Pixel Slate vs. Surface Pro X: Welches ist das bessere Tablet?

Pixel Slate vs. Surface Pro X: Welches ist das bessere Tablet?

Philipp Rüegg
Zürich, am 16.03.2020
Das Pixel Slate und das Surface Pro X sind zwei Geräte, die nicht gerade mit Lob überschüttet wurden. Und trotzdem habe ich mir ausgerechnet die beiden für einen Vergleich ausgesucht, denn: Ich brauche ein neues Tablet.

Vier Jahre hat es gehalten, mein treues Pixel C von Google. Seit der Akku aber weniger lange hält, als ein Regal Dosenravioli zu Coronazeiten, ist klar, ein Nachfolger muss her. Da Google das Tablet-Business faktisch eingestellt hat, muss ich mich anderweitig umsehen. Die üblichen Verdächtigen wie Galaxy Tab, Mediapad oder auch iPad überzeugen mich nicht: Zu kantig, unförmig oder unflexibel. Dabei habe ich eigentlich gar keine so besonderen Ansprüche:

  • Muss gut als Tablet funktionieren und handlich sein
  • Mindestens 8 Zoll
  • Bildformat 3:2 oder ähnlich
  • Gametauglich
  • Comics, Magazine
  • Netflix, HBO, Youtube
  • VPN
  • Arbeiten, Surfen, Multitasking, Stift, Tastatur
  • Experimentierfaktor: Apps sideloaden, System, das etwas Spielraum erlaubt

Wieso ausgerechnet Pixel Slate und Surface Pro X?

Das Pixel Slate links und das Surface Pro X gibt es mit optionen Tastaturhüllen.
Das Pixel Slate links und das Surface Pro X gibt es mit optionen Tastaturhüllen.

Das Pixel C war Googles letztes Android-Tablet, zumindest fast. Das Pixel Slate ist zwar ein Chromebook-Tablet, aber mittlerweile lassen sich darauf Android-Apps installieren. Als Purist und Fan von Googles unverfälschtem Betriebssystem, das in diesem Fall zwar Chrome OS ist, hab ich schon länger ein Auge auf das Pixel Slate geworfen. Vernichtende Kritiken wie der etwas grosse Formfaktor haben mich bisher davon abgehalten. Allerdings sollen Updates das Gerät deutlich verbessert haben. Und weil der Preis gesunken ist, bestelle ich mir eins über eBay. Denn leider gibt es das Slate offiziell nur in angelsächsischen Gebieten. Was leider auch bedeutet, dass die optionale Tastatur ein US-Layout besitzt.

Äusserlich sind sie sich sehr ähnlich. Das Slate hat zusätzlich einen Fingerabdrucksensor am Powerbutton.
Äusserlich sind sie sich sehr ähnlich. Das Slate hat zusätzlich einen Fingerabdrucksensor am Powerbutton.

Beim Surface Pro X ist es ähnlich. Das Gerät wirkt interessant, aber Reviewer, darunter auch Kollege Martin Jud, konnten durch die Einschränkung, die der ARM-Prozessor mit sich bringt, nicht viel damit anfangen. Als ich über einen The-Verge-Artikel gestossen bin, der das Gerät als Chromebook lobte, dachte ich mir, das wäre ein spannender Vergleich.

Sowohl das Slate wie auch das Pro X sind keine typischen Tablets und doch ist genau das mein Hauptanspruch. Beide sind mir eigentlich zu gross, aber das könnte ihre Flexibilität wieder wett machen. Ausserdem gehören sie zu den wenigen Geräte, die nicht 16:10 oder gar 16:9 sind, was ich bei Tablets und Laptops unerträglich finde.

Hier also meine Wahl

Surface Pro X
Display: 13 Zoll, 2880 x 1920 Pixel
CPU/GPU: Microsoft SQ1 und Adreno 685
Speicher: 256 GB
RAM: 16 GB
Anschlüsse: 2 x USB-C, Nano-Sim, Surface-Connect
Masse: 287 x 208 x 7.3 mm
Gewicht: 774 g

Surface Pro X (13", WQ+, Microsoft SQ1, 16GB, 256GB, SSD, 4G)
Notebook
1427.–
Microsoft Surface Pro X (13", WQ+, Microsoft SQ1, 16GB, 256GB, SSD, 4G)

Pixel Slate
Display: 12.3 Zoll, 3000 x 2000 Pixel
CPU/GPU: 8th Gen Intel Core m3
Speicher: 64 GB
RAM: 8 GB
Anschlüsse: 2 x USB-C
Masse: 291 x 202 x 7 mm
Gewicht: 731 gg

Was taugen sie als Tablet?

Das Surface (r.) hat die etwas schmaleren Ränder.
Das Surface (r.) hat die etwas schmaleren Ränder.

Das Pixel Slate und das Surface Pro X besitzen fast die gleichen Masse. Auch das Gewicht ist ohne Tastatur bei beiden ähnlich und erstaunlich leicht für diese Grösse. Das Surface besitzt das knapp ein Zoll grössere Display. Dafür hat das Slate die leicht höhere Auflösung, was sich in der Benutzung nicht bemerkbar macht.

Egal ob im Quer- oder Hochformat das Slate und das Surface sind für Tablets riesig. Unterwegs würde ich keins der Geräte für den Medienkonsum benutzen. Zuhause ist die Grösse aber praktisch. Ob beim Surfen auf dem Sofa oder beim Serienschauen auf dem Crosstrainer, die grossen Displays machen beides angenehmer. Beim Surface merkst du allerdings schnell, dass Windows im Tabletmodus nicht mit einem Chromebook mithalten kann. Die Icons in der Taskleiste sind zu klein und wenn du den Zoom auf 250 Prozent stellst, ist alles andere zu gross. Die Benachrichtigungszentrale ist mir zu unübersichtlich und bietet zu wenig Interaktionsmöglichkeiten. Nachrichten oder Bilder teilen, ist mit Windows kein Vergleich zu ChromeOS und jedes mal, wenn du vom Tablet- in den Desktopmodus wechselst, lösen sich die Apps, die zuvor im Vollbildmodus waren. Das erinnert dann an die Popup-Werbezeiten aus den Anfängen des Internets.

Die Icons beim Surface (l.) sind etwas zu klein für die Touchbedienung.
Die Icons beim Surface (l.) sind etwas zu klein für die Touchbedienung.

Das Chromebook funktioniert in der Bedienung intuitiver. ChromeOS wurde zwar ursprünglich nicht für Tablets konzipiert, aber der Wechsel ist Google besser gelungen. Das hängt zum grossen Teil mit den Apps zusammen. Denn auf dem Chromebook kannst du Apps aus dem Google Play Store runterladen. Die sind zwar nicht speziell für das Chromebook optimiert, funktionieren aber erstaunlich gut.

Das Slate (oben) ist schmäler dafür etwas länger.
Das Slate (oben) ist schmäler dafür etwas länger.

Wenn du auf dem Surface den neuen Edge-Browser benutzt, kannst du Webseiten als Apps installieren. Das kommt klassischen Apps erstaunlich nahe. Auch wenn es eigentlich nur Links sind. Es erleichtert die Bedienung dennoch deutlich, da ich so viel schneller zwischen Netflix, Youtube oder dem Google Kalender wechseln kann. Von Netflix gibt es zwar auch eine offizielle App im Windows Store, das ist aber die Ausnahme. Wenn du wie ich auf viele Google-Dienste angewiesen bist, schaust du in die Röhre.

Die Web-App-Lösung ist clever.
Die Web-App-Lösung ist clever.

Was mich am Surface stört, ist die viel zu langsame Screen Rotation und der nicht ganz flüssig wirkende Wechsel von Apps über den Tab Manager. Die Animationen auf dem Chromebook sind sauberer, obwohl das Surface sonst in Sachen Performance die Nase vorn hat. Aber auch Microsofts Tablet ruckelt hie und da oder mal poppt die Tastatur erst auf, wenn du das entsprechende Icon drückst.

Generell wirken beide Geräte nicht perfekt optimiert.

Punkt Slate

Medienkonsum

Comics lesen funktioniert auf dem Surface je nach App subobtimal.
Comics lesen funktioniert auf dem Surface je nach App subobtimal.

Ich lese Magazine über Pocketmags. Die App gibt es ausnahmsweise sowohl für Android als auch für Windows. Auf beiden Geräten funktioniert sie einwandfrei. Schlechter steht es um meine Comics. Die kaufe ich bei Google Play Books. Auf dem Chromebook funktioniert die App perfekt. Auf dem Surface muss ich auf die Webversion ausweichen. Dort habe ich aber das Problem, dass ich nicht blättern kann. Stattdessen muss ich scrollen. Für mich ein absolutes No-Go. Scrollen ist für PDFs aber sicher nicht für die neuste Ausgabe von «Black Hammer».

Magazine lesen sich hingegen auf beiden Geräten gleich gut.
Magazine lesen sich hingegen auf beiden Geräten gleich gut.

Besser sieht es mit Filmen und Serien aus. Die Netflix-App funktioniert gar deutlich besser und bietet sogar HDR und Dolby Atmos. Auf dem Chromebook dauert es ohne VPN ewigs, bis die App fertig geladen hat. Irgendwo ist dort der Wurm drin. Dafür machen HBO und Disney+ keine Schwierigkeiten. Dort wiederum muss ich beim Surface auf die Webapps ausweichen, was aber auch ganz ordentlich funktioniert.

Da auf dem Surface die VPN-App nicht installierbar ist, muss ich auf die integrierte Windows-Lösung ausweichen.
Da auf dem Surface die VPN-App nicht installierbar ist, muss ich auf die integrierte Windows-Lösung ausweichen.

Das Problem beim Surface entsteht mit dem VPN welches ich für HBO und Co. brauche. Die App von ExpressVPN kann ich zwar runterladen und installieren, aber beim Starten erhalte ich eine Fehlermeldung. Das passiert übrigens bei vielen Windowsprogrammen. Nur wenige Programme sind mit ARM-Prozessoren kompatibel. Das merkst du aber meist erst durch Ausprobieren. Mal scheiterts beim Öffnen der Datei, mal beim Installieren, mal erst beim Aufstarten. Aber zurück zum VPN. Mein Workaround besteht darin, die Windows-VPN-Funktion zu benutzen. Dabei muss ich allerdings jeden Serverstandort, den ich will, einzeln konfigurieren. Danach lässt sich das VPN wie ein WiFi-Netzwerk auswählen. Allerdings funktionieren dabei die Server weniger zuverlässig. Die ExpressVPN-App auf dem Chromebook ist da deutlich einfacher.

Punkt Slate

Stifteingabe

Der Pixel Pen (unten) ist weniger handlich als der Surface Pen.
Der Pixel Pen (unten) ist weniger handlich als der Surface Pen.

Wenn es um Stifteingabe geht, gibt es keinen Wettkampf. Microsoft ist der absolute Branchenführer. Google bietet zwar einen Stift für das Slate an, durch die fehlende Unterstützung durch Apps ist das Teil aber so gut wie unbrauchbar. Egal ob in Googles eigener Keep-App oder den wenigen, die es im Store zu finden gibt, die Stifteingabe ist entweder zu ungenau oder die Apps sind zu funktionsarm. Zudem sind die wenigsten auf anderen Systemen verfügbar, was für mich essentiell ist. Onenote gibt es nur als abgespeckte Version, die nicht mal Handschrifterkennung bietet. Ausserdem kannst du den Stift nirgends verstauen oder magnetisch am Gerät anbringen.

Auf dem Surface Pro X ist die Stifteingabe ein Traum. Nicht nur lässt sich der Stift elegant in der Tastatur verstauen, er liegt besser in der Hand und hat durch den klickbaren Knopf auch praktische Shortcut-Funktionen. Sobald du damit in Onenote oder irgendeiner Zeichnungsapp arbeitest, wird dir erst recht der Unterschied klar. Da liegen Welten zwischen Microsoft und Google. Der Surface Pen ist ein Traum.

Punkt Surface

Produktivität

Das Slate (l.) benötigt mit Tastatur etwas mehr Platz als das Surface.
Das Slate (l.) benötigt mit Tastatur etwas mehr Platz als das Surface.

Das Surface Pro X ist zum Arbeiten gedacht und das merkst du. Abgesehen von der hervorragenden Stiftunterstützung punktet die Tastatur. Anfangs war ich kein Fan der wackeligen Alcantara-Tastatur, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Es tippt sich überraschend gut auf dem kleinen Teil. Sie hält bombenfest, so dass du im Handumdrehen zwischen den verschiedenen Modi wechseln kannst. Mal auf dem Schoss, mal auf dem Tisch, mal mit ausgeklapptem Ständer, mal ohne Tastatur. Und bezüglich Multitasking ist Windows eben Windows. Da gibt es nichts zu meckern. Ausserdem läuft alles etwas flüssiger auf dem Surface.

Die runden Tasten des Slate sind nicht optimal zum Tippen.
Die runden Tasten des Slate sind nicht optimal zum Tippen.

Ein Nachteil ist nach wie vor die mangelnde Unterstützung von 64-bit-Programmen. Ich kann nicht mal das E-Banking-Programm der Migros Bank benutzen. Positiv ist wiederum die Unterstützung von Windows Hello, sprich Face Unlock. Das funktioniert mit dem entsprechenden Plugin sogar bei meiner Passwort-App Keepass.

Auch die Onscreen-Tastatur ist beim Surface besser. Die wirkt zwar anfangs wie für Senioren gemacht, aber mit den grossen Tasten tippt es sich tatsächlich deutlich schneller.

Die Surface-Senioren-Tastatur ist eindeutig die bessere Wahl.
Die Surface-Senioren-Tastatur ist eindeutig die bessere Wahl.

Auch mit dem Chromebook lässt sich gut arbeiten, allerdings ist die dazugehörige Tastatur einiges schlechter. Zum einen sind die runden Tasten zu klein, sodass ich weniger schnell tippen kann, zum anderen ist sie noch wackeliger als die des Surface. Und weil das Slate keinen Ständer hat, muss diesen Job die Tastatur übernehmen. Das macht sie klobig und unhandlich.

Beim Surfen nehmen sich beide Geräte nicht viel. Am Chromebook gefällt mir allerdings, dass beim Chrome-Browser die Adressleiste automatisch verschwindet, wenn du scrollst. Das gibt mehr Platz.

Punkt Surface

Gaming

Auf dem Slate (l.) lassen sich wesentlich mehr und bessere Spiele installieren.
Auf dem Slate (l.) lassen sich wesentlich mehr und bessere Spiele installieren.

Games kannst du auf dem Surface praktisch vergessen. Da bietet der Store ausser «Candy Crush», «Asphalt» und «Minecraft» wenig. Steam kannst du zwar installieren, aber es wird so gut wie kein Spiel laufen. Entweder kannst du es nicht installieren oder es startet nicht. Bei mir hat ausser «Card Hunter» nichts funktioniert. Streamingdienste wie Stadia oder Geforce Now wären praktisch, leider gibt es Stadia aber nicht bei uns und Geforce Now lässt sich nicht installieren. Die App fehlt auch auf dem Chromebook.

Der Windows-Store bietet nicht viel Gescheites für Gamer.
Der Windows-Store bietet nicht viel Gescheites für Gamer.

Das Chromebook kann sich dafür auf den Google Play Store verlassen, der unzählige Spiele hat, die auch auf dem Slate laufen.

Ausserdem habe ich es geschafft, Steam für Linux zu installieren. Damit kommt noch mal eine ordentliche Welle an Spielen dazu. Wirklich schnell läuft das auf meinem Intel-i3-Modell zwar nicht, aber es reicht selbst für «Besiege» mit 30 fps.

Punkt Slate

Experimentierfaktor

Linux-Apps lassen sich relativ leicht auf dem Slate installieren.
Linux-Apps lassen sich relativ leicht auf dem Slate installieren.

Ich will mein Tablet zwar nicht rooten oder ein alternatives OS aufspielen, aber ich möchte mehr, als bloss Apps aus dem Store laden. Ich brauch meinen Freiraum. Das ist auch einer der Gründe, weshalb das iPad bei mir nur Staub fängt. Das Chromebook bietet für dieses Bedürfnis die beste Voraussetzung. Mittlerweile kannst du nämlich Linux darauf aktivieren. Der Modus befindet sich zwar noch in der Beta, bietet aber Software-Entwicklern oder Bastlern wie mir zusätzliche Möglichkeiten, das Gerät zu nutzen. Beispielsweise konnte ich damit den Brave-Browser installieren. Den gibt es zwar auch aus dem Store, aber dabei handelt es sich um die Android-Version. Wenn du die Linux-Variante möchtest, musst du sie über das Linux-Terminal installieren.

Interessanter ist Steam. Das habe ich nach längerem Herumprobieren ebenfalls zum Laufen gebracht. Primär musste ich dafür das virtuelle Linux aktualisieren mit dem Befehl: sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade Anders als beim Surface kann ich auf dem Chromebook auch mehr als ein Spiel installieren. Nichts das viel Leistung benötigt und alles lädt auch ziemlich gemächlich, aber es funktioniert.

Steam läuft auf beiden Geräten, aber Games kannst du fast nur auf dem Slate installieren.
Steam läuft auf beiden Geräten, aber Games kannst du fast nur auf dem Slate installieren.

Schade ist dagegen, dass du auf dem Chromebook nicht so ohne Weiteres Apps sideloaden kannst, wie bei sonstigen Android-Geräten. Dafür musst du in den Entwickler-Modus wechseln und die OS Verifikation deaktivieren. Dabei wird aber dein System zurückgesetzt und Google kann die Sicherheit des Geräts nicht mehr gewährleisten. Für meine Zwecke ist das zu viel Arbeit.

Das Surface bietet weniger Spielraum. Da es ein Windows-10-Gerät ist stehen dir zwar potentiell mehr Programme zur Auswahl, die meisten werden aber wohl nie für ARM kompatibel gemacht.

Der Workaround mit den Web Apps über den Edge-Browser ist immerhin etwas.

Punkt Slate

Fazit

Das Surface Pro X ist mit seinen schmalen Rändern sicherlich das hübschere Gerät.
Das Surface Pro X ist mit seinen schmalen Rändern sicherlich das hübschere Gerät.

Das Chromebook gewinnt den Vergleich mit einem klaren 4:2. Das spiegelt auch mein persönliches Empfinden. Das Surface Pro X ist zwar zweifellos das elegantere Gerät sowohl in der Handhabung wie auch in der Anwendung, aber das Chromebook ist das bessere Tablet.

Durch die Android-Apps bietet es wesentlich mehr Flexibilität. Ausserdem bedienen sich die Apps auf dem Touchdisplay besser, als Web Apps oder normale Programme auf dem Surface. Kommt hinzu, dass mein Einsteigermodell des Slate inklusive Tastatur weniger als die Hälfte des günstigsten Surface Pro X kostet.

Wenn es allerdings um die Stifteingabe geht, dann ist das Surface der unangefochtene Champion. Die Verwendung des Stifts ist ein Traum. Beim Slate ist er hinausgeworfenes Geld.

Alles in allem, ist das Pixel Slate trotz Mängel, mein Tablet der Wahl. Sollte Microsoft allerdings dieses Jahr ein Surface Book rausbringen, das so schlank ist, wie das Pro X und ich darauf Windows-Programme installieren kann, dann würde ich sofort meinen Laptop und das Slate eintauschen und endlich den Traum von einem einzigen multifunktionalen Gerät leben.

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Philipp Rüegg
Philipp Rüegg
Senior Editor, Zürich
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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