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GartenHintergrund 06

Am 25.4. ist der Tag des Baumes: 10 kuriose Fakten zur verholzten Pflanze

Zu diesem speziellen Anlass ehren wir all die Bäume dieser Erde und erinnern uns an deren Wichtigkeit. Klar, ohne Bäume würde uns schnell die Luft ausgehen und Brandrodung hilft uns nicht dabei, unsere CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen. Wissen wir. Aber es gibt noch so viel mehr Interessantes, Kurioses und Erstaunliches über diese hölzernen Geschöpfe zu erfahren.

Wir schreiben das Jahr 1872. Im Staat Nebraska gibt es ein grosses Problem: Die Landschaft ist zu nackt, es gibt keine Bäume. Daran stört sich auch ein gewisser Julius Sterling Morton. Deshalb stellt der amerikanische Journalist und Farmer «Arbor Day-Resolution»-Antrag an die lokale Regierung in Nebraska. Der baumkarge Bundesstaat soll durch eine jährliche Bepflanzungsaktion aufgeforstet werden.

Morton traf damit voll ins Schwarze, denn am 10. April 1872 pflanzten die tatkräftigen Bürger Nebraskas mehr als eine Million Bäume an. Seine Aussage «Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft» gilt noch heute als Kernbotschaft dieses Tages. In unseren Breitengraden wurde der Tag des Baumes übrigens erst später gefeiert, nämlich erstmals am 25. April 1952. Im Jahr zuvor wurde der Entschluss dazu von den Vereinten Nationen gefasst.

Zurück in die Gegenwart. Am 25.4. findet der Ehrentag des Baumes zum 56. Mal statt. Zum 56. Mal werden Bäume gepflanzt und Fakten in Erinnerung gerufen. Bäume schützen vor Sonne und Wind, bieten Tieren einen Lebensraum und erzeugen Sauerstoff. Alles richtig und wichtig, aber auch nicht mehr ganz so neu, deshalb blenden wir diese einmal aus. Hier kommen zehn Fakten zum Thema Baum, die dir wahrscheinlich noch nicht bekannt waren.

1. Ungewöhnliche Begräbnisse

Auf der indonesischen Insel Tana Toraja gibt es eine ganz spezielle Tradition. Stirbt ein Baby, bevor es Zähne hat, schnitzt die Familie ein Loch in einen Baum und begräbt das Kind darin. So soll es zusammen mit dem Baum wachsen.

Die Kindergräber auf Tana Toraja. Bildquelle: busytravelling.com

2. Spezielle Formationen

Nazis haben in den 1930er Jahren Bäume in Form von Hakenkreuzen angepflanzt. Durch Luftbildmessungen wurde die Formation 1992 erkannt und bald darauf zerstört.

3. Survival of the Fittest

Auf dem Nationalfriedhof Arlington in Washington D.C., USA, beginnen Bäume, diverse Grabsteine zu verspeisen.

Der Baum lässt es sich schmecken. Bildquelle: atlasobscura.com

4. Hoppla ...

Eine Meth-Abhängige aus Florida kroch in einen 3500 Jahre alten Baum und fackelte diesen per Zufall ab. Es war der damals fünfälteste Baum der Welt.

Bildquelle: giphy.com

5. Bitte nicht berühren

Die genauen Standorte der ältesten und grössten Bäume werden geheim gehalten, damit sie vor übergriffigen Touristen geschützt werden können.

6. Umweltschonende Superstars

Justin Timberlake hat ein Unternehmen damit beauftragt, die Klimabilanz seiner Konzerte zu ermitteln und bezahlte dafür, Bäume in den jeweiligen Städten zu pflanzen.

Bildquelle: unilad.co.uk

7. Das musst du erst einmal schaffen

Der «Arbre du Ténéré» galt als isoliertester Baum der Welt. Die Schirmakazie stand ganz allein in einem Umkreis von 400 Kilometern in der Wüste von Niger. 1973 wurde sie von einem, angeblich betrunkenen, LKW-Fahrer umgefahren und zerstört.

8. Akkordhacken

Die Amerikanerin Erin Lavoie hat im Jahr 2008 innerhalb von zwei Minuten 27 Weihnachtsbäume gefällt und hält damit den Guinness Weltrekord.

So wird's nichts mit den 27 Bäumen. Bildquelle: giphy.com

9. Zur Herstellung von Drogen

Der Sassafrasbaum gehört zu den Lorbeergewächsen, ist im Norden der USA beheimatet und liefert den Rohstoff zur Herstellung von MDMA, dem Wirkstoff von Ecstasy.

10. Ich pflanz mir einen Dschungel

Der Inder Jadav Molai Payeng hat als 16-Jähriger angefangen, Bäume zu pflanzen. Heute, mit 47 Jahren, lebt er in einem riesigen Dschungel zusammen mit Tigern, Nashörnern und Elefanten.

Bildquelle: giphy.com
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Meinen Horizont erweitern: So einfach lässt sich mein Leben zusammenfassen. Ich liebe es, neue Dinge kennenzulernen und zu erlernen. Neue Erfahrungen lauern überall; ob beim Reisen, Lesen, Kochen, Filme schauen oder Heimwerken.

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