Du bist nicht mit dem Internet verbunden.
Corporate logo
GartenPortrait 08

«Hier habe ich Zeit für mich und bin an der frischen Luft»

Schrebergärten legen langsam ihr verstaubtes Image ab und erfreuen sich bei jungen, urbanen Menschen immer grösserer Beliebtheit. Marija Schröder ist seit drei Jahren Mieterin einer Parzelle in Wädenswil. Sie erzählt, warum der Garten für sie der perfekte Rückzugsort ist.

«Das Gärtnern wurde mir in die Wiege gelegt», sagt Marija Schröder. Die Eltern der Wahl-Zugerin haben auf ihrem grossen Grundstück in Litauen allerlei Gemüse angepflanzt und sich fast ausschliesslich selbst versorgt. Marija und ihre Schwester mussten anpacken und haben dabei viel gelernt. Den eigenen Schrebergarten in Wädenswil hat sie seit drei Jahren. Davor hat sie Tomaten auf dem Balkon gezüchtet. «Das fand mein Ehemann irgendwann aber nicht mehr so toll, da alles voll mit der Frucht war», sagt Marija und lacht. Damit sie trotzdem weiter gärtnern konnte, hat ihr Mann ihr die Schrebergartenparzelle zum Geburtstag geschenkt.

Hier fühlt sich Marija wohl und kann abschalten.

Hilfsbereite Gemeinschaft

Der Garten ist ihr Königreich. «Hier kann ich vom Alltag abschalten und mit meinen Gedanken alleine sein.» Sie könnte den Pflanzen stundenlang beim Wachsen zusehen. Blumen hat sie übrigens fast keine, dafür umso mehr Früchte und Gemüse. Unter all den Arten ist die Tomate ihre liebste. «Sie ist so vielfältig einsetzbar. Ausserdem gibt es eine Menge unterschiedlicher Sorten, die alle etwas anders schmecken.» Aber auch sonst ist die 10 mal 15 Meter-Parzelle gut gefüllt. So gut, dass sie öfter etwas an die anderen Gartenbesitzer abgeben kann. Vor allem Trauben verschenkt sie, da sie daraus nur etwas Gelee und Saft mache. «Die Gemeinschaft hier ist super. Es ist ein grosses Geben und Nehmen, das über die Erzeugnisse hinausgeht», so Marija. Es wird für Leute im Urlaub gegossen und einander bei allen möglichen Problemen geholfen.

Es ist Marija anzusehen, dass die Tomate ihr Liebling im Garten ist.

Junges Blut ist selten

Mehr Tomaten als in anderen Jahren hatte sie im Gegensatz zu den Bauern diesen Sommer nicht. Diese haben teilweise tonnenweise der roten Frucht vernichten müssen, da die heissen Temperaturen das Tomaten- wie auch Zucchiniwachstum unglaublich begünstigten. Auch von einem anderen Trend merkt sie nichts. Nämlich, dass viele junge, vor allem urbane Menschen Gefallen am Schrebergarten finden. «Hier sind die meisten Mieter schon etwas älter, ich bin wahrscheinlich sogar die Jüngste hier.»

Babybrei aus dem eigenen Garten

Erst im Januar hat Marija Zwillinge bekommen. Nach der Geburt hat sie sich kurz überlegt, den Garten aufzugeben, da zwei Kinder gleichzeitig doch eine Menge Aufwand sind. Doch den Gedanken hat sie schnell verworfen. «Hier habe ich Zeit für mich, kann mein Hobby ausüben und bin an der frischen Luft.» Momentan sind die Kinder noch zu klein, um sie zu begleiten, sie bleiben daheim bei Papa. Doch in einigen Jahren sollen sie mitkommen und lernen, woher die Dinge kommen, wie sie angepflanzt und gepflegt werden. Doch schon jetzt profitieren die Zwei vom Garten, denn sie bekommen Babybrei aus eigenem Anbau. Rüebli, Kartoffeln und Rote Beete stehen momentan hoch im Kurs. «Noch lieber mögen sie aber Broccoli und Blumenkohl, den ich momentan gar nicht anbaue. Nächstes Jahr wird sich das ändern.»

Frische Rote Beete für die kleinen Zwillinge zu Hause.

Maximale Entpannung

Obwohl Gärtnern schon seit Kindesbeinen in ihrem Leben verankert ist, weiss sie noch längst nicht alles. «Ich lerne jeden Tag dazu, wie die meisten. Oft kann ich mir Tricks bei den anderen Schrebergartenbesitzern abschauen.» Zudem sind die Wetterverhältnisse in Litauen und der Schweiz relativ unterschiedlich. Die Schweizer Sommer sind länger und regenärmer, so lassen sich auch exotische Früchte wie Melonen und Kiwi anbauen. «Aber vor allem ist das hier ein Hobby, bei meinen Eltern war es harte Arbeit. Wenn ich morgens angefangen habe, war kein Ende in Sicht.» Jetzt kommt sie ein- bis zweimal pro Woche vorbei. «Ich komme etwa um 5 Uhr mit einem kleinen Frühstück und Kaffee her, schaue dem Sonnenaufgang zu und bin sofort entspannt.»

Im regnerischen Litauer Sommer kommt die Giesskanne weit weniger zum Einsatz.
Karotte Flakkeer 2 (Samen)
CHF 6.05
Samen Mauser Karotte Flakkeer 2 (Samen)

Verfügbarkeit

Postversand

  • ca. 5 – 7 Tage
    Im Lager des Lieferanten

Abholen

  • Alle Standorte: ca. 6 – 8 Tage
    Aktuell beim Lieferanten an Lager

Bei sofortiger Bestellung.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Details anzeigen

  • Gartendünger bio 5kg
  • Gartendünger bio 5kg
  • Gartendünger bio 5kg
CHF 30.90
Hauert Gartendünger bio 5kg

Verfügbarkeit

  • ca. 5 – 7 Tage
    Aktuell beim Lieferanten an Lager

Bei sofortiger Bestellung.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Details anzeigen

Giesskanne Green Basics (10l)
–25%
CHF 18.90statt vorher 25.201
Elho Giesskanne Green Basics (10l)
1

Verfügbarkeit

Postversand

  • Nur noch 2 Stück
    in unserem Lager

Abholen

  • Basel: morgen um 12:30
  • Bern: morgen um 12:00
  • Dietikon: morgen um 13:30
  • Genf: morgen um 14:00
  • Kriens: morgen um 13:00
  • Lausanne: morgen um 12:30
  • St. Gallen: morgen um 13:00
  • Winterthur: morgen um 12:00
  • Wohlen: morgen um 11:00
  • Zürich: morgen um 12:15

PickMup

Bei sofortiger Bestellung.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Details anzeigen

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

Garten- und Balkontipps für den Spätsommer
GartenNews & Trends

Garten- und Balkontipps für den Spätsommer

Rückzug im Zug zwischen Basel und Zürich
Reportage

Rückzug im Zug zwischen Basel und Zürich

<strong>Mach's dir gemütlich</strong> – mit Themen rund um den Rückzug
News & Trends

Mach's dir gemütlich – mit Themen rund um den Rückzug

User

Carolin Teufelberger, Zürich

  • Junior Editor
Meinen Horizont erweitern: So einfach lässt sich mein Leben zusammenfassen. Ich liebe es, neue Dinge kennenzulernen und zu erlernen. Neue Erfahrungen lauern überall; ob beim Reisen, Lesen, Kochen, Filme schauen oder Heimwerken.

Keine Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.