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Infos, Tipps und Tricks rund um RC-Akkus

Hier findest du alle wichtigen Informationen zu den Akkus für dein RC-Modell. Des Weiteren haben wir nützliche Tipps und Tricks rund um das Handling der RC-Akkus zusammengestellt.

Die Akku-Laufzeit unterscheidet sich von RC-Modell zu RC-Modell stark. Ab Werk beträgt sie zwischen 5 Minuten bis zu 45 Minuten. Um einen ganzen Nachmittag (oder sogar einen ganzen Tag) Fernsteuer-Spass zu erleben, empfiehlt es sich deshalb, ein paar Ersatzakkus bereit zu haben. Wie aber soll man sich unter über 800 verschiedenen Akkus für den richtigen entscheiden? Grundsätzlich findest du die passenden Akkus zu den RC-Modellen jeweils beim Produkt unter Zubehör. Wenn du trotzdem verstehen möchtest, warum welcher Akku passend ist und was die einzelnen Akku-Eigenschaften bedeuten, dann lies weiter.

Grundsätzliches

Selbstverständlich ist es wichtig, dass du immer einen zum Modell passenden Akku wählst. Wenn der Akku nicht auf den Regler ausgerichtet ist und nicht zur Motorenleistung passt, funktioniert das RC-Modell nicht wie gewünscht. Bei einem zu starken Akku (zu starke Stromstärke und Spannung) kann der Regler verbrennen. Wenn du einen zu schwachen Akku einsetzt, fährt, beziehungsweise fliegt, das Modell nicht richtig (ruckelt, stockt, hat zu wenig Kraft). Zudem sind die Masse des Akkus bei der Wahl ausschlaggebend. Miss am besten zuerst das Akkufach aus und wähle einen Akku in der richtigen Grösse aus. Wenn du ein geübter Bastler bist, kannst du natürlich auch einen grösseren Akku wählen und den irgendwo am RC-Modell anbringen.

Die relevanten Eigenschaften von Akkus sind einerseits der Typ, die Spannung und die Anzahl Zellen, die voneinander abhängig sind, andererseits auch die Kapazität. Des Weiteren solltest du auch auf die Grösse und die Art des Anschlusssteckers achten. Aber alles der Reihe nach.

NiMH-Akku vs. LiPo-Akku

Im Modellbau wird bei einem Akku hauptsächlich Wert auf hohe Leistung bei geringem Gewicht gelegt. Zellen auf Lithium-Basis, die beispielsweise in LiPo-Akkus eingebaut sind, haben eine mehr als doppelt so hohe Energiedichte wie die Zellen in NiMH-Akkus. Durch ihre Leichtigkeit dominieren die LiPo-Akkus langsam aber sicher den Modellbau. Allerdings sind LiPo-Akkus teurer als NiMH-Akkus und man muss in der Handhabung besonders vorsichtig sein. Du solltest diese Akkus nicht grosser Hitze aussetzen und sie schon bei geringer Beschädigung (auch wenn sie eigentlich noch funktionieren würden), besser entsorgen. Zudem solltest du die LiPo-Akkus immer im LiPo-Save-Bag aufbewahren und auch darin laden. Falls du den Akku zum Beispiel mit zu hoher Stromstärke auflädst und er zu brennen anfängt, ist er im Bag geschützt. So verbrennt nur der Akku und nicht das ganze Haus. Eine gute, detaillierte Anleitung zum Umgang mit LiPo-Akkus findest du hier. NiMH-Akkus sind zwar schwerer und liefern weniger Strom als LiPo-Akkus, dafür sind sie günstiger und weniger heikel in der Handhabung und somit gut für Anfänger geeignet.

Achte auf Kapazität, Spannung und Anzahl Zellen

Bei der Wahl deines perfekten Akkus solltest du auch auf dessen Kapazität (angegeben in mAh) achten. Je höher die Kapazität eines Akkus, umso mehr Strom kann er speichern und desto länger lässt er sich bei gleicher Motorenleistung benutzen. Sprich, je mehr Kapazität desto länger der Fahr- oder Flugspass. Aber aufgepasst: Je mehr Kapazität ein Akku hat, desto schwerer und grösser ist er. Wie oben beschrieben, solltest du nach wie vor darauf achten, dass der Akku von den Massen her in das Akkufach passt. Bei Flugmodellen ist das Gewicht entscheidend. Ist der Akku zu schwer, fliegt das RC-Modell nicht mehr (reimt sich, also muss es stimmen 😉).

Die Kapazität und der Ladestrom bestimmen, wie lange es dauert, um einen Akku zu laden. Hier ein kleines Rechenbeispiel: Ein Akku mit einer Kapazität von 2000mAh wird bei einem Ladestrom von 2A (=2000mA) 1 Stunde (h) geladen. Ein Ladegerät mit Strom von 4A lädt diesen Akku innerhalb einer halben Stunde.

Weiter werden bei einem Akku immer auch die Spannung und die Anzahl Zellen angegeben. Um höhere Spannungen zu erreichen, werden Zellen in Reihe geschaltet, wodurch sich die Spannung um die Anzahl Zellen vervielfacht. NiMH-Akkus haben eine Spannung von 1.2V pro Zelle, LiPo-Akkus eine von 3.7V. Auch hier kannst du mit einer kleinen Rechnung mehr über den Akku erfahren: Ein Akku mit einer Spannung von 6V beispielsweise, muss aus 5 NiMH-Zellen bestehen, da 6V durch 1.2V gerechnet 5 ergibt. Ein Akku mit einer Spannung von 11.1V hingegen, besteht aus 3 LiPo-Zellen (11.1V dividiert durch 3.7V gleich 3). Wie gesagt, sind bei den Akkus aber auch die Anzahl Zellen angegeben. Wie sich auch aus der Rechnerei oben ableiten lässt, wird mit mehr Zellen auch die Spannung erhöht.

Im Allgemeinen gilt: Je höher die Spannung, desto mehr Umdrehungen pro Minute macht der Elektromotor. Eine grössere Anzahl Zellen und damit mehr Spannung benötigst du, wenn du eine schnellere Motordrehzahl erreichen willst oder auch wenn du dein RC-Modell mit Optionalem wie zum Beispiel zusätzlicher Beleuchtung ausstattest. Beachte aber, dass der Motor und der Regler auch für die höhere Spannung ausgelegt sein müssen.

Akkus aufladen

Um LiPo-Akkus zu laden, braucht es ein Ladegerät, das speziell für LiPo-Zellen gedacht ist. Werden die Zellen nicht gleichmässig geladen, zu tief entladen oder überladen, können sie Schaden davontragen. Für eine optimale Leistung gilt zu beachten, dass sich Akkus selbst entladen, auch wenn sie nicht gebraucht werden. Deswegen wird empfohlen, LiPo-Akkus bei einem Ladezustand von 60% und einer Raumtemperatur von etwa 20°C zu lagern. NiMH-Akkus sollten bei einem Ladezustand von 40% und ebenfalls einer Raumtemperatur von etwa 20°C gelagert werden. Beachte, dass du mit einem Ladegerät für LiPo-Akkus keinen NiMH-Akku aufladen kannst und umgekehrt. Es gibt aber auch Ladegeräte, mit denen alle Akku-Arten aufgeladen werden können.

Beim Aufladen des Akkus ist die Laderate eine entscheidende Grösse, die bei den Ladegeräten eingestellt werden kann. Dazu muss an dieser Stelle noch ein letzter neuer Begriff eingeführt werden: 1C. Das ist die Nennkapazität des Akkus (angegeben in A). Ein Akku mit einer Kapazität von 2000mAh hat eine Nennkapazität von 2A. Um einen Akku schonend zu laden, sollte er mit einer Laderate von 1C aufgeladen werden. Einen Akku mit Nennkapazität von 2A sollte also mit Strom von 2A aufgeladen werden. Wie oben im Teil zur Kapazität beschrieben, wäre der Akku mit einer höheren Laderate natürlich schneller aufgeladen. Das beansprucht den Akku aber stärker, was die Lebensdauer des Akkus verkürzt. Die maximale Laderate, mit der du einen Akku aufladen kannst, ist von Akku zu Akku unterschiedlich. Du findest die Angabe meist direkt auf den Akkus aufgedruckt. Es gibt spezielle Akkus, die eine Laderate von 5C oder höher aufweisen. Einen Akku mit einer Kapazität von 2000mAh, der eine Laderate von 5C hat, kannst du mit dem 5-fachen der Nennkapazität (2A) aufladen, also mit einem Ladestrom von 10A (5 multipliziert mit 2A gleich 10A). So ist der Akku innert 12 Minuten geladen (2A dividiert durch 10A ergibt 0.2h, das entspricht 12 Minuten).

Dieses Ladegerät überzeugt durch eine gute Preis- / Leistung. Wie auch die meisten anderen Ladegeräte, kannst du damit sowohl LiPo wie auch NiMH und weitere Akku-Arten laden. Es lädt die Akkus mit Strom von bis zu 4A auf.

Advantage ONE Duo AC/DC 2x50W (CH Plug)
CHF 79.–UVP 92.011
Team Orion Advantage ONE Duo AC/DC 2x50W (CH Plug)

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Der richtige Anschlussstecker

Zu guter Letzt brauchst du einen passenden Stecker, um den Akku mit dem Ladegerät zu verbinden. Wie auch bei den Handys, benötigt man unterschiedliche Ladekabel je nach Marke und Typ des Akkus. Um immer für alle Akku-Arten den passenden Stecker bereit zu haben, empfehle ich dir dieses Kabel mit 19 verschiedenen Anschlüssen.

Multi Ladekabel mit 19 Anschlüssen
CHF 36.–
Swaytronic Multi Ladekabel mit 19 Anschlüssen

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Oliver Stulz

Seit meiner Kindheit begeistert mich das Thema Modellbau – bis heute hat mich diese Begeisterung nicht losgelassen. Ich liebe Technik, Konstruktion und alles, was sich erfinden und bauen lässt. Zudem reise ich für mein Leben gern.

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