Roborock
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Roborocks erster Saug-Wisch-Roboter mit Wischwalze: Qrevo Curv 2 FlowX jetzt erhältlich

Debora Pape
26.2.2026

Mit der neuen Wischwalze und einer Saugleistung von 20 000 Pa verspricht der neue Roborock-Roboter eine blitzblanke Wohnung.

Bei den Saug-Wisch-Robotern spielen nach rotierenden Wischpads nun zunehmend Wischwalzen eine größere Rolle. Der Vorteil von Walzen: Sie werden während des Wischens kontinuierlich gereinigt und mit Frischwasser versorgt. Dadurch soll der Boden sauberer werden. Auf der CES im Januar stellte Roborock mit dem Qrevo Curv 2 Flow seinen ersten Saug-Wisch-Roboter mit Walze vor.

Den gibt es bei uns jetzt als X-Variante, die einen zusätzlichen Staubbeutel und -filter mitbringt, technisch aber gleich ist. Mein Kollege Lorenz testet das Modell und wird in Kürze einen Testbericht veröffentlichen.

Laut meinem Kollegen aus dem Warenmanagement gilt bis inklusive 8. März ein vergünstigter Einstiegspreis für den Roboter. Die UVP lautet 799 CHF.

Selbstreinigende Walze statt Pads

Das Highlight des Qrevo Curv 2 FlowX ist seine rotierende, selbstreinigende Wischwalze. Sie schafft bis zu 220 Umdrehungen pro Minute. Bei jeder Umdrehung streift sie laut Produktbeschreibung Schmutzwasser und aufgenommenen Dreck ab und wird mit Frischwasser angefeuchtet.

Laut Hersteller übt die Wischwalze einen Andruck von bis zu 15 Newton auf den Boden aus. Für das Wischpad-Modell Qrevo Curv gibt Roborock einen Wert von bis zu sechs Newton an. Je höher der Andruck, desto besser schrubbt der Roboter hartnäckigen Schmutz weg.

Die Walze ist 27 Zentimeter breit und wischt durch die seitliche Bewegungsfähigkeit laut Hersteller bis auf weniger als einen Zentimeter an die Wandkante heran.

So sieht der Roboter von unten aus.
So sieht der Roboter von unten aus.
Quelle: Roborock

20 000 Pa Saugleistung

Roborock gibt eine Saugleistung von 20 000 Pa für den Qrevo Curv 2 FlowX an. Damit gehört er zu den saugstärksten Geräten, die aktuell zu haben sind. Der Hersteller verspricht, dass der Robi mit dieser Saugleistung auch Hochflorteppiche und Bodenspalten von Schmutzpartikeln befreien kann.

Die beiden Seitenbürsten leiten Haare und Schmutz zur Hauptbürste unter dem Roboterkörper. Die Bürste ist so geformt, dass Haare in die Bürstenmitte transportiert und von dort zusammengewickelt im Saugkanal verschwinden können. Dadurch musst du nervige Haare nicht händisch von der Bürste picken.

Navigation, Kamerafunktionen und Objekterkennung

Für die Kartenerstellung und Echtzeitnavigation ist der Qrevo Curv 2 FlowX mit Lidar ausgestattet. Damit misst er präzise Entfernungen. Lidar-Navigation ist schneller und zuverlässiger als die visuelle Navigation via Kamera.

Eine Kamera hat der Roboter trotzdem an Bord. Die braucht er zur KI-gestützten Umgebungsanalyse. Für mehr Effizienz bei der Reinigung soll die KI erkennen, mit was für Schmutz der Roboter es zu tun bekommt. Bei nassem Dreck oder Flüssigkeiten wechselt der Roboter in den reinen Wischmodus und schaltet den Staubsauger aus. Bei trockenem Schmutz und starkem Staub sowie bei erkanntem Teppichboden hebt er die Walze an und erhöht, wenn nötig, die Saugleistung. Damit die Walze nicht mit dem Teppich in Kontakt kommt, fährt der Roboter eine Schutzabdeckung für die Wischwalze aus.

Zudem soll der Roboter mehr als 200 Objekte wie etwa Spielzeug, Schuhe sowie explizit genannt «Überraschungen» deiner Haustiere identifizieren und umfahren können. Bei Dunkelheit sorgt ein kleiner Scheinwerfer für das notwendige Licht.

Frauchen zeigt ihrer Katze die App-Funktionen des Roboters.
Frauchen zeigt ihrer Katze die App-Funktionen des Roboters.
Quelle: Roborock

Die Frontkamera kann der Qrevo Curv 2 FlowX auch für spaßige Funktionen nutzen. Der Hersteller wirbt mit Echtzeit-Videoanrufen: Du kannst dein Haustier beobachten und mit ihm sprechen. Auf Wunsch kann dein Roboter zudem automatisch Tier-Schnappschüsse anfertigen und dir in der App anzeigen. Außerdem kannst du ihn gezielt auf die Suche nach deinem Tier schicken.

Die Dockingstation kümmert sich um den Roboter

Nach der Rückkehr zur Basistation werden der Staubbehälter und der Schmutzwassertank geleert sowie Frischwasser aufgefüllt. Auch die Walzenreinigung mit bis zu 75 Grad heißem Wasser gehört zum Roboterpflegeprogramm. Das heiße Wasser soll Fett und Schmutz von der Wischwalze lösen. Die Reinigungsschale in der Basistation trennt bei der Walzenreinigung sauberes und schmutziges Wasser. Das sorgt dafür, dass die Walze nur mit frischem Wasser in Kontakt kommt, während das verdreckte Wasser im Schmutzwassertank gesammelt wird.

Danach trocknet ein 55 Grad warmer Luftstrom die Walze und den Sockel der Station, um Schimmel und muffigen Gerüchen vorzubeugen.

Der Roboter hat einen Durchmesser von 35 und eine Höhe von knapp 12 Zentimetern. Für die Dockingstation musst du 45 × 45 × 45 Zentimeter Platz einplanen.

Titelbild: Roborock

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Fühlt sich vor dem Gaming-PC genauso zu Hause wie in der Hängematte im Garten. Mag unter anderem das römische Kaiserreich, Containerschiffe und Science-Fiction-Bücher. Spürt vor allem News aus dem IT-Bereich und Smart Things auf.


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