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Hintergrund AudioReisenRetro2659

Zwei 3.5mm Jacks in einem Stecker? Wozu? Plus ein Life Hack von einer Airline

Modernen Kopfhörern liegt ein mysteriöser Adapter bei. Leser MakeAppsNotWar meint, dass der in der Aviatik relevant ist. Die Spurensuche führt vom 19. Jahrhundert über das Militär bis nach Zürich Kloten.

Wenn du dir einen modernen Kopfhörer kaufst, zum Beispiel die Sony WH-1000XM3, dann kriegst du jede Menge Zubehör. Im Review zu besagtem Kopfhörer habe ich einen merkwürdigen Adapter erwähnt. Der hat zwei 3.5mm Jacks und geht in ein normales Kabel über. In der Kommentarspalte ist dann diskutiert worden, wofür dieses Objekt gut sein soll.

<strong>Sony WH-1000XM3</strong>: Stille im Lärm. Und Jingles
ReviewAudio

Sony WH-1000XM3: Stille im Lärm. Und Jingles

User MakeAppsNotWar schlägt Folgendes vor:

Ältere Modelle haben oft Radios in den Sitz eingebaut, auf denen du Musik hören kannst, bzw wenn ein Film abgespielt wird, du den Ton kriegst. Mit dem Splitter kombinierst du Stereo L/R da es damals schwer war beides in ein Kabel zu kombinieren.
MakeAppsNotWar

In der Kommentarspalte wird zudem immer mal wieder die Fluglinie Emirates erwähnt, auf deren Flügen der Adapter unabdingbar sein soll. Wofür genau wissen aber auch die Leser nicht.

Ein Standard seit 1877

Ein 3.5mm Jack hat einen fixen Aufbau. Seit jeher. Denn die Technologie ist nicht neu. Die erste Version des Steckers, den wir heute 3.5mm Jack oder Kopfhöreranschluss nennen, stammt aus der frühen Telefonie. Erste Aufzeichnungen eines Steckers, der dem heutigen gleicht, stammen aus dem Jahre 1877. Damals wurde der damals noch 6.35mm dicke Stecker für Telefonschaltungen in einem Laden eines gewissen Charles Williams in Boston als Klappenschrank oder, etwas umständlicher, Fernsprech-Handvermittlungseinrichtung verwendet.

Die Gebrüder Wright sind die ersten, die geflogen und nicht nur gegleitet oder geschwebt sind

Zum Vergleich: Der Mensch ist erstmals anno 1903 vom Boden abgehoben, als die Gebrüder Wright mit ihrem motorisierten Flyer in drei Meter Flughöhe 259 Meter weit geflogen sind.

Das Design des Jacks ist seither weitgehend unverändert. Kleiner ist er in den 1950er-Jahren geworden und die Welt hat sich auf die 3.5mm Dicke geeinigt. Nach der Telefonie fand der Jack seinen Weg über das Militär dann irgendwann in den privaten Sektor, wo er endgültig den Durchbruch mit Sonys Walkman in den 1980er-Jahren geschafft hat. Übrigens ist der SRF-Beitrag, damals noch DRS, aus dem Jahre 1981 zum Thema Walkman ausserordentlich sehenswert.

Der 3.5mm-Millimeter dicke Stecker kam nach dem zweiten Weltkrieg auf

Erstmals sind Kopfhöreranschlüsse in Audiosystemen im Jahre 1985 in Flugzeugen verbaut worden. Also lange nach der Erfindung von Headphone Jacks und Steckern, wie wir sie kennen. und etwa 30 Jahre nach der Einführung des gängigen Ringsystems, das den Stereo Sound ermöglicht.

Die Trennung links/rechts, die MakeAppsNotWar anspricht, dürfte also nicht zutreffen.

Die Funktionsweise eines 3.5mm-Anschlusses ist eigentlich recht simpel. Stark vereinfacht gesagt: Wenn du den Stecker in die Buchse steckst, schliesst du einen Stromkreislauf, der dann Schwingungen im Kopfhörer erzeugt, die dann vom Ohr als Musik aufgenommen werden.

Die Skizze eines normalen 3.5-Millimeter-Adapters oder TRS-Adapters

Der Stecker besteht im Wesentlichen aus drei Elementen. Das System ist als TRS-Adapter bekannt. Die Abkürzung steht für «Tip», also «Spitze», «Ring» und «Sleeve», also «Abschirmung».

Diese drei Elemente sorgen für den Stereo Sound. In der Regel verhält sich das so:

Die Spitze, «Tip», Stereo links
Der Ring, Stereo rechts
Der Sleeve, die Abschirmung, Erdung

Für Smartphones ist mittlerweile der TRRS-Adapter Standard geworden: Tip, Ring, Ring, Sleeve. Der zusätzliche Ring wird für das Signal des Mikrofons verwendet.

Ein TRRS-Adapter

Der mysteriöse Adapter aus der Packung des Sony XM3 hat aber zwei solcher Plugs, die beide TS – Tip, Sleeve – sind. Das impliziert zwei Audio-Kanäle, die mit je einem Monosignal daherkommen, dann im Adapter auf ein handelsüblichen TRS-Anschluss adaptiert werden.

Die Konfiguration des mysteriösen Steckers

Das würde heissen, dass der eine Stecker «Stereo links» und «Erdung» ist, der andere «Stereo rechts» und «Erdung».

Hat MakeAppsNotWar also doch Recht?

Die Airline antwortet und bringt einen Life Hack

MakeAppsNotWar hat mit seiner Frage in ein Wespennest aus Geschichte, Technologie und Reisekomfort gestochen. Daher bietet es sich an, die Experten zu fragen. Wenn das einer wissen muss, dann Menschen, die Tag für Tag mit Flugzeugen zu tun haben. Das Inflight Entertainment Team der Fluglinie Swiss antwortet auf ein Mail mit einem Bild des Adapters und der Frage «Was ist das?» wie folgt.

Das Bild zeigt tatsächlich einen Adapter für gewisse Inflight Entertainment (IFE) Systeme. Dieser zweite Pin liefert den Strom für Noise-Cancelling Kopfhörer der Airline (damit keine Batterien in den Airline-Kopfhörer rein müssen). Wenn nun ein Passagier seinen eigenen Kopfhörer mitbringt, dann braucht er diesen Adapter auf den IFE Systemen, um das Signal auf beiden Ohrmuscheln zu hören.
Swiss Inflight Entertainment Team

Active Noise Cancelling gibt es seit den 1950er-Jahren auf Papier. Nachdem Amar Bose – ja, der Bose – laut Erzählung des Unternehmens anno 1978 sich auf einem Flug über den Lärm aufgeregt hat, gibt es Active Noise Cancelling in aktiver Entwicklung.

Der Adapter kann aber umgangen werden, sagt die Swiss

Doch es geht auch ohne, denn die Swiss liefert auch gleich einen Life Hack mit.

Die Alternative (Life Hack) … den 3.5mm Stecker zuerst in einen der zwei Plugs ganz einstecken und dann ein wenig rausziehen, aber ist mit den Vibrationen im Flugzeug eher etwas nervig, daher macht der Adapter mehr Sinn.
Swiss Inflight Entertainment Team

Die Adapter werden nur noch auf zwei Airbus A340 und allen A330 gebraucht. Die A340 werden demnächst umgebaut, damit sie mit dem Rest der A340er aufholen. Denn auf diesen, wie auch auf den Boeing 777 der Swiss, können ganz normale 3.5mm-Adapter angeschlossen werden.

Das Resultat:

Unsere Passagiere können ihren eigenen Kopfhörer ganz normal im 3.5mm Plug einstöpseln.
Swiss Inflight Entertainment Team

So. Fertig. Danke für die Leserfrage. Hätte nie gedacht, dass das so eine lustige Story wird.

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Dominik Bärlocher, Zürich

  • Senior Editor
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

26 Kommentare

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User Nibores1

Ich habe eine ganz einfache Erklärung warum dieser Standard nicht abgeschafft wird: Die Airlines sind extrem glücklich mit dieser Lösung, da die gratis verteilten Kopfhörer (Stöpsel) so völlig wertlos sind, wenn man das Flugzeug verlässt. Sonst würden wohl ALLE diese Dinger geklaut. (Steckt man nämlich den Aviatik-Billig-Kopfhörer mit Doppel-Klinke in ein normales Gerät, hat man nur auf einem Ohr Ton.)

21.06.2019
User EVZCyman

Ich bin 31 und erst mit 16 zum ersten Mal geflogen aber da waren diese Doppel-Buchsen Standard in den Flugzeugen - da hätte ich Dominik also etwas älter geschätzt, als dass er nicht weiss, was dieses "mysteriöse" Dings ist;)

21.06.2019
User Misch_86

Er schrieb in seinem Review: "Echt, wofür soll das Teil gut sein? Redaktorin Livia Gamper vermutet, dass das «für das Ding im Flieger» ist. Irgendwie soll in alten Fliegern das irgendwie irgendwas Relevantes sein. Aus jüngster Erfahrung aber kann ich sagen, dass du im Flieger das Ding nicht brauchst. Wohl ein Relikt aus alter Zeit. Nett von Sony, das beizulegen, aber eben"

Dominik hat scheinbar immer nur über topmoderne Luxus-Airlines gebucht... Ich war tatsächlich noch NIE in einem Flieger, wo man NICHT diese dämlichen Adapter gebraucht hat. Fliege aber immer nur Finnair und andere billig Airlines, wie Easyjet, Iceland air, Japan Airlines, IndieGo, etc.

21.06.2019
Antworten
User one0one2552

Wenn es mit dem nicht ganz Reinstecken nicht so richtig klappt: Ein Stueck Papier von der Titelseite des Magazins abreissen, beliebig oft Falten bis man die gewuenschte Staerke erreicht hat, den Stecker durch das Papier in die Buchse stecken. Et voila, schon hat man einen viel besseren Sitz als ohne Papier. Sollte im Normalfall fuer Stunden reichen. Und die Zeit waehrend dem Basteln vergeht auch sehr schnell :P

21.06.2019
User tobiasschi

Schön, dass Swiss auf nur eine 3.5mm Klinke aufrüstet - schade, dass die bald nur noch im Flugzeug passt und sonst überall Adapter benötigt ;-)

21.06.2019
User Mike T.

Interessanter Artikel. Und nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich bei meinem letzten Langstreckenflug realisiert habe, warum Kopfhörer mit Kabel gegenüber kabellosen immer noch unabdingbar sind ;) *hust* inflight entertainment *hust*

21.06.2019
User thierry_pasteur

Viele bessere Over-Ear-Bluetooth-Kopfhörer haben einen AUX-Anschluss, um genau in dieser Situation den Kopfhörer verwenden zu können.

21.06.2019
User Misch_86

Ich habe bisher noch kein Bluetooth-Gerät erlebt, wo ich nicht ständig/regelmässig Probleme hatte.
Wüsste nicht, wieso ich 500 CHF für Kopfhörer raushauen sollte, wenn die nach 1 Jahr einen veralteten Wireless-Standard haben und ich ständig mit Verbindungsproblemen zu kämpfen habe.

Die kabelgebundenen Cans funktionieren immer, müssen nicht täglich geladen werden, wiegen viel weniger (ok, die Grados taugen im Flieger nichts, aber die BD DT1350 brauchen kein Noisecancelling, die dichten auch so 30dB Lärm ab) und werden auch in 10 Jahren noch einwandfrei funktionieren, wo die BT-Dinger schon lange am Strom hängen müssen (Akkulebensdauer, anyone?!)

21.06.2019
User Mike T.

@Thierry-pasteur und wie es der Zufall so will habe ich eben solche. Es sollte mehr solcher Kopfhörer geben.

21.06.2019
User thierry_pasteur

@misch_86 habe schon länger Bluetooth-Kopfhörer und noch absolut nie ein Problem damit gehabt. Und was nutzen dir die kabelgebundenen Kopfhörer, wenn es keine Anschlüsse mehr dafür gibt? Sogar Samsung scheint sie nun bei den kommenden Flagships zu beerdigen. Und damit es kein Missverständnis gibt: Wir sprechen hier von mobilen Lösungen (Flugzeug, Fitness, ÖV, etc.) und nicht von der heimigen Hi-Fi Anlage für +10k Franken. Dort ist natürlich das Kabel immer noch King.

21.06.2019
User Misch_86

Ich habe noch nie übers Telefon Musik gehört.
Mein Cowon mp3 Player (oder DAP, wie die Geeks sagen) hat 60+ Stunden Akku und passt fast in die Münztasche der Jeans.
In der Zeit habe ich das Smartphone 4x geladen und das "flagship" braucht ja inzwischen Cargo pants oder eine Clutch, selbst bei Männern..

Da bleibe ich lieber beim veralteten Sony Xperia compact.

21.06.2019
Antworten
User Rusher

2 Anmerkungen:

-Sleeve heisst 'Muffe' oder 'Hülse' und nicht Abschirmung ('screen' wär Abschirmung), was auf die Bauform der verschiedenen Komponente im Jack/Minijack hinweist (Tip/Spitze - Ring - Hülse/Sleeve)

- Es ist keine 'Erdung' sondern die 'Masse' ('ground')
(Vorallem im Flugzeug ist eine 'Erdung' ziemlich schwierig zu realisieren ;) )

24.06.2019
User m_rieser

Eine Produktsuche hätte auch geholfen, die Frage zu klären: Die Dinger kann man nämlich auch separat kaufen, z.B. Hama Klinkenkup (Stereo, Flugzeug-Adapter) inklusive der Beschreibung "Spezielle Bauform zum Anschluss von Stereokopfhörern im Flugzeug."

21.06.2019
User Misch_86

Habe auf eb0y 5 Stück für zusammen CHF 2.- bestellt.
An den Flughäfen kann man die Adapter auch um CHF 15.- pro Stück kaufen.
Ich werde die übrigen 4 dann zu je 10.- im Flieger verticken und alle sind happy.

21.06.2019
Antworten
User philm

Die zwei Mono Stecker waren dazu gedacht, dass die Walkman Besitzer die von der Fluggsellschaft verteilten Kopfhörer nicht mitlaufen liessen für den Privatgebrauch. Die Kopfhörer wurden gereinigt und wieder verwendet. Unvollstellbar für die jüngere Wegwerf-Generation

23.06.2019
User MakeAppsNotWar

Erst jetzt gelesen das ihr mich erwähnt habt :D Nice

23.06.2019
User Anonymous

Ein ganzer Artikel und der deutsch übliche Begriff "Klinkenstecker" taucht erst in den Kommentaren auf.

22.06.2019
User Misch_86

Spannendere Erklärung:
Um Geld zu machen, haben die Airlines diesen proprietären Anschluss entwickelt, damit Leute ihre eigenen Headphones nicht verwenden konnten und für teures Geld welche im Flieger mieten/kaufen mussten.

Heute bekommt man den grössten Müll kostenlos zum brauchen. Leider sind die Buds aber offen, sodass man sie nicht brauchen kann, weil jeglicher "noise" ungestört von aussen rein kommt.


Die Erklärung mit den Noisecancelling headphones ist zwar interessant, leuchtet mir aber nicht ein.
Wenn man den TRS jack da - egal in welches Loch - einsteckt, gibts nur Sound auf einem Ohr (in beiden Fällen auf dem Linken, wenn ich mich recht erinnere). Spricht dafür, dass da eben doch zwei Mono-Signale vorhanden sind. Zumindest bei Finnair-Maschinen.
Das leichte Rausziehen funktioniert tatsächlich, aber dann hat man nur Mono-Sound, weil beide Ohren den gleichen Kanal bekommen. (Falls die Filme da nicht in Mono abgemischt sind, wird man entsprechend viele Töne kaum wahrnehmen, wenn die von rechts kommen)

21.06.2019
User UNIXEL

Definitiv - dies war der Grund weshalb diese propritären Anschlüsse noch lange weiterleben werden.

21.06.2019
User jeevanandk

Ich glaub den Airlines ist egal wenn eigene Kopfhörer angeschlossen werden, aber sie wollen bestimmt vermeiden, dass die zur Verfügung gestellten Airline-Kopfhörer nur von denen geklaut werden, die einen anderen Anschluss dranlöten können.

21.06.2019
Antworten
User XMDS

Der Link zum Walkmanbericht vom DRS (srf.ch/play/tv/archivperlen...) ist wie eine Zeitmaschine:

Super Musik von Alan Parsons, Pink Floyd etc. Skifahren ohne Helm und Päckli haben damals noch 2.- gekostet (ist das die Poststelle in Baden bei Bahnhof?) Ganz zu schweigen von den schönen Autos damals!

Erkennt jemand bei 4:13 die Strassenschilder? Die Szene muss wohl im Raum Baden aufgenommen worden sein, die orangen RVBW Busse sind bei 2:43 unverkennbar und bei 4:17 sind die alten "Maler Wind" Fahrzeuge (VW Transporter mit herunterlaufender Farbe) gut zu erkennen.

22.06.2019
User hheggliag

Noise-Canceling Kopfhörer? In der Economie aka Chicken-Class??? Wer's glaubt...

21.06.2019
User aniares97

Früher musste man für den Kopfhörer im Flugzeug bezahlen. Ich gehe davon aus, dass deshalb dieser Flugzeug Klinkenstecker erfunden wurde. Kopfhörer mitlaufen lassen machte auch keinen Sinn. Der eigene funktioniert nur auf einem Kanal. Davor gab es Kopfhörer mit einem Schlauch, der im Sitz eingesteckt wurde. Die Musik kam über ein Röhrensystem. Der Klang war katastrophal. Sah aus wie das Stethoskop des Arztes.

27.06.2019
User maclexi0

Klatschen die Leute eigentlich immer noch wenn man gelandet ist ? ; - ))

11.07.2019