den Leuten grundsätzlich etwas schief gelaufen...

29.04.2019
User KINGP7N

@Sammyblaze: Genau!

29.04.2019
User LeovonKäufer

@KINGP7N ich würde das Meiste unterschreiben, allerdings gibt es
1. mehrere Arten von Hackern: Der Whitehead (wenn er eine Lücke findet, meldet er es dem Entwickler) und den Blackhead (wenn er eine Lücke findet, nutzt er diese aus, ohne der Firma darauf aufmerksam zu machen) (manche sagen es gäbe einen Greyhead, aber Grauzonen sind ein heikles Thema, wie ich finde).
und 2. verschiedene Arten von Cheatern: Welche wo sich einen Fortschritt in einem Spiel erkaufen um sich einen Vorteil zu erschaffen und welche, wo Tools nutzen, welche von Blackhead-Hackern (oder zumindest in den meisten Fällen) geschrieben werden (z.b Aimbot, Wallhack usw, allerdings gibt es auch Hardwareseitige wie z.b eine Maus, welche seine Klickanzahl durch Druck auf eine extra Taste verdoppelt werden kann), um sich einen Vorteil zu erschaffen und meist gegen die Bedingungen verstösst.

Was man jetzt auch sieht: Es kann einen zusammenhang geben zwischen Hacking und Cheating: man kann durch hacken cheaten.

29.04.2019
User KINGP7N

@Leo.S: Dass es mehrere Arten von Hackern gibt, weiss ich, hier geht es jedoch konkret darum, dass gewisse Menschen den Unterschied von Cheater / Hacker nicht kennen... (Heissen im Übrigen White Hat / Black Hat)

Die nutzlosen Pfeifen, die man ingame sieht, welche meist offensichtlich Aimbot / wall"hack" cheats anwenden, haben nichts mit einem wirklich Hacker per Definition gemein. Das sind nur Menschen ohne Plan vom Leben, welche sich für ein paar $$$ einen Cheat gezogen haben, da eben sonst erfolglos um dann eben ---> zu cheaten...

30.04.2019
Antworten