
AMD Ryzen 5 7600
AM5, 3.80 GHz, 6 -Core

AMD Ryzen 5 7600
AM5, 3.80 GHz, 6 -Core
Ich war schockiert, was AMD hier mit 65W TDP abgeliefert hat, da ich extra das kleinste 7000er AM5 Model ausgewählt habe.
Die Rechenleistung war in Spielen überschaubar, aber die Temperaturen z.b. in Bf2042 mit 4k und 144hz unkontrollierbar.
Der 7600 hat das Asus Prime B650M-K Mainboard immerweiter erhitzt, bis die M2_1 SSD Hitzealarm hatte.
In kurzen Benchmarks waren die Ergebnisse gut. Ich hatte mir dickes OC gewünscht, aber daran war nicht zu denken, das gegenteil wäre angebracht.
Ich wollte mit dem AMD 7600 meinen alten i5 10400 ersetzten da dieser kein Pcie 4 und nur 16 Lanes hatte.
Für mich war der AMD aber unbrauchbar, und nun verwende ich bei gleichem Setup, abgesehen von Board und Ram einen i9 11900kf als AMD Ersatz. Dieser macht freude und Temps im Idle 34°c und ingame 50°c und im 3DMark Firestrike Ultra 72°c
der AMD 7600 trotz nur 65W TDP war im Idle 60°c Ingame 80°c+ und Benchmarks 95°+
Pro
Contra
Eigentlich ist der Ryzen 5 7600 nicht instabil – er ist einfach so konstruiert, dass er bei höheren Temperaturen arbeitet.
Alle Ryzen-7000-CPUs sind bis 95 °C spezifiziert, das ist kein Überhitzen, sondern der normale Temperaturbereich laut AMD. 80–90 °C in Spielen sind also völlig unbedenklich.
Wahrscheinlich lag dein Problem eher am Kühler und am Mainboard. Das Prime B650M-K hat keine VRM- oder M.2-Kühlkörper, und in einem geschlossenen Gehäuse kann sich die Wärme stauen. Mit einem besseren Kühler (z. B. Peerless Assassin 120 oder einer 240-mm-AIO) bleibt der 7600 problemlos bei 65–75 °C im Gaming und etwa 85 °C im Benchmark.
Ich nutze denselben Prozessor – läuft absolut stabil, kein Throttling. Wichtig ist nur ein aktuelles BIOS, EXPO-Profil aktivieren und ggf. Eco-Mode 65 W einschalten, dann bleibt er wirklich kühl und leise.