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WohnenInspiration 07

Buntes Treiben an der «Furniture & Light»-Messe in Stockholm

Die Skandinavier sind bekannt für ihre Weitsicht in Sachen Trends und Innovationen. Wo sich andere Nationen noch mit dem Zimmerpflanzentrend herumschlagen, finde ich zu meiner grossen Überraschung praktisch keine einzige mehr an der Stockholmer Messe Light & Furniture. Was ich sonst noch entdeckt habe, erfährst du hier.

Die Schweden mögen es bunt. Color-blocking – Farben kombinieren, die einander im Farbkreis gegenüberstehen – für Fortgeschrittene bildet das Zentrum der diesjährigen Messe und wird uns mit grosser Sicherheit noch ein Stück in die Zukunft begleiten. Buntes Treiben im hohen Norden scheint nichts Neues zu sein und deswegen kommen gewagte Kombinationen zustande. Orange und Blau, die Hand in Hand gehen – Gelb und Grün die sich vereinen – oder Rot und Pink, die hinter der nächsten Ecke herumknutschen. Da ich erst kürzlich das farbenfrohe Leben für mich entdeckt habe, war ich deswegen Feuer und Flamme und vor Begeisterung kaum mehr zu halten.

Schlichte Formen in schillernden Kulissen

In Stockholm bildet Farbe eine starke Kulisse für zurückhaltende, helle oder dunkel lackierte Möbel. Hier finden sich auch spannende Entwürfe, die stark an Klassiker aus vergangenen Tagen erinnern. Ein guter Mix aus Retro und Natur und war schon immer ein Erfolgsgarant. So bekommen Möbel aus hellem Holz oder dunkel lackiert ihren eigenen Auftritt und stellen einen spannenden Kontrast zu stark pigmentierten Farbtönen dar.

Die Farbpalette

Dort wo sich das Color-blocking nicht nur auf die Wände beschränkt, macht es auch keinen Halt vor Möbeln und Accessoires. Provokativ und laut schreit es uns förmlich an: Hey seid fröhlich!

Viel Lebensfreude ist bei der Marke «Warm Nordic» zu sehen. Gewagte Farbzusammenstellungen, die stark an die 50er und 60er erinnern katapultieren sich frisch fröhlich in unser Jahrhundert. Ich bin begeistert. Ebenso Marken wie AYTM , Muuto und DUM setzen auf auffallend schöne Farbkontraste.

Warm Nordic
Dum
AYTM

Die Trendfarben lassen sich als solche nicht klar definieren. Stark auffallend waren Blau, erdige sowie rosa-farbige Töne, auch Orange und Rot. Color-blocking ist also ab jetzt ein Muss und gewinnt an Gewicht in unseren vier Wänden. Die Kunst dabei ist genau die passende Schattierung zu treffen. Ist der Ton getroffen, wirkt die Kombination harmonisch auf das Auge des Betrachters.

Gegentrend

Ganz in den Farbtopf eintauchen wollen aber doch nicht alle. Schliesslich ist der Norden bekannt für seine schlichten und zurückhaltenden Designs. Mit etwas Wangenrouge in Form von erdigen Farben bei Sofabezügen oder Kissen präsentiert sich der Gegentrend. Marken wie Skagerak und Gezzda präsentieren sich in gewohnter nordischer Kühle und begeistern genauso wie ihre bunten Kollegen aus der Nachbarschaft. Schlichte Formen, viel Holz oder Schwarz kommen zum Einsatz auf einer noch schlichteren Bühne. Hier spricht das Design für sich und kommt ganz gut ohne bunte Kommentare aus.

Fogia
Skagerak
User
Ich bin immer auf der Suche nach neuen Trends, ganz nach dem Motto: „Hier wird dekoriert, was Sie morgen interessiert“. Da ich mich im Job etwas bremsen muss und stets um eine kommerzielle Umsetzung bemüht bin, lebe ich mich in meinem Eigenheim aus. Denn meine Begeisterung für die Inneneinrichtung bleibt auch nach dem Feierabend erhalten. So gehen Kuriositäten, Gesammeltes aus fernen Ländern und Selbstgemachtes Hand in Hand. Einen eindeutigen Stil gibt es bei mir zu Hause nicht und wird bewusst nicht in den Fokus gestellt. Eine Einrichtung soll immer persönlich und authentisch sein wie die Person selbst.

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