iPhone 13 mini bis Pro Max: Neuer Chip, neue Funktionen – bekanntes Design
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iPhone 13 mini bis Pro Max: Neuer Chip, neue Funktionen – bekanntes Design

Jan Johannsen
Zürich, am 03.09.2021
Apple hat das iPhone 13 vorgestellt. Auch diese Generation des Smartphones gibt es in vier Varianten von mini bis Pro Max. Am Design hat sich wenig geändert. Dafür aber beim Chip, beim Display, bei der Kamera und deren Funktionen. Und die Akkulaufzeit will Apple auch verlängert haben.

Bei allen vier iPhones hat Apple nach eigenen Angaben die Notch um jeweils 20 Prozent kleiner gemacht. In der Aussparung am oberen Displayrand sitzen die Frontkamera und der Sensor für die Gesichtserkennung Face ID. Das Display wird von einem «Ceramic Shield» bedeckt, das Apple zufolge härter als jedes andere Smartphone-Display sein soll.

iPhone 13 und iPhone 13 mini

Beim Design ändert sich wenig, aber dafür bei den Farben. Das iPhone 13 und iPhone 13 mini stehen in insgesamt fünf Farben zur Auswahl: Rosé, Blau, Mitternacht, Polarstern und Rot.

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Unabhängig von der Farben sind die neuen iPhones nach IP68 wasserdicht. Sie überstehen geprüft 30 Minuten in 1,5 Metern Tiefe. Daran ändern auch die Antennenstreifen aus recycelten Wasserflaschen nichts, die Apple in den Aluminiumrahmen einbaut.

Das Super Retina XDR Display ist beim iPhone 13 6,1 Zoll groß und beim iPhone 13 Mini 5,4 Zoll. Das OLED-Display soll bis zu 28 Prozent heller als beim iPhone 12 sein. Die Helligkeit liegt bei 800 Nits und erreicht in der Spitze 1200 Nits.

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Das Innenleben hat Apple nach eigenen Angaben neu gestaltet. Unter anderem um Platz für einen größeren Akku zu schaffen. Das iPhone 13 Mmini soll dann auch 1,5 Stunden länger durchhalten als das iPhone 12 mini. Beim iPhone 13 sind es sogar 2,5 Stunden gegenüber dem iPhone 12.

Daran soll der neue Chip A15 Bionic einen großen Anteil haben. Er sei nicht nur der leistungsstärkste Chip in einem Smartphone, sondern auch sehr effizient beim Stromverbrauch. Seine CPU-Leistung sei bis zu 50 Prozent höher als bei den besten Chips der Konkurrenz und die Grafikleistung bis zu 30 Prozent.

Dualkamera und Cinematic Mode

iPhone 13 und 13 mini verfügen über zwei Kameras. Die Weitwinkelkamera soll bis zu 47 Prozent mehr Licht aufnehmen können. Bei der Auflösung beteiligt sich Apple nicht am Megapixel-Rennen anderer Hersteller. Die sind bereits bei 200 Megapixel angekommen. Apple reichen immer noch 12 Megapixel für wahrscheinlich sehr gute Bilder. Dabei ist unter anderem Sensor Shift behilflich. Der Bildstabilisator hat den Weg vom iPhone 12 Pro Max eine Generation später in die Standard-Modelle gefunden.

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Die Ultraweitwinkelkamera liefert ebenfalls Bilder mit einer Auflösung von 12 Megapixel. Beide Kameras verfügen über einen Nachtmodus für Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen.

Für Videos kommt der neue Cinematic Mode dazu. Er sorgt für Tiefenschärfe und kann den Fokus automatisch anpassen. Etwa, wenn eine Person ins Bild tritt oder sich umdreht und nach hinten schaut. Er lässt sich aber auch manuell und sogar nachträglich verstellen.

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Beim Speicher des iPhone 13 und 13 mini gibt es mehr. Die kleine Variante verfügt über 128 Gigabyte. Doppelt so viel, wie beim iPhone 12. Dazu kommen die bekannte 256-GB-Variante und die neue 512-GB-Version. Die Preise scheinen unverändert zu bleiben. Das bedeutet es geht bei 799 Franken / Euro für das iPhone 13 mini und 879 Franken / 899 Euro für das iPhone 13 los.

iPhone 13 Pro (Max): Das kommt beim Flaggschiff dazu

Alle Neuerungen des iPhone 13 findest du auch im iPhone 13 Pro und Pro Max wieder. Mit kleinen Änderungen und weiteren zusätzlichen Features.

So haben die vier Farben – Graphit, Gold, Silber und Sierrablau – der Pro-Versionen eher einen metallischen Look. Das Super Retina XDR Display legt bei der Helligkeit noch etwas drauf und erreicht 1000 Nits – und weiterhin 1200 Nits in der Spitze. Beim iPhone 13 Pro ist der Touchscreen 6,1 Zoll groß und beim iPhone 13 Pro Max 6,7 Zoll.

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Die unterschiedlichen Größen sind nicht neu. Neu ist hingegen ProMotion. So nennt Apple die Technologie, die die Bildwiederholrate bei den Pro-iPhones automatisch anpasst. Zwischen 10 und 120 Hertz kann sie variieren. Je nachdem was für die optimale Darstellung und einen geringen Akkuverbrauch nötig ist.

Der A15 Bionic in den iPhone 13 Pro verfügt über 5 Rechenkerne. Beim iPhone 13 sind es nur vier. Das führt beim Pro dann zu bis zu 50 Prozent mehr Grafikleistung als bei der Konkurrenz.

Ein weiteres Merkmal vom iPhone 13 Pro und Pro Max ist die dritte Kamera. Apple ergänzt die Dualkameras des iPhone 13 um eine Telelinse mit dreifachem Zoom. Die Ultraweitwinkelkamera nutzt Apple zudem für Makroaufnahmen. Auch hier verfügen alle Kameras über den Nachtmodus.

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Wie beim iPhone 13 kommt SmartHDR zum Einsatz. Neu sind die sogenannten Photograhic Styles. Vier neue Filter, die du vor der Aufnahmen aktivieren und anpassen kannst. Ein neues Feature der Pro-iPhones lässt aber noch auf sich warten. Die Unterstützung für das Profi-Dateiformat ProRes Video soll später in diesem Jahr folgen.

Die Akkulaufzeit hat Apple nach eigenen Angaben ebenfalls erhöht. Gegenüber den direkten Vorgängern sollen das iPhone 13 Pro 1,5 Stunden und das iPhone 13 Pro Max sogar 2,5 Stunden länger durchhalten.

Mit einem Terabyte gibt es eine neue Option für den größten Speicher, die Preise derkleineren Speicherversionen scheinen aber unverändert zu bleiben. Apple gibt unverbindliche Preisempfehlungen von 1129 und 1229 Franken sowie 1149 und 1249 Euro für das iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max aus.

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Das waren die Gerüchte vor dem Event

13.09.21: Zwei Herbst-Events?

Mark Gurman, Apple-Experte und Kolumnist bei Bloomberg, vermutet, dass am September Event von Apple diesen Dienstag wohl nur zwei grosse Produktkategorien vorgestellt werden: Das iPhone 13 und die Apple Watch Series 7.

In seinem wöchentlichen Newsletter und einem nachfolgenden Tweet sagt der Tech-Journalist, dass der kalifornische Tech-Riese in einem späteren Event im Herbst die neuen Macbook Pros und iPads vorstellen wird.

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08.09.21: Eine neue Farbe für das iPhone 13?

Nebst den Andeutungen auf Augmented-Reality-Anwendungen oder Always-on-Display könnte hinter Apples Einladung auch ein Hinweis auf eine neue iPhone-Farbe stecken. Auch das auf Twitter genutzte Hashflag des Events unterstreicht diese These.

Darauf weist Twitter User Darvik Patel hin. In seinem Tweet postet er ein computeranimiertes Bild von zwei iPhone-Modellen, eines davon mit neuem Farbanstrich.

Über die Farbvariante Roségold wird seit einigen Monaten gemunkelt.

08.09.21: Was Apples Event-Einladung verrät

Apple baut in seine Event-Einladungen immer wieder Anspielungen darauf ein, was vorgestellt wird. Entsprechend wird jetzt auch viel über die aktuelle Einladung für den 14. September spekuliert.

Das Motto des Events lautet «California Streaming». Da gibt es aber nicht viel zu vermuten: Das Event findet als Stream aus Kalifornien, wo sich die Firmenzentrale in Cupertino befindet, statt. Einen weiteren Streamingdienst von Apple hat bisher niemand auf dem Zettel, aber die eine oder andere neue Funktion bei Apple Music oder eine neue Serie für Apple TV ist natürlich denkbar.

Spannender ist dann schon der Punkt, dass die Einladung ein Easter Egg enthält. Rufst du die Seite Event-Seite auf deinem iPhone auf und tippst auf das über dem See schwebende Apple-Logo, startet sich eine Augmented-Reality-Anwendung (AR). Diese holt das Apple-Logo als 3D-Effekt in eine Umgebung und ist erkundbar, wie Apples Head of Marketing, Greg Koswiak, in diesem Tweet demonstriert.

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Zu sehen ist unter anderem das Datum des Events, das optisch sehr an die Anzeige eines Always-on-Displays erinnert. Und das haben die iPhones bisher nicht. Der Sternenhimmel lässt sich als Hinweis auf Verbesserungen beim Nachtmodus oder einen neuen Modus für Sternenfotografie deuten.

Zudem geistern schon länger Gerüchte und Hinweise herum, dass Apple an einer AR-Brille arbeitet. Wer sich groß aus dem Fenster lehnen will, sieht die Einladung als Hinweis, dass Apple sie am 14. September vorstellt – und das iPhone 13 nicht der alleinige Star des Abends wird.

07.09.21: Offizielle Einladung für Event am 14. September

Eine Woche vor dem Event hat Apple den vermuteten 14. September für sein Event zum iPhone 13 bestätigt. Das Motto lautet «Cailfornia Streaming». Los geht es um 10 Uhr Ortszeit in Cupertino. Hierzulande startet der Stream um 19 Uhr. Anschauen kannst du dir das Event unter apple.com/apple-events.

07.09.21: Neues MagSafe-Ladegerät deutet auf vier iPhone 13-Modelle hin

Die aufmerksamen Menschen von 9to5mac.com haben in den Unterlagen der US-Zulassungsbehörde FCC ein neues MagSafe-Ladegerät entdeckt. Unterschiede zum bisherigen MagSafe-Modell sind dort nicht zu erkennen. Das passt zu den Gerüchten, dass die für dieses Ladegerät nötigen Magnete im iPhone 13 stärker werden sollen.

Den FCC-Unterlagen zufolge hat Apple das neue MagSafe-Ladegerät an allen vier Varianten des iPhone 12 und vier nicht genauer genannten Geräten getestet. Das dürften die iPhone 13 sein. Allerdings soll es den Gerüchten zufolge kein iPhone 13 mini geben. Dann sollten es doch nur vier Geräte sein. Mögliche Erklärungen:

  • Es gibt doch vier Varianten: iPhone 13, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Max, iPhone 13 Max Pro
  • Es sind drei iPhones und die neuen AirPods 3 können auch MagSafe

07.09.21: TSMC kündigt Preiserhöhungen für Chips an

TSMC ist einer der größten Chip-Hersteller der Welt und beliefert unter anderem Apple. Das Unternehmen aus Taiwan hat Nikkei zufolge angekündigt, seine Preise zwischen 5 und 50 Prozent zu erhöhen. Der Grund dafür sei die aktuelle Knappheit an Halbleitern sowie nötige Investitionen in den kommenden Jahren in Höhe von 100 Milliarden Dollar. Diese Preiserhöhung dürfte sich aber wahrscheinlich erst 2022 bei Smartphones, Notebooks und anderen Geräten bemerkbar machen.

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Das hält wccftech.com nicht davon ab, zu spekulieren, dass das iPhone 13 teurer wird. Angeblich solle TSMC 100 Millionen Stück des A15 Bionic fertigen. Gegen einen höheren Preis des iPhone 13 aufgrund der aktuell angekündigten Preiserhöhung spricht allerdings, dass sie wohl erst für zukünftige Bestellungen gilt und die Chips für das iPhone 13 schon zu einem großen Teil fertiggestellt sein sollten. Außerdem profitiert Apple als Großkunde davon, bei spontanen Preiserhöhungen glimpflich davonzukommen.

iPhone 13: Keine Touch ID

Die grosse Revolution auf dem iPhone-Markt hatten wir gerade erst mit den harten Kanten des iPhone 12. Daher hat Apple laut den Gerüchten an den Details des Geräts gefeilt. Und nein, Touch ID kommt nicht zurück.

iPhone 13 mit 120-Hertz-Display

Beim Blick auf das iPhone 12 würdest du es nicht vermuten, aber Apple hat noch kein 120- Hertz-Display verbaut. Das soll sich mit dem iPhone 13 ändern. Die koreanische News Site Thelec berichtet, dass das iPhone 13 ein 120 Hertz-LTPO-Display verbaut haben soll. Damit wäre auch ein Always-on-Display möglich, wie Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem Newsletter schreibt.

Im iPhone 12 war das Display nicht verbaut, da Apple allen Gerüchten zufolge Sorgen wegen der Batterielaufzeit hatte.

iPhone 13 mit Ports, aber ohne USB-C

Kurz war im Gespräch, dass das iPhone 13 ohne irgendwelche physischen Anschlüsse daherkommt. Das wird nicht geschehen.

Auch wird Apple beim iPhone 13 nicht auf USB-C wechseln, berichtet Apple-Analyst Ming-Chi Kuo. Denn der offene Standard brächte viele Probleme mit sich und der Port sei weniger wasserdicht als der Lightning Connector.

Der Notch des iPhone 13 wird kleiner

Wo der Rest der Smartphone-Industrie bereits an Under Display Cameras arbeitet oder die Kamera im Gehäuse ausfahrbar versteckt, hält Apple am Notch fest. Auch das iPhone 13 soll die Selfie-Kamera am oberen Rand in der Einbuchtung verstecken, wie Smartphone Leaker Ice Universe berichtet.

Aber: Der Notch soll kleiner werden.

Das iPhone 13 wird den A15 Bionic Chip haben

Eines scheint gesetzt und nicht wirklich ein Gerücht zu sein. Das iPhone 13 wird auf dem A15 Bionic System-on-a-Chip (SoC) laufen. Das bestätigt die Tech-Zeitung Digitimes in einem Bericht darüber, dass die Massenproduktion des 5nm-Chips im Mai begonnen habe.

Apple habe über 100 Millionen solcher Chips bestellt.

Dazu kommt das neue 5G-Modem aus dem Hause Qualcomm, wie die Digitimes berichtet.

Generell kann gesagt werden: Das iPhone 13 kann das, was das iPhone 12 kann. Aber es ist schneller und effizienter, was sich auf die Batterielaufzeit auswirkt. Dazu sollen bis zu 1TB Speicher verbaut werden.

Das iPhone 13 wird einen grösseren Akku haben – aber keine Mini-Variante

In einem mittlerweile gelöschten Tweet hat Leaker L0vetodream verlauten lassen, dass das iPhone 13 Pro Max einen 4352 mAh starken Akku verbaut haben wird. Das ist massiv mehr als der 3687-mAh-Akku des iPhone 12 Pro Max. Möglich mache das eine neue Bauweise von Kameramodul und die Integration des SIM-Karten-Slots ins SoC.

  • Akku iPhone 13 Pro Max: 4352 mAh
  • Akku iPhone 13 Pro: 3095 mAh
  • Akku iPhone 13: 3095 mAh
  • Akku iPhone 13 Mini: 2406 mAh

Die Erwähnung des Minis könnte daher rühren, dass der Tweet abgesetzt wurde, bevor Apple die Produktion des Minis eingestellt hat. Es wird kein iPhone 13 Mini erwartet.

Dazu sollen die neuen iPhones schneller geladen werden können. MyDrivers.com berichtet von 25-Watt-Chargern. Das iPhone 12 lädt mit 20 Watt.

Die Kamera des iPhone 13 wird besser dank AI

Natürlich verbessert Apple die Kamera auf dem iPhone 13. Die Pro-Modelle sollen laut Analyst Ming-Chi Kuo mit f/1.8 daherkommen, was mehr Licht aufnehmen kann. Das soll vor allem bei schummrigem Licht oder Dunkelheit bessere Bilder liefern. Die Weitwinkellinse soll dazu Autofokus-Fähigkeiten erhalten. Das soll noch schärfere Bilder liefern.

Der Kamerasensor soll aber derselbe bleiben, der bereits im iPhone 12 verbaut war. Dafür soll der Kamerabuckel weniger aus dem Gerät herausstechen, wie ein Video des Leakers Max Weinbach zeigt.

Die meisten Neuerungen bringt Apple laut Mark Gurman die künstliche Intelligenz des iPhone 13. Es soll Hintergründe verschwimmen lassen können. Dazu sollen ProRes-Auflösungen unterstützt werden, was vor allem Profis im Foto- und Videobereich Freude machen könnte.

*iPhone 13** bekommt angeblich drei neue Kamerafunktionen
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iPhone 13 bekommt angeblich drei neue Kamerafunktionen

Dazu sollen noch eine Reihe Features für Profis kommen und Astrofotografie.

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Content Development Editor, Zürich


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