Du bist nicht mit dem Internet verbunden.
Galaxus Logo
Produktvorstellung Fotografie1632

Lensball: Ein Blick in die Glaskugel

In einer Glaskugel sind allerlei wunderliche Dinge zu sehen. Das macht sie nicht nur fürs Wahrsagen interessant, sondern auch zum Fotografieren.

Dieses Ding hat kein OLED-Display. Du kannst damit nicht Musik hören oder im Internet surfen. Es ist nicht handlich und leicht. Es lässt sich kein Speicher nachrüsten, kein USB anschliessen und keine App drauf installieren.

Es ist einfach nur eine Glaskugel. Und die kannst du fotografieren.

  • Lensball 90mm (Optik)
  • Lensball 90mm (Optik)
  • Lensball 90mm (Optik)
CHF 40.–
Rollei Lensball 90mm (Optik)
Vollglaskugel für DSLM und DSLR Fotografie
6

Verfügbarkeit

Postversand

  • ca. 7 – 9 Tage

Abholen

  • Basel: ca. 7 – 9 Tage
  • Bern: ca. 7 – 9 Tage
  • Dietikon: Nur noch 1 Stück
  • Genf: Nur noch 1 Stück
  • Kriens: Nur noch 1 Stück
  • Lausanne: Nur noch 1 Stück
  • St. Gallen: Nur noch 1 Stück
  • Winterthur: Nur noch 1 Stück
  • Wohlen: ca. 7 – 9 Tage
  • Zürich: Nur noch 1 Stück

Bei sofortiger Bestellung.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Details anzeigen

Wozu soll das gut sein? Mit der Kugel werden originelle Bildkompositionen möglich, wie du sie sonst nicht einmal mit einer Überdosis Photoshop hinkriegst. Alles, was durch das Glas hindurchscheint, steht auf dem Kopf. Zudem entsteht eine Art Fischaugeneffekt: Es wird sehr viel von der Umgebung eingefangen und stark verzerrt abgebildet. Kurz: Was das Foto zeigt, ist auch in der Kugel sichtbar, aber nicht als blosse Wiederholung, sondern auf eine ganz eigene Art.

Die Kugel zeigt dasselbe, aber anders

Wie bei jedem Glas gilt auch hier: Je nach Situation spiegelt es mehr oder weniger stark. Du siehst also nicht nur hindurch, sondern oft auch dich selbst. Besonders stark spiegelt es, wenn die Seite, wo du stehst, heller ist als die gegenüberliegende. Genau wie bei normalem Fensterglas.

In einer solchen Situation zeigt die Kugel fast nur Spiegelungen

Glas ist heikel. Auf hartem Untergrund bekommt die Kugel schnell Kratzer. Ich hab beim Ausprobieren nicht aufgepasst und tatsächlich hat die Kugel jetzt Gebrauchsspuren. Im Lieferumfang ist eine gepolsterte Tasche und ein Mikrofasertuch zur Reinigung enthalten. Das Tuch ist sehr grosszügig bemessen, die Kugel lässt sich mehrfach darin einwickeln.

Ein paar Tipps zum Einstieg

Der Lensball ist kein Tool, um etwas Langweiliges spannend zu machen. Es gibt nur ein gutes Foto, wenn es auch ohne Lensball zumindest okay wäre. Du musst also einen gewissen Aufwand betreiben: Ein interessantes Motiv finden, warten, bis das Licht günstig ist, und vor allem: sehr genau auf die Bildkomposition achten.

Normalerweise kommt es am besten, wenn du die Kugel von der Seite oder leicht von unten ablichtest. Ansonsten nimmt der Boden zu viel Platz in der Kugel ein.

Das erreichst du am einfachsten, indem du oder jemand anders die Kugel in der Hand hält. Dann zerkratzt sie auch nicht.

Wenn du die Kugel gross auf dem Bild haben willst, ist ein Makro-Objektiv von Vorteil. Mit einem normalen Objektiv kannst du teilweise nicht auf die Motive in der Kugel scharf stellen.

Ich verwende den A-Modus, stelle also die Blende manuell ein. Es ist wichtig, mit der Tiefenschärfe zu experimentieren. Je nach Situation kann eine weit offene Blende richtig sein, oder auch eine eher geschlossene. Mit einer geschlossenen Blende wird der Rand der Glaskugel scharf. Das gilt allerdings auch für unerwünschte Spiegelungen. Was besser ist, kommt auf die Situation an.

Offene Blende
Halb geschlossene Blende

Eindrücklichere Bilder als die von mir findest du mit dem Instagram-Hashtag #lensball. Hinter vielen dieser Bilder steckt allerdings sehr viel Arbeit mit Photoshop.

Zum Schluss noch eine Sicherheitswarnung. Im Sonnenlicht erzeugt die Glaskugel einen Brennpunkt, und das mit dem Brennen kannst du ruhig wörtlich nehmen. Sei also vorsichtig.

Zu tief ins Glas geschaut – ein Blick in die Zukunft

Was auch noch praktisch ist: Wenn ich die Glaskugel lange genug anstarre (3 bis 4 Tage) und gleichzeitig genug Meskalin zu mir nehme (3 bis 4 Kilogramm), flasht mich das so sehr, dass ich in einen tranceartigen Zustand gerate. Unter Hypnose breitet sich vor mir die Zukunft aus wie ein offenes Buch und ich erkenne die innere Wahrheit allen Seins. Leider habe ich alles wieder vergessen, sobald ich in den normalen Zustand zurückkehre. Am besten vergisst du diesen Absatz auch gleich wieder.

Ein nüchterner Blick in die Zukunft sagt mir, dass ich die Glaskugel später wieder mal zum Fotografieren hervorholen werde.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

<strong>Canon Zoemini S</strong>: Alles Schrott, aber trotzdem verdammt spassig. Plus Wettbewerb.
ReviewFotografie

Canon Zoemini S: Alles Schrott, aber trotzdem verdammt spassig. Plus Wettbewerb.

Das brauchst du für die <strong>Makro-Fotografie</strong>
KaufratgeberFotografie

Das brauchst du für die Makro-Fotografie

Test: Fotos digitalisieren mit dem Adapterset <strong>Nikon ES-2</strong>
ReviewFotografie

Test: Fotos digitalisieren mit dem Adapterset Nikon ES-2

Avatar

David Lee, Zürich

  • Senior Editor
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

16 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen

User Larantuka

Hahaa das mit dem Meskalin war gut! ;-))

es muss nicht immer Landschaft in der Kugel sein. Falls es jemanden interessiert, ich hab da mal was mit dem Licht einer Taschenlampe gemacht: ktphotography.pictures/sing...

17.05.2019
User David Lee

Sehr schöne Bilder! Ich bin schon wieder halb hypnotisiert.

17.05.2019
User Larantuka

Merci! hab nicht gesagt den Linien und Kringeln mit den Augen nachfahren:-D

17.05.2019
User Tina Cina

Wahnsinn - ich habe fast Lust, das auch mal auszuprobieren. Wassertropfen - glänzende Oberfläche - Licht. Mal schauen wann ich es schaffe. Danke für die Inspiration.

25.05.2019
User Larantuka

Biteee! :-) freut mich wenn ich jemanden damit inspirieren konnte. Die Idee ist sicher noch ausbaufähig, z.B. mit einem anderen Untergrund; eine DVD, Zelophanpapier etc.

25.05.2019
Antworten
User Pfischila

vielleicht noch ein weiteren kleinen Tipp: Das Bild um 180° drehen :)
Weil es wird ja auf die Glaskugel "fokussiert" und dieses Bild in der Glaskugel steht sozusagen dann auf dem Kopf.

17.05.2019
User Anonymous

Oder man dreht die Glaskugel einfach um

17.05.2019
User simonb.

Hahaha, hast meinen ersten Schmunzler des Tages verdient!

17.05.2019
User Pfischila

beste Antwort :D

17.05.2019
Antworten
User RealMajor

merci =D nach dem teil habe ich schon seit 3 jahren gesucht... ich hab wohl in der falschen sparte gesucht... glaswaren wie zB swarovski '^ ^ thx für die produktvorstellung

obwohl wenn jetzt alle mit nem lansball anfangen runzuspielen =D denn wirds wohl bald "overused" '^ ^ najau aber ich wollte das eh schon lange daher

17.05.2019
User RealMajor

btw das foto im titel mit der schönen seeufer landschaft finde ich sehr gelungen mit dem lensball ;-) kompliment

17.05.2019
User Screwface

Bildideen kopieren war doch schon immer ein "Problem" und wurde durch die (pösen) sozialen Medien noch zusätzlich verstärkt. Darum ist mir auch die Lust daran vergangen, meine Fotos zu zeigen. Natürlich lasse ich mich auch von anderen Fotografen inspirieren. Aber die Ideen 1:1 kopieren, finde ich schon sehr dreist!

17.05.2019
User Anonymous

@Srewface: Vonwegen Ideen kopieren. Man kann auch alles schwarz sehen.
Du hast anscheinend vergessen um was es geht.. Spass zu haben. Wenn man die Idee klaut, sie anders umsetzt und die Bilder wirklich gut werden und man zufrieden ist, interessiert es wirklich niemanden ob es "geklaut" ist.
Solange man spass daran hat und sich durch solche Ideen auch weiterentwickelt ist da wirklich nichts falsches daran.
Klauen ist eeher wenn man 1 zu 1 das gleiche Bild macht. Pose, Hintergrund, Stil.
Diese Kugel ist lediglich ein Tool. Oder ist es auch klauen wenn man die gleichen Objektive oder Blitze und Posen benutzt wie Fotograf XY? Ich denke nicht.
Alleine dieser Comment kann Anfänger die spass haben und noch leicht beinflussbar sind verunsichern... "Ahhh nein ist nicht professionell so was zu benutzen, oder es wäre nicht originell weil es schon andere tun"

Solche Gedanken sollte man sich gar nicht erst machen. Man steht sich nur selbst im Weg.
Heutzutage ist es schwer was wiiirklich originelles und noch nicht dagewesenes zu kreieren. Daher mal klein anfangen und ich ermutige sogar andere Fotografen zu kopieren und deren Stil und Technik auseinander zunehmen und analysieren. So lernt man, hat Spass und man findet beim ausprobieren seinen eigenen Stil.

17.05.2019
User Screwface

@Anonymus - Offensichtlich hast du Mühe, meinen Comment richtig zu interpretieren. Ich spreche ja von 1:1-Kopien und das hat mir die Freude daran genommen, meine Fotos zu zeigen. Ich hab ja nichts dagegen, wenn man eine Idee weiterentwickelt und etwas Neues daraus entsteht, auch wenn der Spielraum dafür immer kleiner wird. Man kann sich als Fotograf auch weiterentwickeln, ohne dass man Anderen alles nachmachen muss! Wenn jemand schwarzseherisch ist, dann bist du das und dein Comment strotzt nur so von überheblicher Polemik - Aber das bin ich ja von "Fotografen" gewohnt!

17.05.2019
User Screwface

Noch etwas: Seinen eigenen Stil zu entwickeln bedeutet auch, seinen eigenen Weg zu gehen.

17.05.2019
Antworten
User bad taste pics

Wieder ein "fotografischer" Hype, der vollkommen unnötig und bereits peinlich ist: einen Effekt erzielen, der sich hinischtlich fotografischer Technik und Bildsprache auf dem Niveau einer Tütensuppe bewegt. Schade.

19.05.2019