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Gran Turismo 7: Alle anderen ziehen im Sport-Modus davon? So tunt ihr richtig!

PC Games
Fürth, am 10.03.2022

Das Cafe ist abgeschlossen, die Lizenzprüfungen sind durch, Feierabend für Gran Turismo 7? Moment mal, es gibt doch auch noch den Sport-Modus, in dem ihr euch in Events gegen andere Fahrer messen könnt. Mit unseren Tipps aus diesem Guide macht ihr euer Auto schneller und gewinnt die Rennen im Multiplayer. Vorausgesetzt natürlich euer fahrerisches Talent gibt das ebenfalls her.


Dies ist ein Artikel unseres Content-Partners «PC Games». Hier findest du den Original-Artikel.


Ihr startet zum ersten Mal den Sport-Modus von Gran Turismo 7 und eure Gegner sind teilweise eine halbe Minute schneller, obwohl ihr fehlerfrei fahrt? Keine Sorge, eure Kontrahenten cheaten nicht, sie haben einfach ihr Auto getunt. Das ist im Sport-Modus erlaubt, besitzt aber – je nach Rennen – gewisse Einschränkungen. Wie ihr das Meiste aus eurem Auto rausholt und trotzdem noch innerhalb des Reglements fahrt, zeigen wir euch in diesem Guide. Wenn ihr mehr zu Gran Turismo 7 erfahren wollt, dann werft auch einen Blick in unseren Test!

Im ersten der bisher verfügbaren täglichen Rennen werden euch drei Autos vorgegeben. Das sind der Toyota Aqua S, der Mazda Demio XD Touring und der Honda Fit Hybrid. Da der japanische High Speed Ring in Hokkaido ein Kurs für hohe Geschwindigkeiten ist, also viele Geraden besitzt und auch Kurven beinhaltet, in die ihr mit ordentlich Speed einfahren könnt, ist eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit wichtig. Die höchste Endgeschwindigkeit von den drei vorgeschriebenen Autos erhaltet ihr mit dem Aqua S. Holt euch also dieses Auto, wenn ihr es nicht sowieso schon besitzt.

Dann geht es in die Tuningwerkstatt. Allgemein gilt es beim Tuning, immer ein Auge auf die Regeln des jeweiligen Events zu haben. Baut ihr zu viele Elemente ein, dürft ihr mit eurem Auto bald nicht mehr antreten, weil es zu viel kW an den Start bringt. Allerdings gibt es zwei wichtige Teile, mit denen ihr gegensteuern könnt und die ihr in jedes eurer Autos, das ihr im Sport-Modus benutzen wollt, einbauen solltet. Mit dem Motorkraftbegrenzer könnt ihr zu viel Leistungstuning gegensteuern, mit dem Ballast könnt ihr das Gewicht des Autos wieder erhöhen, solltet ihr zu viele Teile zur Gewichtsreduktion ausgebaut haben.

Ein Punkt in Ballast entspricht dabei einem Kilo. Ihr könnt euer Auto also genau auf das Gewicht bringen, das die Untergrenze des Events vorschreibt. Da der Aqua keinen Turbolader verbauen kann, dürft ihr alle hochwertigen Teile zur Leistungsverbesserung einbauen, die ihr möchtet. Bei der Gewichtsreduzierung braucht ihr nur Stufe 1 verbauen. Spart euch den Rest, da ihr schon mit der günstigsten Option unter den vorgeschriebenen 1000 kg liegt. Auf bessere Reifen oder eine Lachgaseinspritzung verzichtet ihr ebenfalls, da die im Reglement des ersten Rennens verboten sind. Ihr spart euch somit einen Haufen Geld.

Alles rein damit! Beim Tuning braucht ihr euch beim Aqua S nicht besonders zurückhalten. Sparen könnt ihr euch allerdings die höheren Stufen der Gewichtsreduktion, neue Reifen und das Lachgas.
Alles rein damit! Beim Tuning braucht ihr euch beim Aqua S nicht besonders zurückhalten. Sparen könnt ihr euch allerdings die höheren Stufen der Gewichtsreduktion, neue Reifen und das Lachgas.

Habt ihr alles verbaut, liegt euer Kleinwagen bei 111 kW und 993 kg. Das bedeutet, ihr müsst in der Leistungsanpassung 7 kg Ballast hinzufügen und beim Motorkraftbegrenzer 1 Prozent wegnehmen, damit euer Auto wieder den Regeln entspricht. Mit unserem Tuning haben wir nicht nur die Zahlen für die maximal erlaubte Leistung ausgereizt und das Auto so leicht gemacht, wie es zugelassen ist. Wir haben auch das maximale Drehmoment ordentlich erhöht. Das wird uns auf der Strecke noch zugutekommen.

Mit Ballast und Motorkraftbegrenzer sorgt ihr dafür, dass euer Auto den Regeln des Events entspricht.
Mit Ballast und Motorkraftbegrenzer sorgt ihr dafür, dass euer Auto den Regeln des Events entspricht.

Habt ihr übrigens voll anpassbare Teile verbaut, könnt ihr versuchen aus eurem Auto mit Detailtuning das letzte bisschen Leistung rauszukitzeln. Hier solltet ihr aber aufpassen, denn die Einstellungen an der Aufhängung des Wagens wirken sich auf das Fahrverhalten aus. In der Leistungsanzeige könnt ihr genau sehen, wie sich die Änderungen auf die LP des Autos ausprägt. Wenn ihr hier aber in die Vollen geht, habt ihr am Ende eine Karre, die sich nur schwer kontrollieren lässt. Übertreibt es also nicht und probiert etwas herum, bis das Handling zu eurem Fahrstil passt.

Jetzt seid ihr in der Lage, ein Rennen zu gewinnen, ohne mit einem technischen Nachteil zu starten. Es kommt also nur noch auf euer fahrerisches Können an. Das perfektioniert ihr übrigens im Singleplayer-Modus mit den Lizenzprüfungen, die ab einer gewissen Stufe ziemlich happig werden.

Der Toyota Aqua S besitzt von den drei verwendbaren Autos die höchste Endgeschwindigkeit. Für Hochgeschwindigkeitsstrecken ist das ein enormer Vorteil!
Der Toyota Aqua S besitzt von den drei verwendbaren Autos die höchste Endgeschwindigkeit. Für Hochgeschwindigkeitsstrecken ist das ein enormer Vorteil!

Für das zweite Event stehen euch schon deutlich mehr Optionen zur Verfügung. Natürlich gibt es auch wieder Regeln, an die ihr euch halten müsst und die ihr mit unseren Tipps natürlich voll ausreizen könnt. Allerdings werden euch nicht mehr drei spezielle Autos vorgeschrieben, ihr dürft nun mit allen Straßenwagen starten. Das erhöht die möglichen Variationen natürlich gewaltig und ihr könnt einen Kleinwagen von der Stange, zum PS-Monster aufmotzen. Oder ihr holt euch einen bereits kräftigen Flitzer und drosselt ihn mit Ballast und dem Motorkraftbegrenzer. Eure Entscheidung.

In Zukunft werden im Sport-Modus auch noch weitere Events und sogar ganze Meisterschaften ausgefahren. Mit unseren Grundlagen des Tunings solltet ihr zumindest technisch aber immer auf der Pole-Position landen.

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