Ob zum Streamen, Podcasten oder Chatten: 8 Mikrofone im Vergleich

Ob zum Streamen, Podcasten oder Chatten: 8 Mikrofone im Vergleich

Philipp Rüegg
Zürich, am 31.03.2021
USB-Mikrofone sind der einfachste Weg, um am Computer die Sprachqualität zu verbessern. Welches Gerät sich am besten zum Streamen, Podcasten oder für Voice Chats eignet, erklärt dieser Ratgeber.

Gute Soundqualität ist wichtig. Was nützt es, wenn du mit dem perfekten Konter deinen Gegenspieler in seine Schranken verweist oder den eloquentesten Euphemismus für deine Pokémon-Sammelsucht gefunden hast, aber klingst, als würdest du in einer Mülltonne sitzen? Ich habe über die letzten Monate im digitec Podcast acht Tischmikrofone ausprobiert und sage dir, mit welchem du deiner Stimme am meisten Ausdruck verleihst.

Für die Aufnahmebeispiele habe ich nach Möglichkeit das mitgelieferte Stativ verwendet und auf Audioeffekte verzichtet. Erst bei der Nachbearbeitung habe ich – mit den gleichen drei bis vier Effekten – den Ton etwas angepasst, weil meine Stimme sich sonst zu stark von meinen Mitpodcastern unterschieden hätte. Einen Eindruck, wie die Mikrofone klingen, erhältst du aber trotzdem.

Mikrofonbegriffe, die du kennen solltest

Um zu verstehen, wie sich Mikrofone unterscheiden, gibt es ein paar Begriffe zu erklären.

Dynamisch versus Kondensator

Die gängigsten Mikrofone unterteilen sich in dynamisch und Kondensator. Beide setzen auf eine Membran, die durch Schall in Schwingung versetzt wird. Das Kondensatormikrofon benötigt dafür zusätzliche Spannung in Form von Phantomspeisung, damit der integrierte Verstärker das Signal verstärken kann. Das dynamische Tauchspulenmikrofon hingegen erzeugt durch einen Magneten ein Magnetfeld, welches für genügend Schwingungen sorgt, um das Signal direkt an die Kopfhörer weiterzuleiten.

Kondensatormikrofone können nicht wirklich in der Hand gehalten werden, weil die Membran jegliche Vibration weiterleitet. Darum sind Spinnen und Stative wichtig. Auf der Bühne kommen deshalb oft dynamische Mikrofone zum Einsatz. Weil Kondensatormikrofone einen voluminöseren Klang erzeugen, sind sie für Tonaufnahmen besser geeignet. Aber auch da gibt es Ausnahmen, siehe das legendäre SM7B von Shure.

Richtcharakteristiken

Von links nach rechts: Acht, Kugel, Niere und Keule. Bild: Wikimedia, Nicoguaro CC-BY 4.0
Von links nach rechts: Acht, Kugel, Niere und Keule. Bild: Wikimedia, Nicoguaro CC-BY 4.0

Mikrofone besitzen unterschiedliche Richtcharakteristiken. Für diesen Ratgeber sind die folgenden vier relevant: Acht, Kugel, Niere und Keule. Die Niere ist für Tonaufnahmen einer Person die beste Variante, weil damit der Schall aus einer Richtung aufgezeichnet wird. Sitzen sich zwei Personen gegenüber, eignet sich die Keule besser. Dabei wird der Schall von vorne und hinten aufgezeichnet. Die Acht wiederum ist Stereo-Sound und für ASMR beispielsweise interessant. Ansonsten reicht für Stimmaufnahmen Mono, wie bei der Niere. Zum Schluss gibt es noch die Kugel, die Schall aus allen Richtungen gleich gut aufzeichnet und nützlich ist, wenn mehrere Personen auf ein Mikro einreden.

Spinne und Stativ

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Die Spinne – oder Shock Mount – ist eine Erweiterung, die das Mikrofon durch eine spezielle Halterung vor Störgeräuschen schützt. Und zwar solchen, die durch Schläge auf den Tisch oder das Bewegen von Kabeln und dergleichen entstehen. Es gibt Mikrofone, die besitzen integrierte Shock Mounts, die allerdings nie an die Qualität einer separaten Spinne herankommen.

Dasselbe gilt für Stative. Fast alle Mikrofone in diesem Artikel besitzen ein Tischstativ. Die sind aber meist sehr klein, leicht und liefern wenig Mehrwert. Über einen standardisierten Gewindeanschluss können aber fast alle Vergleichskandidaten an ein besseres Tischstativ oder Stativarm befestigt werden.

Rode NT-USB Mini

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Das Rode Mini wird seinem Namen gerecht, denn es ist das mit Abstand kleinste Mikrofon im Test. Für seine Grösse hat es ein stattliches Gewicht und wirkt sehr hochwertig. Der Regler für die Kopfhörerlautstärke dreht sich angenehm streng – so muss das sein. Wenn du ihn reindrückst, stellst du das Mikrofon stumm. Das Kondensatormikrofon wird per USB-C angeschlossen und produziert einen sauberen, warmen Sound. Es kommt mit einem kleinen Tischstativ. Das dient aber maximal zu Präsentationszwecken. Damit ist das Mikrofon viel zu weit weg von deinem Sprechorgan und jedes noch so kleine Nebengeräusch wird mit aufgezeichnet. Ausserdem hallt es damit auch zu stark. Dank Schraubgewinde kannst du es aber an alle gängigen Stative befestigen.

Pro

  • Sehr angenehmer Klang
  • Hochwertig verarbeitet
  • Kompakt
  • Günstig

Contra

  • Braucht ein richtiges Stativ
  • Nur Nieren-Modus
NT-USB Mini (Home-Studio, Podcasting)
107.–
RØDE NT-USB Mini (Home-Studio, Podcasting)

Blue Yeti X

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Blue ist ein bekannter Name im Mikrofon-Business – nicht erst seit der Übernahme durch Logitech vor drei Jahren. Daher überrascht es nicht, dass das neue Yeti X die Erfolgsstory der Yeti-Reihe fortsetzt. Das USB-Kondensatormikrofon kommt allerdings – wie praktisch alle Kandidaten in diesem Vergleich – erst mit einem richtigen Stativ in die Gänge. Dann kann es sich aber definitiv hören lassen. Mit dem mitgelieferten Tischstativ nimmt es jede kleine Berührung auf. Über den Logitech G Hub kannst du zwar softwareseitig diverse Effekte zuschalten, wie beispielsweise Noise Gate, um Störgeräusche zu mindern. An einen Stativarm mit Spinne, die Schwingungen abfängt, kommt aber nichts heran.

Über den klickbaren Regler auf der Vorderseite kannst du die Kopfhörerlautstärke und den Gain (Verstärkt das Audiosignal) einstellen oder das Mikrofon stummschalten. Über die LED-Anzeige siehst du auch gleich, wie stark deine Stimme ausschlägt. Das Yeti X kann zwischen den vier Aufnahmemodi Niere, Acht, Kugel und Keule hin- und herschalten.

Über den Gewindeanschluss kannst du das Mikrofon an ein Stativ schrauben. Mit meinem Rode-Arm ist das Yeti allerdings nur bedingt kompatibel. Für den Kopfhörerstecker hat es nämlich keinen Platz mehr, weil dieser am Stativ ansteht. Also unbedingt auf passendes Zubehör achten.

Pro

  • Soundqualität
  • Umfangreiche Software

Contra

  • Stativ nur bedingt brauchbar
  • Nicht mit allen Stativarmen kompatibel
  • Vergleichsweise teuer
Yeti X (Studio, Broadcast, Home-Studio)
252.53
Blue Yeti X (Studio, Broadcast, Home-Studio)

Samson G Track Pro

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Eines der massivsten Geräte im Test liefert Samson. Das G Track Pro ist sehr einfach zu bedienen. Aufnahmemodus (Niere, Acht oder Kugel), Stereo oder Mono, Abhören, Stummschalten und das Anpassen von Mikrofon, Kopfhörer oder Instrument wird über separate und klar beschriftete Regler und Schalter vorgenommen. Als einziges Mikrofon im Vergleich besitzt das G Track Pro zudem einen 6.3-mm-Eingang für beispielsweise eine Gitarre.

Am Sound gibt es nichts zu beanstanden. Das Kondensatormikrofon klingt warm und klar. Vorausgesetzt, du ersetzt auch hier das mitgelieferte Stativ durch ein richtiges, idealerweise mit Spinne.

Pro

  • Soundqualität
  • Einstellmöglichkeiten direkt am Mikrofon
  • Instrumentenanschluss

Contra

  • USB-B-Anschluss
  • Tischstativ nimmt jedes Störgeräusch auf

Shure MV7

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Das Shure MV7 ist die moderne und günstigere Version des kultigen SM7B. Es handelt sich um ein dynamisches Nierenmikrofon, das sowohl per XLR als auch per USB benutzt werden kann. Wenn du also ein passendes Mischpult besitzt, kannst du es direkt damit verwenden. Nur über USB stehen dir allerdings die dazugehörige Software sowie die Touch-Regler am Mikrofon zur Verfügung. Damit kannst du die Abmischung zwischen deiner Stimme und dem Audio deines Computers einstellen. Die Bedienung ist allerdings etwas fummelig und der Stativbügel kommt dir dabei fast immer in die Quere. Über die Shure Software kannst du unter anderem die automatische Audioregelung aktivieren, die sich nach deiner Stimme ausrichten sollte. Falls du einen Podcast aufnimmst und das Audio ohnehin nachbearbeitest, kannst du dir die Software sparen.

Weil sich Shure im Klaren ist, dass für eine gute Aufnahme zwingend ein Stativ benötigt wird, haben sie gar nicht erst ein halbherziges Modell beigelegt. Wenn du das Mikrofon also nicht mit der Hand halten willst, musst du dir ein Stativ dazu kaufen. Ich habe das MV7 mit einem Stativarm, aber ohne Spinne verwendet. Der Klang ist angenehm klar und warm – und mein persönlicher Favorit aller Geräte im Vergleich.

Pro

  • Klanglich das beste Mikrofon im Vergleich
  • USB- und XLR-Anschluss

Contra

  • Kein Stativ dabei
  • MicroUSB
  • Teuer im Vergleich

HyperX QuadCast S

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Sehr geringe Erwartungen hatte ich ans Mikrofon von HyperX. Nicht nur wegen der integrierten RGB-Beleuchtung, auch das geringe Gewicht und die Kunststoffverarbeitung liessen nichts Gutes erahnen. Immerhin besitzt es nebst einem kleinen Tischstativ auch eine Spinne. Leider ist die Kabelführung des Stativs zu schmal für grössere Kopfhörerstecker wie den meines Beyerdynamic 1990 Pro. Falls du einen Stativarm dazu benutzt, erübrigt sich dieses Problem.

Ansonsten bietet das QuadCast S alles, was ich mir von einem anständigen Mik wünsche. Umschaltmöglichkeiten zwischen Niere, Kugel, Keule und Acht, Stummschalter und Lautstärkeregler direkt am Mikrofon und natürlich die verstellbare RGB-Beleuchtung. Die kannst du nebst weiteren Feineinstellungen mit der HyperX-Ngenuity-Software vornehmen. Leider beisst sich die Software mit anderer RGB-Software, wie zum Beispiel RGBFusion von Gigabyte.

Die Soundqualität des QuadCast S hat mich positiv überrascht. Der Klang damit ist 1A. Dazu trägt sicherlich auch die Spinne bei, die Umgebungsgeräusche wie das Tastaturgetippe fast komplett eliminieren kann. Besser ist aber, auch hier einen Stativarm zu benutzen, damit du das Mikrofon näher an deinem Mund hast und weniger Hall entsteht.

Pro

  • Toller Klang
  • RGB-Beleuchtung
  • Integrierte Spinne

Contra

  • Kabelführung zu eng für breite Stecker
  • RGB-Software verträgt sich nicht mit anderen RGB-Programmen
QuadCast S (Studio, Live, Interview / Vortrag, Allround, Home-Studio, Podcasting)
199.–
HyperX QuadCast S (Studio, Live, Interview / Vortrag, Allround, Home-Studio, Podcasting)

Elgato Wave:3

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Elgato bietet so ziemlich alles, was du zum Streamen benötigst. Entsprechend darf auch ein Mikrofon nicht fehlen. Das Wave:3 ist mit dem beiliegenden Tischstativ – wenig überraschend – kaum zu gebrauchen. Ein richtiges Stativ kannst du damit aber nur verwenden, wenn du die Elgato-Spinne dazukaufst. Nur damit bekommst du den passenden Gewindeanschluss. Wo sich Elgato von der Konkurrenz unterscheidet, ist die Software. Damit kannst du nicht nur verschiedene Audioquellen deines PCs (Game, Musik, Mikro) abmischen und an dein Streaming-Publikum weitergeben, sondern auch einige Audioverbesserungen stehen zur Auswahl.

Am Mikrofon selbst kannst du über einen klickbaren Regler die Lautstärke, den Gain und die Abmischung zwischen Stimme und Computer-Audio bestimmen. Alles in allem eine runde Sache, die Audioqualität reisst mich aber nicht vom Hocker.

Pro

  • Einfach zu bedienen
  • Nützliche Software für Streamer

Contra

  • Benötigt Spinne für Stative
  • Audioqualität nicht überragend
  • Nur Nierenmodus
Wave:3 (Studio, Broadcast, Allround, Podcasting)
179.–
Elgato Wave:3 (Studio, Broadcast, Allround, Podcasting)

Razer Seiren X

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Razers Mikrofon gehört zu den kleinsten in diesem Ratgeber und richtet sich mit 100 Franken auch ans kleinste Budget. Dafür bekommst du ein sich etwas billig anfühlendes Mikrofon mit Lautstärkeregler, einem Stummschalter, einem 3.5-mm-Kopfhöreranschluss und microUSB. Also wirklich nur das absolut Nötigste. Immerhin hat Razer ans passende Gewinde für Stative gedacht. Weniger sinnvoll ist dafür die Platzierung der Anschlüsse an der Unterseite. Das mitgelieferte microUSB hat noch relativ gut Platz, für längere Kopfhörerstecker kann es eng werden.

Razer setzt beim Seiren X auf eine Superniere. Wirklich super ist die nicht, aber durch ihre Charakteristik soll sie weniger Umgebungsgeräusche aufzeichnen. Zusätzlich ist ein Shock Mount verbaut. Damit werden verhältnismässig wenig Störgeräusche aufgezeichnet. Für klaren und hallfreien Sound kommst du um ein Stativ dennoch nicht herum.

Für hochohmige Kopfhörer sind die Seiren X nur bedingt geeignet. Du musst dann die Lautstärke so hoch drehen, um deine Stimme zu hören, dass der Sound vom PC viel zu laut wird.

Pro

  • Günstig
  • Dämpft Nebengeräusche relativ gut
  • Solider Sound für den Preis

Contra

  • Anschlüsse ungünstig platziert für grosse Stecker
  • Benötigt Stativ für guten Sound
  • Zu wenig Leistung für hochohmige Kopfhörer
  • Kaum Einstellungsmöglichkeiten am Mikrofon
Seiren X (Broadcast, Podcasting)
–14%
88.70statt 103.–
Razer Seiren X (Broadcast, Podcasting)

Thronmax MDrill One Pro

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Ein weiteres Einsteigergerät ist das Thronmax MDrill One. Den günstigen Preis merkst du gleich beim Anfassen: leicht, klapprig und viel Kunststoff. Das Erste, was mich verwirrt hat, ist die Anordnung der Knöpfe. Gain und Lautstärke sind nämlich auf der Rückseite. Weil dort aber der Name aufgedruckt ist, habe ich zuerst ins falsche Ende hineingesprochen. Beim Abhören habe ich es dann aber sofort gemerkt. Ebenfalls gleich aufgefallen ist mir, wie schlecht das Mikrofon Geräusche isolieren kann. Du kannst nicht mal das Kabel anfassen, ohne dass das Rumpeln ans Mikro übertragen wird. Also entweder absolut still sitzen oder ein Stativ kaufen.

Das MDrill One bietet dir per Knopfdruck die Option, zwischen den vier gängigen Richtcharakteristiken (Niere, Acht, Kugel, Keule) hin- und herzuwechseln. Auf der Vorderseite befindet sich ausserdem ein Stummschalter und eine LED-Anzeige für die Lautstärke respektive Gain. Leuchtet kann auch die Unterseite in verschiedenen Farben, die du auf Knopfdruck um- oder abstellen kannst.

Akustisch reiht sich das Mikrofon eher in den hinteren Rängen ein, besonders wenn du es mit dem mitgelieferten Tischstativ benutzt. Ein Gewindeanschluss ist allerdings vorhanden.

Wohl einem Defekt zuzuschreiben ist die sonderbare Eigenschaft, dass das USB-C-Kabel nur in eine Richtung angeschlossen werden kann. Ich habe nebst dem mitgelieferten noch ein paar andere versucht und bei allen hatte das Mikrofon Verbindungsprobleme. Noch schlimmer ist, dass sich bei mir der Netzwerkadapter mehrmals deaktiviert hat, nachdem ich das Mikrofon eingesteckt habe. Beim dritten Mal konnte ich den Adapter nicht wieder einschalten und nach einem Neustart lief mein PC nicht mehr. Allem Anschein nach hat es das Mainboard erwischt. Nachdem ich das Board ersetzt und ein neues Mikrofon erhalten habe, sind sowohl die USB-C-Verbindungsprobleme als auch die Netzwerk-Adapter-Ausfälle verschwunden.

Pro

  • Günstig
  • Vier Richtcharakteristika
  • Audio-Pegel-Anzeige
  • RGB-Beleuchtung

Contra

  • Klapprig
  • Überträgt jedes Geräusch ans Mikrofon
  • Stativ praktisch Pflicht
  • USB-C funktioniert nur in eine Richtung
MDrill One Pro (Büro, Studio, Home-Studio)
118.–
Thronmax MDrill One Pro (Büro, Studio, Home-Studio)

Hauptsache, nahe beim Sprechorgan

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Jedes der getesteten Mikrofone eignet sich problemlos zum Streamen, Podcasten oder Chatten. Vorausgesetzt, du benutzt ein anständiges Stativ oder der Tisch ist so hoch, dass das Mikrofon direkt vor deinem Mund ist. Dann liefern alle Geräte ausreichend gute Soundqualität für Durchschnittsohren. Mit den enthaltenen Tischstativen ist hingegen bei allen Geräten ein deutlicher Hall zu hören und jedes Nebengeräusch wird aufgezeichnet. Einige Mikrofone wirken dem zwar per Software entgegen, eine echte Alternative zu einem zusätzlichen Stativ und idealerweise einer Spinne ist das aber niemals. Für Podcasts oder den etwas besser klingenden Twitch-Stream empfehle ich das Shure MV7, das Rode NT-USB Mini oder das Blue Yeti X. Die heben sich klanglich etwas von der Konkurrenz ab. Überraschend gut hat sich auch das HyperX geschlagen. Dort bekommst du ausserdem noch RGB-Beleuchtung, falls du deinem Stream etwas Farbe verleihen möchtest. Wirklich falsch machst du aber mit keinem dieser acht Mikrofone etwas.

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Philipp Rüegg
Philipp Rüegg
Senior Editor, Zürich
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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