Meinung

Wie du Bünzlis auf dem Städtetrip erkennst

Stephan Lütolf
28.09.2022
Co-Autor: Simon Balissat
Bilder: lütolf

Es wird Herbst und damit kommt die gut schweizerische Zeit der Metzgete, der Wanderungen und der Städtereisen. Ob Paris, Madrid, Prag oder Venedig, kaum eine europäische Stadt bleibt von der friedlich-touristischen Schweizer Invasion verschont. So erkennst du Landsleute auch im Ausland.

Es ist die Ur-Angst von Schweizer Touristen: die Begegnung mit anderen Schweizer Touristen. Hört man auf dem Trafalgar Square Schweizerdeutsch, wird sofort geschwiegen, weil man sich nicht outen will. Bestellt jemand vor einem im Starbucks beim Alexanderplatz mit offensichtlichem Schweizer Akzent einen Kaffee, stellt man gekonnt auf Englisch um, um nicht erkannt zu werden. Den eigenen Schweizer Akzent gekonnt ignorierend übrigens.

Doch diese Tarnung wäre oft gar nicht nötig. Denn in den meisten Fällen genügt ein kurzer Blick, um Schweizer Städtereisende eindeutig zu identifizieren.

Für den ungestörten Städtebesuch empfiehlt es sich daher, sich klar als Bünzli erkennbar zu machen und so den anderen Bünzlis unmissverständlich zu signalisieren, dass Abstand zu wahren ist. Diese drei Essentials helfen dir dabei.

Improvise. Adapt. Overcome.

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Über mich

Ja, auch ich habe eine gutschweizerische Windjacke dabei auf Städtereisen. Aber keine On-Schuhe. Die Zeiten ändern sich sowieso: Früher erkannte ich Schweizerinnen und Schweizer in fremden Städten an den Scarpa-Schuhen und am Alinghi-Chäppli.

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