Du bist nicht mit dem Internet verbunden.
Corporate logo
FotografieReview 013

Lohnt sich ein Adobe Photoshop Grundlagenkurs?

Du würdest deine WhatsApp-Chats gerne mit lustigen Fotomontagen und deinen Insta-Feed mit unrealistisch retuschierten Bilder füttern, aber dir fehlen die nötigen Skills dazu? Wir haben einen Photoshop Grundlagenkurs besucht und wissen, was du erwarten kannst.

Photoshop hat mir immer eine Heidenangst eingejagt. Angst, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen muss und ich trotz YouTube-Tutorials und Schritt-für-Schritt-Anleitungen selten auf einen grünen Zweig kam. Ich bin eher vom Zweig gefallen. Auf den Kopf. Mit dem Gesicht voran. Meinem Redaktionsgspänli Vanessa Kim ging es ähnlich. Da etwas Knowhow in dem Bereich unserem Job als Redaktorinnen bei Galaxus guttun würde, haben wir uns entschieden, gemeinsam einen «Adobe Photoshop Grundlagen»-Kurs in der Migros Klubschule zu besuchen.

An vier Halbtagen werden dort folgende Punkte behandelt:

  • Umgang und Einsatz von Photoshop Bridge (kannten wir bis dato nicht mal🙃)
  • Anwendung und Installation von grafischen Standards / Settings
  • Bildausschnitte, Auflösungen und Bildformate bestimmen
  • Bilder optimieren und retuschieren
  • Arbeiten mit Ebenen
  • Bildinhalte freistellen sowie Fotomontagen kreieren
  • Textelemente einfügen
  • Bilder für die Weiterverarbeitung bereitstellen (Print zum Beispiel)
  • Adobe Photoshop Grundlagen
  • Adobe Photoshop Grundlagen
  • Adobe Photoshop Grundlagen
CHF 690.–
Klubschule Migros Adobe Photoshop Grundlagen
Professionelle Bildbearbeitungstechniken mit Adobe Photoshop lernen.

Verfügbarkeit

Postversand

  • ca. 4 – 6 Tage
    > 5 Stück versandbereit ab externem Lager

Abholen

  • Eine Abholung dieses Produktes ist leider nicht möglich.

Bei sofortiger Bestellung.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Details anzeigen

Unsere erste Lektion in einer intimen Runde von acht Teilnehmern beginnt mit einer Vorstellungsrunde. Unser Dozent, ein erfahrener Fotograf, will von uns wissen, wer wir sind und was wir vom Kurs erwarten. Er wirkt anfangs etwas schüchtern, taut aber schnell auf. Unsere Arbeitsplätze sind jeweils mit einem Computer ausgestattet, auf dem das Programm bereits vorinstalliert ist. Wir arbeiten aber lieber auf unseren Laptops, was problemlos möglich ist. Auf dem Tisch liegen zudem ein Ordner mit Kursunterlagen, ein USB-Stick mit Übungsdateien und ein Nachschlagebuch bereit.

Wichtig: Die Software ist nicht im Kurspreis inbegriffen, kann aber im Rahmen der Kursteilnahme günstiger bezogen werden.

Unser Arbeitsplatz ist gut ausgestattet.

Dann geht's los. Wir switchen immer wieder zwischen der Theorie aus dem Buch und der aus dem Ordner. Zu jedem Thema behandeln wir ein bis zwei Fallbeispiele. Die Übungsdateien dazu befinden sich auf dem Stick. Auch Lösungsdateien sind darauf zu finden, sodass wir ungefähr wissen, wie das Bild nach der Bearbeitung aussehen könnte. Leider stellen wir fest, dass die Lösungs- und Übungsdateien etwas durcheinandergeraten sind und auf dem Stick in den falschen Ordnern abgelegt wurden. Das sorgt anfangs für Verwirrung, ist aber kein Drama.

Unser Dozent demonstriert uns jedes Beispiel vorne am Beamer, sodass wir es ihm auf unserem Computer gleichtun können. Das Tempo ist zügig. Aber es scheut sich niemand davor, nochmals nachzuhaken, wenn etwas zu schnell geht. Fragen sind jederzeit willkommen und diese stellen wir nur zu gern. Auch in den Pausen zwischen den Lektionen gehen wir auf ihn zu und lassen uns bei konkreten Beispielen aus der Arbeit helfen. Dass nicht alle Kursteilnehmer auf einem Level sind, fällt schnell auf. Einige sind geübte Fotografen und haben dermassen fortgeschrittene Fragen, dass Vanessa und ich uns nur noch fragend anschauen können. Das stört uns aber kaum, da wir durch diese Exkurse Einblicke in völlig neue Bereich erhalten. Und wird es doch mal zu technisch, kommen uns diese paar Minuten als Verschnaufpause zugute.

How to schwarz-weiss: Vanessa übt fleissig. Oh und der Kaffi aus der Mensa ist auch nicht ohne.

Was uns massiv hilft: An jedem neuen Kurstag werden Elemente aus dem Letzten nochmals angeschaut und wiederholt. Dadurch schleicht sich Routine in den Umgang mit den einzelnen Photoshop-Werkzeugen ein. So können wir unsere Angst, dass wir das Gelernte schnell wieder vergessen, ablegen. Ausserdem wird am letzten Kurstag genügend Zeit eingerechnet, um abschliessende Fragen zu stellen und jene Tools und Vorgehensweisen nochmals gemeinsam anzuschauen, die wir noch nicht verinnerlicht haben.

Das Bearbeiten von RAW-Dateien ist ein völlig neues Terrain für uns.

Skilly Vanilly

Nun fragt ihr euch bestimmt, was wir für unsere Arbeit aus diesem Kurs mitgenommen haben und welche Bildkorrekturen bei uns von nun an regelmässig zum Einsatz kommen werden. Konkret sind es die folgenden Punkte:

  • Horizonte begradigen
  • Makel wegretuschieren
  • Rote Augen eliminieren
  • an Kontrast, Helligkeit, Sättigung, Tonwert und Gradation herumschrauben
  • Bilder korrekt zuschneiden
  • Gegenstände freistellen und verschieben
  • Fotomontagen erstellen
  • mit RAW-Dateien arbeiten
  • Textelemente integrieren
Das Gelernte wird gleich umgesetzt. Gewisse Mitarbeiter finden das aber nicht so toll...

Fazit

Trotz anfänglichem Bammel sind wir froh, den Kurs in Angriff genommen zu haben, denn wir haben weitaus mehr als nur ein Zertifikat mit nach Hause genommen: Abgesehen von den oben gelisteten Punkten haben wir die Angst vor dem digitalen Bildbearbeitungsprogramm verloren und trauen uns auch jenseits vom Gelernten herumzuexperimentieren. Wir verstehen nun, wie Photoshop aufgebaut ist und wie wir uns selbst helfen können, wenn Probleme auftauchen. Und siehe da, seither habe ich kein einziges Mal mehr mit «Paint» gearbeitet 😜

Hier geht's zu weiteren Kursen der Migros Klubschule

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

Im Gespräch mit der <strong>Innenarchitektin Mia Kepenek</strong>
WohnenPortrait

Im Gespräch mit der Innenarchitektin Mia Kepenek

<strong>«The Final Table»</strong> bei Netflix: Warum das simple Konzept so gut funktioniert
HeimkinoNews & Trends

«The Final Table» bei Netflix: Warum das simple Konzept so gut funktioniert

User

Natalie Hemengül, Zürich

  • Editor
Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.

Keine Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.