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Lego kündigt zweites Zelda-Set an: Die Freude dürfte sich in Grenzen halten

Lego hat das zweite Set zur Legend-of-Zelda-Reihe vorgestellt. Es ist selbst für Lego in erster Linie teuer.

Spekulationen und Leaks gab es bereits im vergangenen Jahr. Nun ist klar: Nach dem Deku-Baum erscheint am 1. März 2026 mit «The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Das Letzte Gefecht» der zweite Lego-Bausatz zum Nintendo-Universum. Das Set widmet sich der Endschlacht aus dem 1998 erschienenen N64-Klassiker. Darin treten Link und Prinzessin Zelda gegen den Dämonenkönig Ganon an.

Ganon als zentrale Figur

Das Herzstück bildet denn auch eine große Ganon-Figur mit beweglichen Armen und Beinen. Die erinnert an Transformer- oder Bionicle-Sets. Der Dämon in Schweinegestalt kommt mit zwei Schwertern und einem Stoffumhang. Dazu gesellen sich drei Minifiguren: Link mit Master-Schwert und Hylia-Schild, Prinzessin Zelda sowie Ganondorf.

Als Kulisse dient die Ruine von Ganons Kastell. Klingt beeindruckend, ist in der Praxis allerdings nur eine schwarze Bodenplatte mit «Trümmern» und der Spitze eines Turms. Per Knopfdruck steigt Ganondorf aus den Ruinen auf.

Eine nette Idee sind die im Set versteckten Herzen. Die Lebensenergie aus dem Spiel lässt grüßen. Aufgebaut nimmt das Set mit 17 Zentimetern Höhe, 29 Zentimetern Breite und 18 Zentimetern Tiefe nicht viel Platz im Regal ein.

Viel Geld für wenig Gegenwert

Was auf den offiziellen Produktbildern zu sehen ist, wirkt überschaubar: eine Grundplatte, Trümmerteile, die Ganon-Figur und die Minifiguren. Mit der UVP von 119,99 Euro für 1003 Teile strapaziert Lego aber Geldbörse und Fan-Begeisterung deutlich. 12 Cent pro Steinchen sind schon eine Ansage. Auf den Produktbildern ist deutlich zu erkennen, dass viele Bausteine in der Bodenplatte und den herumliegenden Trümmern stecken.

Das offizielle Produktbild lässt erahnen, dass die meisten Teile schlicht in der Bodenplatte stecken.
Das offizielle Produktbild lässt erahnen, dass die meisten Teile schlicht in der Bodenplatte stecken.
Quelle: Lego

Die Minifiguren selbst sind schön gestaltet. Die Ganon-Figur hat mit ihren beweglichen Gliedern Spielwert. Das Diorama beschränkt sich auf das Nötigste, und dadurch wirkt das Set auf mich trotz aller Farbenpracht reichlich lieblos.

Wer bereit ist, für seine Sammlung tief in die Tasche zu greifen, bekommt seine Zelda-Figuren. Bei 120 Euro muss die Fanliebe aber groß sein.

Ich finde, dass hier die Chance vertan wurde, aus einem legendären Moment eines legendären Games etwas Besonderes zu machen. Aber vielleicht geht das auch nur mir so.

Das Set ist ab sofort bei Lego vorbestellbar.

Titelbild: Lego

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Hamburger, Leseratte, Eishockey-Fan. Papa und Grosspapa. Bastelt ständig an seinem Smarthome herum. Interessiert an DIY, Outdoor, Mode und Kosmetik.


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