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von Kim Muntinga

Ein Mod-Projekt des YouTubers «Blurbs» ergänzt «Red Dead Redemption 2» um ein vollständiges Kreaturenfang- und Kampfsystem. Statt klassischer Duelle treten nun Tiere in rundenbasierten Kämpfen gegeneinander an.
In der rauen Welt von «Red Dead Redemption 2» bestimmen sonst Schießereien, moralische Entscheidungen und der tägliche Überlebenskampf den Ton. Doch Modder und YouTuber «Blurbs» stellt diese vertraute Dynamik nun vollständig auf den Kopf. Statt Revolverduellen und Outlaw-Drama bekommst du plötzlich ein kurioses, aber erstaunlich rund funktionierendes Kreaturenfangspiel serviert – komplett mit Kämpfen, Fangmechaniken und einer eigenen Benutzeroberfläche im Retro-Stil.
«Blurbs», ein ehemaliger Software-Entwickler und Content Creator, hat sich einen Namen damit gemacht, absurde Comedy-Mods für populäre Spiele zu entwickeln. Sein jüngstes Projekt übertrifft jedoch alles Bisherige: In einem 20-minütigen YouTube-Video dokumentiert er den kompletten Entwicklungsprozess seiner «Pokémon»-Style-Mod für das Western-Epos. Das Ergebnis lässt die Welten von Nintendo und Rockstar auf eine Weise verschmelzen, die wahrscheinlich niemand für möglich gehalten hätte.
Die Mod ersetzt das Wurfmesser im Spiel durch einen sogenannten Arthurball, eine augenzwinkernde Anspielung auf die ikonischen Pokebälle. Mit diesem kannst du die wilde Fauna des Spiels einfangen: Bären, Schlangen, Schildkröten, Hunde, Hirsche und sogar Fische landen in deinem Team. Jedes gefangene Tier kannst du individuell benennen.
In seinem Video zeigt «Blurbs» beispielsweise, wie er unter anderem den legendären Elch und den legendären Riesenalligator einfängt. Die Vielfalt ist beeindruckend: Von harmlosen Enten bis zu gefährlichen Löwen steht dir die gesamte Tierwelt von «Red Dead Redemption 2» zur Verfügung. Das sind fast 200 verschiedene Spezies.

Doch mit dem Fangen allein ist es nicht getan. «Blurbs» hat ein vollwertiges, rundenbasiertes Kampfsystem implementiert, das stark an «Pokémon» erinnert. Du kannst NPCs herausfordern, indem du auf sie zeigst. Daraufhin wechselt die Kamera zu einer «Pokémon»-typischen Kampfansicht, in der deine gefangenen Tiere gegen die Kreaturen deines Gegners antreten.
Jedes Tier verfügt über individuelle Angriffe und Typen. Die Kämpfe spielen sich ab wie in klassischen «Pokémon»-Spielen: nur dass statt Pikachu und Glutexo eben ein Wolf gegen eine Ente antritt. Auch die Benutzeroberfläche hat «Blurbs» komplett überarbeitet: Es gibt ein Party-Menü für deine Tiere, Statusanzeigen während der Kämpfe und alle Features, die man von einem modernen Tier-Kampf-RPG erwartet.

Besonders kreativ wird es bei den Gegnern: «Blurbs» hat die gesamte Van-der-Linde-Bande, also Arthur Morgans kriminelle Familie im Spiel, zu Arena-Leitern umfunktioniert. Damit erhält die Mod eine echte Progression. Du arbeitest dich durch bekannte Charaktere des Spiels, um der ultimative Tier-Trainer des Wilden Westens zu werden.
Die technische Umsetzung war alles andere als trivial. In seinem Video zeigt «Blurbs» den chaotischen Entwicklungsprozess mit all seinen Hürden. Wie bei jeder komplexen Mod führten kleinste Code-Änderungen zu absurden Bugs und unerwarteten Problemen. Doch genau diese Momente machen das Video so unterhaltsam. «Blurbs» nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch Triumphe und Frustrationen der Mod-Entwicklung.
Normalerweise veröffentlicht «Blurbs» seine Mods nicht für die Öffentlichkeit. Der Grund: Seine Kreationen sind technisch komplex und erfordern mehrere Programme, die zusammenarbeiten müssen. Doch diese Mod hat offenbar sogar das Herz des Entwicklers erobert. Am Ende seines Videos kündigt «Blurbs» an, die Mod nach einer Aufräumphase des Codes tatsächlich veröffentlichen zu wollen.
Allerdings gibt es einen Haken: Die Mod funktioniert nur in Kombination mit Streaming-Software. Technisch gesehen kannst du sie auch ohne aktives Streaming nutzen. Allerdings muss die Software OBS (Open Broadcaster Software) auf deinem PC installiert sein. Wann genau die Mod erscheint, hat «Blurbs» bisher nicht verraten. Interessierte sollten seinen YouTube-Kanal und seine Social-Media-Kanäle im Auge behalten.
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