Test von heute abend. Insgesamt 4 Messer mit konventionellem Klingenstahl geschliffen, waren nicht meine. Zwei davon hatten Klingenausbrüche von 1 - 1.5 mm. Zuerst auf einem wertigen Japaner mit Körnung 400 (der grüne Naniwa Super Stone) eine geschlosene Sekundärphase wiederhergestellt un dann über alle vier Seiten des Nesmuk Streichriemens gezogen.
Resultat: kurz vor rasiermesserscharf, was wohl für die meisten Küchenanwenungen reichen sollte. Kommt zwar nicht an die spiegelglatte Schärfe eines wertigen japanischen Steins an Körnung 8000 und höher ran, aber dafür ohne Wasser, ohne Sauerei und mit deutlich geingerem Zeitaufwand. Von daher bemerkenswert für eine rasche Alltagsschärfe!
Fazit: bei regelmässigem Gebrauch und schoneneder Messerlagerung tolle Sache. Aber wenn eine schnitthaltige Phase komplett neu hergerichtet oder wiederhergestellt wrden muss. geht nichts über einen Bankstein inder Körnung 240 - 400. Wer die Sauerei des Wassersteins nicht mag, kann sich hierzu auch aum Fällkniven DC 521 austoben. Der geht auch trocken, hat eine vernünftige Grösse für Küchenmesser und ist auch hart genug für Karbidstähle wie zB ein S90V.
Wichtig zudem: beim Nesmuk Streichriemen sollte der ideale Schärfwinkel im Handgelenk sitzen, damit das Resultat stimmt.