5 hilfreiche Apps für weniger Stress im Familienalltag
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5 hilfreiche Apps für weniger Stress im Familienalltag

Katja Fischer
Zürich, am 02.01.2022

Es gibt sie in Hülle und Fülle: Apps, die das Familienleben vereinfachen sollen. Ich präsentiere dir meine fünf persönlichen digitalen Helferlein.

Das Familienmanagement erfordert viel Organisation – und Nerven. Zahlreiche Apps versprechen, Ordnung und Struktur in den Alltagswahnsinn bringen. Fünf davon kann ich wärmstens weiterempfehlen.

1. Digitaler Einkaufszettel: «Bring» listet und räumt mein Leben auf

Mein Leben besteht aus Listen. Ich schreibe To-do-Listen, Einkaufslisten, Packlisten, Geschenklisten, Bucket-Listen. «Bring» sammelt sie unter einem Dach.

Eigentlich handelt es sich ja um eine digitale Einkaufslisten-App. Weil ich aber eigene Artikel erfassen kann, organisiert «Bring» bei mir inzwischen viel mehr als nur den Lebensmitteleinkauf. Einige Tage vor den Familienferien starte ich mit der Packliste der Kinder und füge täglich Positionen hinzu – immer dann, wenn mir wieder etwas einfällt, das unbedingt in den Koffer muss. Auf einer anderen Liste erfassen mein Mann und ich unsere kleineren und grösseren Hausprojekte. Selbst die potenziellen Namen unserer jüngeren Tochter hatten wir auf «Bring» zusammengetragen. Um dann laufend welche rauszukicken, bis kurz vor der Geburt nur noch der Topfavorit übrig war.

Das Prinzip ist simpel: Mit der App erstellst du unkompliziert und schnell Listen mit vordefinierten Warenartikeln oder selber erfassten Positionen. Letztere werden gespeichert und können immer wieder benutzt werden. Du kannst sämtliche Listen teilen, sodass auch deine Mitmenschen ergänzen und abhaken können. Und wer hat’s erfunden? Zwei Schweizer.

Ich gehe mit der «Bring»-App einkaufen ...
Ich gehe mit der «Bring»-App einkaufen ...
... und erstelle manuell Packlisten. Dass bei der manuellen Erfassung die Icons dabei nicht immer korrekt zugeteilt werden, ist egal.
... und erstelle manuell Packlisten. Dass bei der manuellen Erfassung die Icons dabei nicht immer korrekt zugeteilt werden, ist egal.

Hier findest du die App für iOS. Hier für Android.

2. Ersatz fürs Babyphone: Diese App schenkt mir entspannte Abende

Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, mein Smartphone neben dem Bett meines Kindes zu platzieren. Dafür gibt es schliesslich Babyphones. In seltenen Fällen funktionieren wir aber unser Telefon zum Babyphone um. Zum Beispiel, wenn wir bei Freunden spontan noch bis spät abends verhocken und unsere Jüngere derweil schon im Gästezimmer schläft.

Für die App «Babyphone 3G» brauchst du zwei Geräte – Handy, Tablet oder Computer –, die miteinander verbunden werden. Das eine platzierst du beim schlafenden Kind («Babystation»), das andere bei den Eltern («Parentstation»). Sobald das Kind Geräusche von sich gibt, wird ein Anruf ausgelöst.

Das Tolle: Die App funktioniert mit 3G und ist nicht zwingend auf WiFi angewiesen. Und sie ist auch ein Babymonitor, falls du zwischendurch per Video kurz nach dem Rechten sehen willst.

Die App «Babyphone 3G» hört zu.
Die App «Babyphone 3G» hört zu.
«Das Kind schlief» oder «Das Kind war wach»: Die App protokolliert jedes Ereignis.
«Das Kind schlief» oder «Das Kind war wach»: Die App protokolliert jedes Ereignis.

Hier findest du die App für iOS. Hier für Android.

3. Digitales Portemonnaie: «Stocard» bündelt alle meine Kärtchen

Ich stehe an der Einkaufskasse, mein Kind im Arm, mein Portemonnaie in der Hand, und suche wie verrückt nach meiner Kundenkarte. Kommt dir das bekannt vor? «Stocard» schenkt uns leider keine dritte Hand, erleichtert aber zumindest die Kartensuche. App öffnen, Karte anwählen und den Code auf dem Smartphone-Bildschirm scannen lassen. Das war’s.

Die App digitalisiert und bündelt alle physischen Kärtchen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Du hast zudem die Möglichkeit, sie zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren und die Kundennummern so mit Familienmitgliedern zu teilen.

Ich habe keine Kundenkarten mehr im Portemonnaie, sie sind alle digitalisiert auf «Stocard» hinterlegt.
Ich habe keine Kundenkarten mehr im Portemonnaie, sie sind alle digitalisiert auf «Stocard» hinterlegt.
Die App macht mich auch auf Aktionen aufmerksam.
Die App macht mich auch auf Aktionen aufmerksam.

Hier findest du die App für iOS. Hier für Android.

4. Der bessere Kalender: «Shubidu» organisiert (bald) unsere Familientermine

Punkto Familienagenda haben mein Mann und ich definitiv Nachholbedarf. Wir nutzen beide den iPhone-Kalender und schicken uns bei Terminen, die beide betreffen, Einladungen. Das ist umständlich, hat sich über die Jahre aber so eingebürgert. Trotzdem habe ich nun eine Alternative.

«Shubidu» heisst die App, die eine Solothurner Mutter ins Leben gerufen hat. Sie spricht mich optisch an und synchronisiert auf Wunsch automatisch mit allen Familienmitgliedern. Ausserdem können über die Gruppenagenda Termine für mehrere Familien (zum Beispiel bei Sportterminen, die mehrere Parteien betreffen) eingetragen werden.

Besonders ist die (zahlungspflichtige) Funktion «Shubidu magic»: Zettel mit Terminen für die Schulreise oder die Theateraufführung muss ich nicht selbst in die Agenda eintippen. Ich fotografiere den Zettel ab und schicke ihn via App ein. Der Termin wird für mich eingetragen und nach einer Bestätigung meinerseits gespeichert. Ein Zettel mit maximal sieben Terminen kostet 1 Franken. Einziger Wermutstropfen: Die Terminerfassung passiert nicht unmittelbar nach der Eingabe, sondern dauert bis zu einer halben Stunde – weil er von den «magischen Helferlein» bei «Shubidu» erfasst wird. Zu Geschäftszeiten.

«Shubidu» hilft, die Termine aller Familienmitglieder im Griff zu haben.
«Shubidu» hilft, die Termine aller Familienmitglieder im Griff zu haben.
Die Gruppenagenda kann ich zum Beispiel für Schultermine mit anderen Familien teilen
Die Gruppenagenda kann ich zum Beispiel für Schultermine mit anderen Familien teilen

Hier findest du die App für iOS. Hier für Android.

5. Karte für Mütter von Babys: «Mamamap» guidet mich zum Stillplatz oder Wickeltisch

Es gibt viele Dinge, die ich mir nie überlegt habe, bevor ich Kinder hatte. Und die mich dann als Neo-Mami plötzlich vor unerwartete Challenges stellten. Zum Beispiel: Wo stille oder wickle ich mein Kind unterwegs, wenn es schnell gehen muss?

Auf einer Parkbank oder einem Mäuerchen, magst du jetzt vielleicht einwenden. Aber was, wenn’s draussen regnet oder unter fünf Grad Celsius herrschen? Eben. Und nein, nicht in jedem Café oder Restaurant steht ein Wickeltisch auf der Toilette oder lässt es sich easy stillen.

Die «Mamamap» hilft da weiter. Sie zeigt dir die nächstgelegenen stillfreundlichen Orte, Stillräume in Apotheken etwa oder Cafés. Und bei jeder Lokalität erfährst du auch gleich, ob er kinderwagentauglich, ein Wickeltisch vorhanden oder eine Toilette in der Nähe ist.

Die «Mamamap» lotst mich zu still- und wickelfreundlichen Orten in der Nähe.
Die «Mamamap» lotst mich zu still- und wickelfreundlichen Orten in der Nähe.
Zu jeder Lokalität liefert sie weitere Infos, die mit Baby von Bedeutung sein könnten.
Zu jeder Lokalität liefert sie weitere Infos, die mit Baby von Bedeutung sein könnten.

Hier findest du die App für iOS. Hier für Android.

Jede Familie hat ihre ganz eigenen Bedürfnisse und Wünsche, was das Familienmanagement betrifft. Und diese ändern sich mit dem Alter der Kinder und der persönlichen Situation auch immer wieder. Darum: Her mit deinen Tipps und Inputs!

Welche Apps nutzt du im Familienalltag? Welche erleichtert dir die Organisation? Verrate es in der Kommentarspalte unten.

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Katja Fischer
Katja Fischer

Senior Editor, Zürich

Anna-und Elsa-Mami, Apéro-Expertin, Gruppenfitness-Enthusiastin, Möchtegern-Ballerina und Gossip-Liebhaberin. Oft Hochleistungs-Multitaskerin und Alleshaben-Wollerin, manchmal Schoggi-Chefin und Sofa-Heldin.

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