

Jetzt erhältlich: Headsets der Evolve3-Serie von Jabra
Jabra launcht zwei neue Business-Headsets ohne Mikrofonarm und setzt dabei auf KI-gestützte Sprachverarbeitung. Was die Evolve3 75 und 85 können sollen, für wen sie sich eignen und warum es acht Varianten pro Modell gibt.
Ob du im Großraumbüro, im Home Office, im Zug oder im Café sitzt: Hintergrundgeräusche stören bei der Arbeit. Darunter leidet nicht nur deine Konzentration, sondern in Telefonkonferenzen auch deine Kollegen. Ein Headset, das Umgebungsgeräusche zuverlässig unterdrückt, ist daher eine gute Investition für dein Arbeitsleben am Schreibtisch. Genau hier setzt Jabra mit der neuen Evolve3-Serie an.
Die Modelle 75 und 85 ersetzen die bisherigen Evolve2-Varianten und bringen zwei technische Veränderungen mit, die das Gerät grundlegend ändern: kein Mikrofonarm mehr und ein Akku, den du selbst wechseln kannst.
Die Evolve3-Serie ist ab sofort in der Farbe Schwarz verfügbar. Eine graue Variante soll im April folgen. Wie bei Jabra üblich, gibt es spezielle Versionen für Microsoft Teams sowie allgemeine UC-Varianten (Unified Communications).



Jabra Evolve3 85 MS + Ladestation
Kabellos, USB-C, Microsoft Teams
Der Kern der Neuerung: kein Boom-Mikrofon
Die Modelle Evolve3 75 und Evolve3 85 markieren eine deutliche Abkehr vom klassischen Headset-Design. Beide verzichten vollständig auf einen sichtbaren Mikrofonarm und integrieren die Technik dezent in die Hörmuscheln.
Die Sprachverarbeitung übernimmt Jabras «ClearVoice»-Technologie. Das ist ein KI-gestütztes, tiefes neuronales Netzwerk, das laut Hersteller mit 60 Millionen Sätzen trainiert wurde. Das Modell isoliert deine Stimme aus dem Umgebungsgeräusch, obwohl das Mikro nicht mehr dicht an deinem Mund sitzen muss. Jabra gibt eine Worterkennungsrate von über 90 Prozent an.
Beide Modelle haben ein 360°-Busylight, das aus allen Blickwinkeln sichtbar ist und signalisiert, dass du gerade in einem Gespräch bist. Es lässt sich manuell aktivieren und deaktiviert sich automatisch, sobald der Anruf endet.
Evolve3 75: On-Ear, leicht, kompakt
Das Evolve3 75 ist ein On-Ear-Headset. Die Hörmuscheln liegen auf den Ohren auf, ohne sie zu umschließen. Das Headset wiegt 180 Gramm und damit 17 Gramm weniger als sein Vorgänger Evolve2 75. Es ist außerdem 15 Prozent schlanker.
Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 22 Stunden Gesprächszeit bei deaktiviertem ANC, 18 Stunden mit aktivem ANC und eingeschaltetem Busylight. Für Musikwiedergabe gibt Jabra 110 Stunden ohne ANC und 45 Stunden mit ANC an. Die Schnellladefunktion liefert in zehn Minuten bis zu zehn Stunden Nutzungszeit.
Das 75er unterstützt Wireless Charging. Wer eine der Versionen mit Ladestation kauft, legt das Headset einfach auf das Pad und muss kein Kabel anschließen.


Jabra Evolve3 75 MS + Ladestation
Kabellos, USB-C, Microsoft Teams

Evolve3 85: Over-Ear, mehr Isolation, längere Akkulaufzeit
Das Evolve3 85 ist das Over-Ear-Modell. Die Hörmuscheln umschließen deine Ohren vollständig, was zwei Effekte hat: mehr passive Geräuschisolierung und ein intensiveres Klangerlebnis. Das Headset wiegt 220 Gramm und damit 65 Gramm weniger als der Vorgänger Evolve2 85. Es ist 35 Prozent schlanker.
Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei 25 Stunden Gesprächszeit (ANC aus) und 21 Stunden mit ANC und Busylight. Die Musikwiedergabe hält 120 Stunden ohne ANC und 55 Stunden mit ANC. Die Schnellladefunktion liefert aus zehn Minuten Ladezeit bis zu zehn Stunden Nutzung. Wireless Charging ist ebenfalls vorhanden. Das Evolve3 85 kommt mit einem Hartschalen-Transportetui, das mit 41 Millimeter Tiefe deutlich kompakter ist als das Etui des Vorgängermodells (65 Millimeter).
Das ANC des 85ers passt sich adaptiv an drei Faktoren an: die Umgebungslautstärke, die Passform des Headsets auf dem Kopf und Gesprächssituationen. Im Gegensatz zu vielen anderen Headsets bleibt das ANC auch während Anrufen aktiv und nicht nur bei der Musikwiedergabe.
Acht Varianten pro Modell: Was du beim Kauf beachten musst
Jedes der beiden Modelle ist in acht Varianten erhältlich. Die Unterschiede betreffen drei Dimensionen: Zertifizierung (Microsoft Teams oder UC), USB-Anschluss des Dongles (USB-C oder USB-A) und ob eine Ladestation enthalten ist oder nicht. Damit ergibt sich rechnerisch je Modell ein Raster aus acht Kombinationen. Welche Variante für dich passt, hängt von drei Fragen ab.
Erstens: Nutzt du primär Microsoft Teams oder arbeitest du mit einer anderen UC-Plattform wie Zoom, Cisco Webex oder Google Meet? MS-zertifizierte Varianten haben eine dedizierte Teams-Taste, die mit einem Tastendruck die App öffnet und den Anrufstatus steuert. UC-Varianten sind plattformübergreifend kompatibel, ohne auf eine App optimiert zu sein.
Zweitens: Welchen USB-Anschluss hat dein Laptop oder deine Dockingstation? USB-C ist der aktuelle Standard, USB-A bleibt aber bei älteren Geräten oder Dockingstations verbreitet. Der Dongle stellt die zuverlässigste Verbindungsform dar. Bluetooth ist ebenfalls möglich, der Dongle bietet aber mehr Stabilität in Büroumgebungen mit vielen aktiven Verbindungen.
Drittens: Arbeitest du vorwiegend an einem festen Arbeitsplatz? Dann lohnt sich die Version mit Ladestation. Das Headset landet nach jedem Gespräch automatisch auf dem Pad, du musst nie aktiv ans Laden denken. Für Menschen, die das Headset an verschiedenen Arbeitsorten nutzen, ist die Version ohne Ladestation die bessereWahl.
Alle Varianten findest du hier.
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