

Warum ich jetzt nur noch Flip Flops mit Plateausohle trage
Flip Flops mit dicker Sohle sehen nicht nur gut aus. Sie lösen auch gleich mehrere Probleme, die mich an klassischen Modellen nerven.
Seit einiger Zeit höre ich es wieder überall: das unverwechselbare «flip flop, flip flop», das früher hauptsächlich in Gewässernähe zu verorten war. Mittlerweile haben die Zehentrenner einen beachtlichen Imagewandel vollbracht – vom praktischen Accessoire für Badi und Strand zum stylischen Warmwetter-Must-have für Alltag und Ausgang.
Auch ich war ganz angetan, wurde jedoch schnell wieder daran erinnert, warum ich Flip Flops lange gemieden habe. Es ist nicht der fehlende Support. Nicht der Riemen zwischen den Zehen. Es ist die Nähe zum Boden. Am Strand ist das kaum ein Problem. Warmer Sand zwischen den Zehen? Gerne. In der Stadt sieht die Sache allerdings etwas anders aus. Klackernden Schrittes wird so einiges zwischen Fuss und Sohle gewirbelt: Strassendreck, pieksende Kieselsteine, Unidentifizierbares, das ich lieber gar nicht erst identifizieren möchte.
Die Lösung liegt in der Sohle
So sehr ich den Look auch mochte, hasste ich das Gefühl, ständig auf Tuchfühlung mit dem Trottoir zu sein. Meine Flip Flops von damals verbrachten deshalb die meiste Zeit im Schuhschrank. Trotzdem flipfloppe ich aktuell wieder unbekümmert durch die Strassen. Der Grund ist erstaunlich simpel: Ich habe mir ein Modell mit dezenter Plateausohle gekauft.

Quelle: Instagram @Ipanema/anajuliaardito

Quelle: Launchmetrics/Spotlight
Die zusätzlichen ein bis zwei Zentimeter Abstand zum Boden machen einen deutlichen Unterschied: Ich muss nicht mehr nach jedem zweiten Block das Bedürfnis unterdrücken, meine Füsse abzuwischen. Dazu fühlt sich die dickere Sohle für mich bequemer an als die hauchdünnen Varianten. Dass sie ausserdem noch stylisch aussehen und dafür sorgen, dass etwas zu lange Hosen nicht über den Boden schleifen, nehme ich als Bonus gerne mit.
Ich trage aktuell das Modell «High Platform» von Havaianas – ein ähnliches Gefühl vermitteln auch diese sieben Modelle:
Hat grenzenlose Begeisterung für Schulterpolster, Stratocasters und Sashimi, aber nur begrenzt Nerven für schlechte Impressionen ihres Ostschweizer Dialekts.
Praktische Lösungen für alltägliche Fragen zu Technik, Haushaltstricks und vieles mehr.
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