
Kanon Kunstgeschichte 1-4. Einführung in Werke, Methoden und Epochen
Deutsch, Kristin Marek, Martin Schulz, 2015
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Die gesamte Edition "Kanon Kunstgeschichte" im Paket (4 Bände im Schuber). Kanon Kunstgeschichte ist eine Einführungsreihe mit monographischen Beiträgen zu einzelnen Kunstwerken, die beispielhaft für eine bestimmte historische Situation und künstlerische Position, für methodische Fragen sowie für theoretische Analysen stehen. Kanon Kunstgeschichte versammelt ein breites Spektrum an gegenwärtigen Vertretern des Faches und bietet so einen grossen Überblick über aktuelle Fragen und Methoden. Kanon Kunstgeschichte zeigt die Vielstimmigkeit und Dynamik innerhalb des Rahmens westlicher Kunstgeschichte auf, dessen Ränder immer wieder verschoben, erweitert und geöffnet werden. Kanon Kunstgeschichte wirft Seitenblicke auf Werke anderer Bildkulturen und von ihnen zurück, die zeitgleich und doch ungleichzeitig entstanden.

Kanon Kunstgeschichte 1-4. Einführung in Werke, Methoden und Epochen
Deutsch, Kristin Marek, Martin Schulz, 2015
Die Beziehung von Bild und Körper differenziert sich im christlichen Mittelalter in einzigartiger Weise. Neue Bildpraktiken entstehen und ein gesteigertes Interesse am Körper bestimmt die zeitgenössischen Debatten. Die Diskussionen sind eng mit der Idee der Inkarnation und damit der Bildwerdung Gottes verknüpft, die zugleich der Rechtfertigung der materiellen Bilder dient. Der Körper, an den sich viele neue Bildfunktionen binden, ist Medium der Heilsgeschichte. Dieser Band spürt den Verflechtungen von Bild und Körper im Mittelalter nach: Welche Körperdiskurse prägen welche Darstellungen? Was ist der Status von Visionen und mentalen Bildern? Mit welchen Absichten beziehen sich materielle Bilder auf Körper? Lässt sich die Wirksamkeit heiliger Körper in Bilder übertragen und inwiefern spielen dabei Berührung, mediales Bewusstsein oder Kunstfertigkeit eine Rolle?.

Gilles Deleuze provoziert in dem hier wieder vorgelegten Essay eine Begegnung, in der sich die Arbeit des Begriffs und die Malerei Francis Bacons wechselseitig ergänzen und illustrieren und ihren Koinzidenzpunkt - den Augenblick des Schöpferischen - hervortreiben. Deleuze vermeidet eine philosophische Entmündigung der Kunst ebenso wie einen blossen Nachvollzug von Bildgehalten oder eine ideengeschichtliche Interpretation. Er formuliert vielmehr eine Hommage an das Werk Bacons und liefert darüber hinaus das seltene Manifest einer glücklichen Konstellation zwischen Philosophie und Malerei. In enger Korrespondenz zu den Bildern dieses Malers führt Deleuze philosophisches Argument und ästhetisches Experiment zusammen und bietet eine umfassende Darstellung dieser künstlerischen Arbeit und zugleich eine Einführung in wesentliche Themen der Deleuze'schen Philosophie.




Die Idee Chambresville ist aus der Auseinandersetzung mit Künstlerinnen und Künstlern und ihren Ausstellungen im Dachraum der Konsumbäckerei Solothurn entstanden. In den Arbeiten, die sie an diesem durch seine Architektur stark geprägten Ort präsentierten, stellten die Betreiber des Kunstraumes eine Skepsis bezüglich eines sicheren Raumbegriffs fest. „In Privaträumen erleben wir die ganze Welt; in Aussenräumen bewegen wir uns, als wären wir zu Hause. Raum im herkömmlichen Sinne bietet keinen Schutz mehr als ein Ort, der unsere Identität stützt. Unbestimmtheit ist die Basis. Architektur als Sprache, die sonst Raum, Gebäude und Ort definiert, bricht mit ihren Gesetzmässigkeiten, irritiert und wird zu einer Erzählung von Menschen, ihrer Suche, ihrer Biografie. Vielleicht möchten wir lieber weggehen“, schreiben die Kuratorinnen und Kuratoren der Konsumbäckerei zu ihrem Projekt.

Judith Butlers Aussagen polarisieren. Bei aktuellen Themen wie Krieg, Islamismus-Debatten oder dem Nahostkonflikt sorgen sie immer wieder für Kontroversen und vor allem für Diskussionen, unter anderem mit Gayatri Spivak und Luce Irigaray. Um zu verstehen, für welche Konzepte und Theorien Judith Butler steht, und um einen Einblick in das Leben einer der wichtigsten und einflussreichsten Gegenwartsphilosophinnen zu gewinnen, ist der Griff zu diesem Comic goldrichtig. Er führt nicht nur detailliert in die Theorien der Philosophin ein, sondern veranschaulicht mithilfe von Zeichnungen das Denken von Judith Butler. Bereichert durch ein Glossar und kürzere Anhangtexte, verschafft er den Leserinnen und Lesern ausserdem einen Einblick in die Geschichte des Feminismus, der Homosexuellenbewegung und der Sexualwissenschaft.

