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ReisenInspiration 03

5 fragwürdige Situationen, denen man immer wieder beim Wellnessen begegnet

Unsere Reise-Bloggerin Lena Geeler geht gerne wellnessen. Aber nicht unbedingt wegen der Entspannung, sondern den guten Storys, die dabei rauskommen. Mit uns teilt sie 5 Situationen, denen sie immer wieder begegnet.

Herbstzeit ist Wellness-Zeit. Doch irgendwie habe ich das Konzept «Wellness» noch nie so ganz verstanden. Man breitet sich auf einer gepolsterten Liege aus, auf der vorher schon Hinz und Kunz gelegen haben und soll sich danach besser fühlen? Besser nicht, aber gut unterhalten auf jeden Fall. Deshalb teile ich heute mit euch fünf Situationen, denen ich immer wieder im Wellness-Urlaub begegne.

Die Schamlosen, denen man nicht aus dem Weg gehen kann

Nach jedem Wellness-Besuch, dasselbe: Ich habe Bilder im Kopf, die mich während Tagen verfolgen. Es ist zum Beispiel jenes, von diesem einen Herrn, der trotz explizitem «Nacktverbot» ohne Badehose, ganz langsam und sehr ungalant in den Pool schreitet. Oder das Bild jener Frau, die ganz schamlos ihren Intimbereich in der öffentlichen Dusche rasiert hat. Rücksicht sieht anders aus.

Das Frottee-Desaster

Grundsätzlich vergesse ich immer, meine eigenen Badeschlappen einzupacken und muss dann vorlieb zu diesen viel zu grossen Gratis-Frotteelatschen greifen. Und fast schon wie ein Ritual folgt auch bald darauf der Moment, in dem sich genau diese Latschen mit dem Wasser aus der Pfütze neben der Toilette vollsaugen. Ich finde es auch fast gar nicht mehr eklig.

Flecken, die man lieber übersieht

Es stellt sich schon nahezu ein Erfolgsgefühl ein, wenn man eine der heissbegehrten Relax-Liegen ergattern kann. Der Kampf um diese Dinger ist mit dem Ausverkauf nach Weihnachten vergleichbar. Und während ich so daliege und meinen Erfolg feiere, beginne ich die Flecken zu zählen. Alle Reportagen, die ich je über Sauberkeit und Hygiene gesehen habe, blende ich dann aus und rede mir ein, dass die gelblichen Flecken auf dem Polster nur Sodaflecken sind.

Das pseudo-gesunde Buffet

Für mich hat Wellness auch immer etwas mit gesunder Ernährung zu tun. Denn man ist, was man isst. Während das Zitronenwasser – oh, sorry Detoxwasser – und die Fruchtbar im Spa-Bereich dem noch ziemlich nahekommen, hört es spätestens beim Frühstücksbuffet auf. In jedem Wellnesshotel, in dem ich bis jetzt war, waren wirklich gesunde Speisen Mangelware. Könnte aber auch sein, dass ich sie einfach übersehen habe. Absichtlich.

Die Behandlung, die sich eigentlich niemand leisten will

Um den Aufenthalt ausklingen zu lassen, lässt man sich dann immer noch zu einer Wellnessbehandlung überreden. Schliesslich soll es sich ja gelohnt haben. Weil die guten Sachen dann aber schon längst ausgebucht sind, entscheidet man sich dann für eine Paraffinbehandlung. Für die man mehr bezahlt, als für den ganzen Aufenthalt zusammen. Und insgeheim frage ich mich, ob dieses Paraffinwachs wohl das gleiche Wachs ist, aus dem die Kerzen gemacht sind.

Auch wenn ich jeden meiner Wellnessaufenthalte hinterfrage und mir tagelang ein Jucken in den Füssen einbilde (obschon ich meine Füsse in Desinfektionsmittel getränkt habe), zieht es mich in der kälteren Jahreszeit fast monatlich in einen Wellnesstempel. Ob ich mich danach entspannter und besser fühle, weiss ich noch nicht so genau. Dafür erlebe ich aber reichlich merkwürdige Dinge.

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Nebst meiner Vorliebe für veganes Essen und Fussball ist das Führen meines Blogs meine grosse Leidenschaft. Dort findest du alles, was das Mädchenherz höher schlagen lässt: Reisen, Beauty und Lifestyle. sopinklicious.com

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