Brei aus dem Gläschen oder selbst gemacht?
Brei aus dem Gläschen oder selbst gemacht?
Brei aus dem Gläschen oder selbst gemacht?
ProduktvorstellungFamilienleben

Brei aus dem Gläschen oder selbst gemacht?

Myrtha Brunner
Zürich, am 20.06.2017
Ab Ende des 4. Lebensmonats deines Babys kann nach und nach mit der Einführung der Beikost begonnen werden. Die einen Eltern bevorzugen die praktischen und zeitsparenden Fertiggläschen. Für die anderen Eltern soll es gesund und selbst gemacht sein. Mit den heutigen Hilfsmitteln ist auch die Zubereitung von selbst hergestelltem Brei einfach zu bewerkstelligen. Die Entscheidung ob Gläschen oder selbst gemacht liegt somit bei dir bzw. bei deiner vorhandenen Zeit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, dass Neugeborene mindestens sechs Monate ausschliesslich gestillt werden sollten. Anschliessend kann neben dem Weiterstillen mit altersgemässer Beikost begonnen werden. Allerdings muss jede Mutter für sich entscheiden, ab wann sie ihrem Baby Brei geben möchte. Denn ab Ende des 4. Lebensmonats kann grundsätzlich mit der Einführung der Beikost begonnen werden. Hierzu wird die Muttermilch bzw. der Schoppen nach und nach mit Brei ersetzt und sorgt so für die Reduzierung der Muttermilchmenge sowie der Stillmahlzeiten. Bei der optimalen Einführung der Beikost hilft dir der Ernährungsplan oder die Mütter- und Väterberatungsstelle deiner Gemeinde. Diese können besser auf dein Baby eingehen und eine individuelle Ernährungsberatung durchführen. Denn nicht bei jedem Baby sind die Verdauungsorgane schon so gut ausgereift, dass es Beikost verträgt. Taste dich langsam an das Thema und an die einzelnen Nahrungsmittel heran und beobachte die Reaktionen deines Babys.

Gekaufter Brei

Bist du ein Kochmuffel, gestresst, bequem, viel unterwegs oder kommst sonst ab und zu nicht zum Kochen? Dann ist der gekaufte Brei im Gläschen etwas für dich.

Fertiggläschen sind für viele Eltern nicht nur praktisch, sondern sparen auch sehr viel Zeit. Auch bezüglich der Keimfreiheit und der feinen Pürierung kann ein selbst gekochter Brei nur schwer mithalten. Beim Kauf von Gläschen solltest du auf das aufgedruckte Alter achten. Denn gewisse Nahrungsmittel oder Beigaben verträgt dein Baby erst ab einem gewissen Alter. Es empfiehlt sich mit dem Karottenbrei zu beginnen und nach und nach weitere Gläschen auszuprobieren. Salz, Zucker (auch Glukose, Fruktose oder Maltose genannt) sowie Kakao, Nüsse oder sonstige Aromen und Gewürze gehören nicht in einen Babybrei. Die Gläschen können direkt im Flaschenwärmer, in der Pfanne oder in der Mikrowelle aufgewärmt werden.

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Selbst gemachter Brei

Kochst du gerne für dein Baby, lebst gesund und möchtest wissen was im Babybrei enthalten ist? Dann ist der selbst gemachte Brei für dich das Richtige.

Wenn du dich entscheidest den Brei selbst herzustellen, solltest du weder Salz, noch Streuwürze, Bouillon oder Zucker beigeben. Salz kann beispielsweise zu Nierenschäden beim Baby führen. Begonnen wird in den meisten Fällen mit einem Karottenbrei (teils in Kombination mit Kartoffeln), der für die Vitaminaufnahme mit etwas Öl angereichert wird. Anschliessend wird jede Woche ein neues Gemüse hinzugefügt, welches für ein paar Tage wiederholt wird. So erkennst du sehr schnell, wenn Hautreizungen oder sonstige Reaktionen entstehen. Eine hygienische, frische und schonende Zubereitung der Zutaten ist bei einem selbst gemachten Brei auf jeden Fall essentiell. Dafür kannst du einen herkömmlichen Dampfkochtopf oder ein spezielles Babynahrungskochgerät verwenden.

Korrekte Aufbewahrung von selbst gemachtem Brei

Wenn du den Brei direkt für eine Woche zubereitest, solltest du ihn anschliessend schnell abkühlen lassen und portionenweise einfrieren, um einen grösseren Vitaminverlust zu verhindern. Den Brei für den nächsten Tag kannst du auch in einem gut verschliessbaren Behälter in den Kühlschrank stellen. Gläschennahrung solltest du nach einmaligem Aufwärmen nicht mehr verwenden.

Zubehör für die Brei-Mahlzeit

Zu Beginn der Breiphase dauert es bei manchen Babys etwas länger bis sie die Breinahrung verstehen, weil sie noch immer den Zungenrückstoss-Reflex haben. Das heisst, sie können den Brei noch nicht richtig schlucken. Mit viel Geduld und teilweise einer wöchentlichen Breipause kann dieser Reflex überwunden werden. Aber auch das richtige Equipment neben dem Brei kann Abhilfe schaffen. Es gibt hierzu beispielsweise Hochstühle, die du ab Geburt verwenden kannst. Neben der richtigen Sitzgelegenheit kannst du versuchen verschiedene Löffel und Getränkeflaschen zu verwenden. Löffel und Trinkflasche werden je nach Alter auch immer interessanter und lassen das Baby in Kombination mit dem Essen kreativ werden. Eine Sauerei ist natürlich vorprogrammiert.

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Myrtha Brunner
Myrtha Brunner
Editor, Zürich
Köchin. Putzfrau. Polizistin. Krankenschwester. Entertainer. Motivator. Autorin. Erzählerin. Beraterin. Organisatorin. Chauffeur. Anwältin. Richterin. .… also einfach gesagt Mami von zwei Töchtern und somit nicht nur (Content) Manager im Beruf, sondern auch im Privatleben.

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