Nackt-Selfies: So schickst du deine Nacktbildli sicher durchs Netz
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Nackt-Selfies: So schickst du deine Nacktbildli sicher durchs Netz

Dominik Bärlocher
Zürich, am 13.03.2018
Bilder: Thomas Kunz
Allen Verboten und Warnungen zum Trotz verschicken Menschen Nacktbilder von sich selbst. Die Zeit der Verbote ist vorbei. Es ist Zeit, den offenen Dialog über den Versand von hausgemachter Erotik zu führen. Ein Guide für den sicheren Versand der Bilder und Filme.

Grosser Skandal. Irgendwer hat irgendwem ein Bild seines oder ihres nackten Körpers geschickt und das Bild ist öffentlich geworden. Nach der Trennung, vielleicht. Oder vielleicht, weil die Cloud-Backup-Lösung nicht ganz so sicher war, wie angenommen. Blöd, oder?

Wir leben in einer Zeit, in der Sex auch digital ist. Du kannst auf Tinder oder eine der anderen Dating Apps flirten, auf Grindr One Night Stands suchen und finden und deiner Liebsten oder deinem Freund tagsüber per WhatsApp Herzli schicken. Das Nackt-Selfie ist da natürlich nicht wegzudenken.

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Wenn du Kinder hast, dann kannst du ihnen verbieten, Bilder ihrer Geschlechtsteile zu verschicken. Aber wie unser Chefredaktor Aurel Stevens, selbst Vater einer Tochter, weiss, wirken Verbote oft wie schriftliche Einladungen. Darum bin ich grundsätzlich gegen Verbote und für einen ehrlichen Dialog. Ja, Nackt-Selfies werden passieren. Ja, Mama und Papa haben gesagt, dass das nicht gut ist. Ja, das nützt jetzt alles nichts mehr.

Die beste *Kindersicherung** fürs Internet
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Wir brauchen in der Schweiz einen offenen Dialog über Sexualität, das Internet und Verschlüsselung. Nicht, weil wir ums Verrecken alle Nacktbilder von uns an andere versenden sollen oder müssen, sondern weil wir auch im Digitalen Eigenverantwortung und Eigenbestimmung brauchen und suchen müssen. Und wenn ich dir etwas über die digitale Eigenverantwortung, Eigenbestimmung und Sicherheit erzählen kann, wenn ich über Nackt-Selfies schreibe – Sex sells, auch in der Schweiz – dann werde ich das gerne tun.

Denn die Praktiken in diesem Artikel können auf alle Inhalte angewendet werden, von Textnachrichten mit kritischem Geschäftsinhalt bis zu Nacktbildern. Die Verschlüsselung und das Wissen über Persistenz von geschaffenen Daten ist etwas, das wir unseren Kindern und unseren Mitmenschen auf den Weg mitgeben müssen.

Also habe ich mich hingesetzt und Praktiken aus der IT Security adaptiert, damit du Nacktbilder verschicken kannst und trotzdem nicht blamiert werden kannst, wenn es denn mit dem Schatz langfristig nicht klappt. Zum Ende des Artikels möchte ich dann aber gerne noch etwas generelles zum Thema Schweiz, Sex und Internet sagen. Wenn wir schon mal dabei sind.

Der perfekte Versand des Nackt-Selfies

Das perfekte Nackt-Selfie gibt es nicht. Im Laufe dieses Artikels werde ich von Selfie reden, meine aber auch Video oder jedes Medium, das in Eigenregie hinter verschlossenen Türen ohne Kleidung produziert worden ist und nicht an die Öffentlichkeit sollte.

Das perfekte Nackt-Selfie gibt es nicht, weil es nie geschossen wurde. Denn wenn du dich selbst nackt ablichtest, dann gehst du ein enormes Risiko ein und setzt deinen Ruf aufs Spiel.

Also können wir eine erste Regel festsetzen: Du produzierst ein Nackt-Selfie nur dann, wenn du ums Verrecken musst. Wenn du dir auch nur ein Zehntelprozent unsicher bist, ob das jetzt eine gute Idee ist oder nicht, dann lass es. Dein Partner wird es dir niemals übelnehmen, wenn er keine Nacktbilder von dir erhält. Und wenn doch: Dann trenn dich von ihm oder ihr. Ist langfristig besser.

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Wenn du unbedingt ein intimes Selfie verschicken musst, dann kannst du bestenfalls auf plausible deniability abzielen

Eine Beziehung darf und soll nicht an einem Archiv deiner Nacktheit hängen. Wenn dein Partner dir dann hoch und heilig verspricht «Aber, Schatzeli, ich geb das Video doch keinem und zeige es auch niemandem. Ich lösche das gleich wieder», glaub ihm oder ihr nicht. Das hat nichts mit Vertrauen in deinen Partner zu tun, sondern mit dem Schutz deiner selbst.

Generell: Bilder, die dir irgendwann irgendwie auch nur entfernt peinlich sein könnten, werden am besten gar nicht geschossen. Denn sobald du dich nackt ablichtest ist das beste, auf das du hoffen kannst, plausible deniability. Das heisst: Wenn dir jemand dein Nackt-Selfie ins Gesicht hält, darauf ein Penis oder Brustwarzen, dann kannst du sagen: «Nö, bin ich nicht.» Und dein Gegenüber hat keine Möglichkeit, dir das Gegenteil zu beweisen.

Wenn's denn sein muss

Gut, dann muss es halt sein. Du schliesst die Tür zu deinem Schlafzimmer ab, Kleider schmeisst du mal in die Ecke und du willst deiner Freundin oder deinem Freund eine gute Aufnahme von dir schicken. Sexy, soll sie sein, deinen Partner so einstimmen, dass er oder sie dir zu Hause gleich die Kleider vom Leib reissen will.

Gerade weil Nackt-Selfies – ich verwende den Begriff jetzt stellvertretend für alle selbstproduzierten erotischen Medien, die nicht an die Öffentlichkeit sollten – ein hohes Risiko für den eigenen Ruf bilden, lohnt es sich, den Dialog zu suchen und best practises zu implementieren. Das klingt jetzt schon recht nach InfoSec-Sprech, aber wir können mit erstaunlicher Einfachheit Elemente aus der Finanzbranche auf die Amateur-Erotik beziehen. Mein Kollege Flavio Gerbino hat einst über kundenidentifizierende Daten geschrieben. In seinem Artikel beschreibt er drei Typen identifizierender Daten.

  1. Direkt identifizierende Daten
  2. Indirekt identifizierende Daten
  3. Potenziell indirekt identifizierende Daten

Diese können wir einfach auf Nackt-Selfies ummünzen.

Direkt identifizierende Daten

Mit direkt identifizierenden Daten lassen sich laut Flavio direkte Rückschlüsse auf die Identität einer Person schliessen.

  • Name
  • Vorname
  • Social Network ID
  • Adresse

Diese Merkmale sind einzigartig und können nur auf dich angewendet werden. Im Kontext der Erotik können wir noch folgende Aspekte hinzufügen.

  • Gesicht
  • Narben an Körperstellen, die du in der Öffentlichkeit zeigst
  • Tattoos an Körperstellen, die du in der Öffentlichkeit zeigst
  • Muttermale an Körperstellen, die du in der Öffentlichkeit zeigst
  • ...

Indirekt identifizierende Daten

Wenn du mittels indirekt identifizierenden Daten eine Person identifizieren kannst, dann ist das nur in Kombination mit anderen Daten möglich. Hier ist Gerbino weit von der Freizeitrealität entfernt, gibt aber Hinweise darauf, wo wir mit unserem Nackt-Selfie-Plan ansetzen können.

  • Autonummer
  • Bankdaten
  • Usernamen eines Social Media Accounts
  • Andere IDs in öffentlichen Registern
  • Usernamen und Passwörter
  • Kreditkartendaten
  • IP Adressen
  • Details über Jobs

Potenziell indirekt identifizierende Daten

Die potenziell indirekt identifizerenden Daten können nur in Kombination mit anderen Daten und unter besonderen Bedingungen zu einer Identifikation führen können.

  • Details zur Geburt/Familie/Wohnsituation
  • Identifikatoren des Arbeitgebers
  • Details zur persönlichen Beziehung
  • Hobbies

Der perfekte Ort für dein Nackt-Selfie

Die obige Liste ist extrem trocken und etwas fad, aber ist von grosser Bedeutung. Denn im Zuge des perfekten Nackt-Selfies gilt es, viel Haut aber wenig identifizierende Daten zu übermitteln. Einfach um es nochmal zu sagen: Das hier ist eine Art Anleitung für den Notfall. Wenn es wirklich nicht mehr anders geht und du ein Nackt-Selfie versenden musst.

Die gute Nachricht: Deine Geschlechtsteile sind total okay. Denn die sehen so wenige Leute, dass eine Identifikation durch Ansicht deiner Brustwarzen oder Lendengegend kaum möglich sein dürfte. Daraus können wir bereits einen ersten Schluss ziehen: Close-Ups sind besser als Aufnahmen aus der Totale.

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Close Ups sind besser als Bilder mit viel Hintergrund

Generell: Je weniger Hintergrund, desto besser. Vermeide es, zu viel vom Zimmer zu zeigen, in dem du dich gerade aufhältst. Das Badezimmer ist zwar unsexy, aber besser als dein Zimmer, in dem du allerlei Daten, die die indirekte Identifikation zulassen, hast. Badezimmer hingegen sind in der Regel austauschbar und beliebig.

Schliesse die Fenster, und achte darauf, dass der Kamerawinkel keine Nachbarschaft einfängt. Zieh die Vorhänge oder lass die Storen runter. Ist ohnehin besser für das Licht, denn im Gegenlicht ist keiner sexy, sondern einfach nur ein Schatten. Damit verhinderst du die einfachste Datenkorrelation.

Ein kleines Beispiel: Twitter User Kiddiarni hat ein Bild aus Island gepostet.

Ein Bild aus einem Fenster in Reykjavik
Ein Bild aus einem Fenster in Reykjavik
Twitter.com/kiddirarni

Wenn du jetzt wissen willst, wo genau das Bild aufgenommen wurde, und wo Kiddiarni lebt, dann geht das einfach. Schau dir mal den Schriftzug auf dem gegenüberliegenden Gebäude an. Eine kurze Google-Suche nach «Syndis» führt zum isländischen IT Security Unternehmen Syndis, komplett mit der Adresse an der Borgartún 24 in 105 Reykjavík. Das kann ich auf Google Maps suchen und dann weiss ich in welchem Haus Kiddiarni wohnt. Die Antwort: Borgatún 26, etwa im dritten Stock.

Dein Körper als Verräter

Im Bild ist aber nicht nur eine Menge Hintergrund, sondern auch eine Person: Du nämlich. Und du hast an deinem Körper unzählige direkt identifizierende Daten. Du hast Muttermale, Narben und vor allem ein Gesicht.

Auf den Bildern und in den Videos darf dein Gesicht nicht zu sehen sein.

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Decke deine Tattoos oder auffällige Muttermale, die im Alltag sichtbar sind, ab

Denn kaum ein Aspekt deiner selbst ist öfter öffentlich zu sehen als dein Gesicht. Wie du es verdeckst, ob du den Bildausschnitt so legst, dass dein Gesicht nicht drauf ist, oder eine Maske trägst, bleibt dir überlassen.

Ferner ist dein Körper weiter voller Identifikatoren. Tattoos, Piercings, Narben, Muttermale… wenn sie zu sehen sind, wenn du Badehose oder Bikini trägst, dann empfiehlt es sich, diese abzudecken. Sei es mit Kleidung – was dem Prinzip des Nackt-Selfies irgendwie widerspricht – oder mit Pflästerli oder Make-Up, im Idealfall Theater-Make-Up, das eine hohe Deckkraft hat.

Mit diesen Ratschlägen bist du im Kontext von «ich zeige mich nackt und verliere vollständig die Kontrolle über das produzierte Bildmaterial» relativ sicher. Aber nochmal: Ein Nackt-Selfie ist nie eine gute Idee.

«Aber da gibt es eine App...»

Egal, wie gern du deinen Partner hast. Wenn auch immer du vermeiden kannst, Nacktbilder von dir zu versenden, vermeide es. Aber spinnen wir den Gedanken zu Ende. Du hast ein sexy Bild von dir gemacht. Betrachter des Bildes erkennen deine Tattoos nicht, dein Gesicht ist unsichtbar, im Hintergrund ist nichts zu sehen. An sich ganz gut. Also musst du das Bild versenden. Doch einfach über WhatsApp oder Facebook Messenger schicken ist eine ziemlich dumme Idee. Denn die Bilder werden persistent irgendwo in der Cloud und auf dem Gerät deines Chat-Partners gespeichert. Das willst du nicht, selbst wenn dein Schatz dir hoch und heilig versprochen hat, dass er oder sie das Bild sofort wieder löschen wird.

Du brauchst also eine App, die Messages wieder löscht, Daten nicht zwischenspeichert und keine Screenshots zulässt. Snapchat würde sich anbieten. Doch ein Blick auf die erstaunlich gut verständlich geschriebenen AGB Snapchats zeigt folgendes:

“ Many of our Services let you create, upload, post, send, receive, and store content. When you do that, you retain whatever ownership rights in that content you had to begin with. But you grant us a license to use that content. ”
Snapchat.com

Übersetzung: Viele unserer Services lassen dich Inhalte schaffen, hochladen, posten, senden, empfangen und speichern. Wenn du das tust, dann bleiben die Rechte an den Inhalten bei dir. Aber du gibst uns die Erlaubnis, die Inhalte zu verwenden.

Wenn wir der Spur der Rechte weiter folgen, dann finden wir in der Privacy Policy der App:

“ There are various ways Snapchatters can save your content and also upload it to Snapchat (like as an attachment in Chat). ”
Snapchat.com

Übersetzung: Es gibt einige Arten, wie Snapchatters deine Inhalte abspeichern können und sie auch hochladen können (wie ein Anhang in einem Chat).

Ferner gibt Snapchat gerne und offen zu, dass andere deine Inhalte einfach abspeichern können.

“ Finally—and this is important—you should understand that users who see the content you provide can always save it using any number of techniques: screenshots, in-app functionality, or any other image-capture technology. ”
Snapchat.com

Übersetzung: Zuletzt – und das ist wichtig – solltest du verstehen, dass User, die deine Inahlte sehen, diese immer speichern können. Dazu gibt es eine Vielzahl Techniken: Screenshots, Funktionen in der App oder andere Bild-Einfang-Technologien.

Das klingt schon mal nicht so gut. Aber es kommt noch schlimmer.

“ For all content you submit to the Services other than Public Content, you grant Snap Inc. and our affiliates a worldwide, royalty-free, sublicensable, and transferable license to host, store, use, display, reproduce, modify, adapt, edit, publish, and distribute that content. This license is for the limited purpose of operating, developing, providing, promoting, and improving the Services and researching and developing new ones. ”
Snapchat.com

Übersetzung: Für alle Inhalte, die du mit unseren Services übermittelst, mit Ausnahme von öffentlichem Content, erlaubst du Snap Inc. und unseren Partner die weltweiten Rechte, deine Inhalte zu lizenzieren, zu speichern, zu verbreiten, anzuzeigen, zu reproduzieren, zu verändern, zu adaptieren, zu editieren, zu veröffentlichen. Diese Lizenz gilt für die ganze Welt und du hast kein Anrecht auf Vergütung. Diese Lizenz ist für die eingeschränkten Zwecke des Betriebs, der Entwicklung, der Verfügbarkeit, der Werbung und der Verbesserung unserer Services gültig.

Kurz: Verwende Snapchat nicht.

Doch wenn du unbedingt Nackt-Selfies verschicken musst, dann empfehle ich Signal. Die Open Source Messaging App hat unter anderem ein Feature, das deine Messages nach einer gewissen Zeit löscht. Auch auf dem Phone des Gegenübers. Auf der Hauptsite Signals steht übrigens auch ein Satz, den du dir im Kontext der verschickten Erotik zu Herzen nehmen solltest: Gute Erinnerungen bleiben, auch wenn die Worte verschwinden.

“ Good memories will last even if the words vanish. ”
Signal.org

Signal hat einige recht gute Features, die dir etwas Kontrolle über deine Bilder ausserhalb der Geräte unter deiner Kontrolle zurückgeben.

  • Screenshots der App sind standardmässig deaktiviert
  • Du kannst Messages so einstellen, dass sie nach einigen Sekunden oder Minuten wieder verschwinden und spurlos gelöscht werden
  • Messages, die von Signal zu Signal gesendet werden sind end-to-end encrypted, also vollständig verschlüsselt

Darum: Verwende Signal.

Aber Achtung! Dein Partner muss auch Signal installiert haben, damit das ganze reibungslos und sicher funktioniert. Zum Glück ist Signal gratis.

Sex, die Schweiz und das Internet

In der kleinen Schweiz führen öffentliche Nacktbilder aus Privatproduktion gerne zum Skandal. Wir erinnern uns: Im Jahre 2012 hat ein Teenager ein Video aufgenommen, in dem sie sich eine Flasche Migros Ice Tea einführt. Das Video hat auf Facebook und als lokale Kopie auf Pausenplätzen die Runde gemacht. Drei Jahre nach der Furore hat das Schweizer Staatsfernsehen SRF den Fall unter dem Titel Upload verfilmt. In der Hauptrolle Yaël Meier und eine Schoggimilch. Subtil.

Yaël Meier ist Schweizer Jungschauspielerin
Yaël Meier ist Schweizer Jungschauspielerin
Instagram.com/yaelmeier

Den durchaus intelligent gemachten Film mit guten Jungschauspielern war mal online auf der Website SRFs zu sehen. Jetzt nicht mehr, doch einige Szenen kannst du im Making Of sehen.

Fakt ist aber: Seit dem Ice Tea Video und dem Nachspiel sind Nackt-Selfies und Nacktvideos aus heimischer Eigenproduktion auch ein Thema in der Schweiz, einem Land, das gerne mal davon ausgeht, dass das Internet irgendwann dann wieder vorbei geht und wir dann wieder Ruhe haben. Schön.

Klar, der Staat ahndet Vergehen gegen das Gesetz der Kinderpornografie scharf – auch wenn du dich minderjährig selbst filmst, ist das Kinderpornografie. Aber der Schaden kann nicht wieder gut gemacht werden. Selbst heute findest du das Ice Tea Video noch in dunklen Ecken des Netzes. Unter 16 darfst du von Gesetz wegen keine Nacktbilder von dir oder Gleichaltrigen versenden.

  • Die junge Frau, die sich gefilmt hat, ist wegen Vergehen gegen das Kinderpornografie-Gesetz angeklagt, dann aber freigesprochen worden
  • Acht weitere Jugendliche sind angeklagt worden und mindestens teilweise zu Sozialstunden verdonnert worden

Sexy Bilder von sich selbst an den Partner zu schicken ist eine Realität, mit der wir uns abfinden müssen. Smartphones kommen mit hochauflösenden Kameras daher, machen gestochen scharfe Bilder, die im Nullkommanichts privat oder öffentlich versendet werden können. Daher bringt ein Verbot nichts. Da kann Bern, ein Schulrat oder ein Chefredaktor-Schrägstrich-Vater noch lange etwas verbieten.

So. Fertig. Bleibt sexy und stay safe!

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Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher
Senior Editor, Zürich
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

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