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SportReportage 59

Rudern als gäb’s kein Morgen – Teil 1

Es wird ein Samstag sein. Dann gilt es ernst. Am 26. Januar 2019 ist Judgement Day auf dem Ergometer. Die magische Zahl dazu lautet acht und die Frage aller Fragen: Hero oder Zero?

Acht Minuten entscheiden über Sein oder Nichtsein. Okay, das ist ein wenig übertrieben. Aber immerhin finden am 26. Januar in Zug die «Swiss Rowing Indoors» statt, die Schweizer Meisterschaften im Indoor-Rudern. Und ich mittendrin. Mein Ziel für die 2000 Meter: unter acht Minuten bleiben. Warum ich mir das antue? Weil ich auf absurde Herausforderungen stehe.

Zeit, sich in die <strong>Riemen</strong> zu legen
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Zeit, sich in die Riemen zu legen

Rudern, bis der Notarzt kommt

Über die Swiss Rowing Indoors habe ich schon die eine oder andere Räubergeschichte gehört. Rudern bis zum Erbrechen ist noch eine der harmloseren Sorte. Ich bin offen gestanden ein bisschen eingeschüchtert. Soll ich mir das wirklich antun? Hell yes! Aber natürlich nicht, ohne mich darauf vorzubereiten. Training ist angesagt.

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Jonathan Perraudin vom Belvoir Ruderclub hat mir freundlicherweise ein kleines Trainingsprogramm für den Ergometer zusammengestellt:

  • 4 x 4 Minuten mit 3:00 Pause (Zielsplit: 2–4 Sekunden über Racepace)
  • 8 x 500 Meter mit 1:30 Pause ( Zielsplit: genau Racepace)
  • 4 x 750 Meter mit 3:00 Pause (Zielsplit: genau Racepace)

Diese Intervall-Programme werden mich also die nächsten Wochen im Migros Fitnesspark begleiten. Und dazu hat Jonathan noch geschrieben: «So, jetzt wird’s im Training streng für dich», und dass ich nicht vergessen solle, den Drag Factor jedesmal gleich einzustellen. Keine Ahnung, was das heisst. Werde es bei Gelegenheit googeln. Vorerst sehe ich vor meinem geistigen Auge sowieso nur das Wort «streng». Na dann los ...

Nicht verkrampfen, Patrick.
Du sollst locker bleiben.
Locker eine Minute zu langsam.

Row you bastard

Mein Ziel für den 26. Januar ist so simpel wie anstrengend. Zumindest für mich. Aktuell liegt meine Bestzeit bei 8:54.8. Es fehlt noch immer rund eine Minute. Also wage ich mich an die 4 x 4 Minuten. Keine gute Idee, nachdem ich bereits zwei Kilometer in den Knochen habe. Ich will schon aufgeben, da schiesst mir der legendäre Satz von Udo Bölts durch den Kopf: «Quäl dich, du Sau!». Mit diesem Spruch hat der langjährige Edelhelfer von Jan Ullrich seinen Kapitän 1997 während der 18. Etappe der Tour de France «motiviert». Was auf dem Rennvelo funktioniert, funktioniert sicher auch auf dem Ergometer. Also quäle ich mich noch ein bisschen weiter, um schliesslich doch aufgeben zu müssen. Feierabend.

Beim Profi sieht das so aus

Ich mache weiter bis zum Höhepunkt am 26. Januar an den Swiss Rowing Indoors in Zug. Wie es mir dabei geht? Quäl dich hier durch meine Texte und du erfährst es.

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Patrick Bardelli, Zürich

  • Senior Editor
Crunches, High Plank Limb Raises, Low Plank, Russian Twist, Side Plank Oblique Crunch, Jumping Jacks, Mountain Climbers, Quick Feet, Squat Stars, Butt Kicker Jump Squats, Calf Raises, Curtsy Lunges, Jump Squats, Lunge & Twist, Lunge to Front Kick, Single-Leg Deadlift, Wall Sit, Alligator Push-ups, Commander Push-ups, Declined Wall Push-ups, Narrow Push-ups, Narrow-to-Wide Push-ups, Single-Leg Push-ups, Stagger Push-ups, Burpees und 10k – 21.1k Runs und Arbeit, Familie, Hund, Katzen … und schon ist wieder eine Woche rum.

5 Kommentare

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User Anonymous

Das Trainingsprogramm passt ja bestens zur Advents- und Neujahrszeit, d.h. Kalorien einnehmen und grad wieder verbrennen :-)

Wünsche viel Disziplin und Qualen, aber ein Ü50 schafft alles!

19.12.2018
User Patrick Bardelli

Advent, Advent, ein Muskel brennt! Die Qualen sind garantiert. Ob's mit der Disziplin klappt, wird sich zeigen :-)

20.12.2018
Antworten
User MYPersonalcoach.ch

Ja, rudern ist hart. Vielleicht mit das härteste. Ich für meinen Teil, kann mich nirgends so quälen wie auf dem Ergometer.
Als Tip: Versuch es durch zu ziehen, auch wenn du die vorgegebene Pace nicht schaffst. Im Endeffekt ist die hohe Herzfrequenz wichtig. Du wirst zwar langsam, aber die HF gilt!

19.12.2018
User Patrick Bardelli

Danke für den Support. Den kann ich gerade gut gebrauchen.

20.12.2018
Antworten
User Stephane Guignard

Des Nike Shield pour faire du rameur ?;-)

29.12.2018