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Framework Laptop 12: neuer Chip, längere Akkulaufzeit – Linux als Standard

Martin Jud
20.8.2026

Framework hat seinen 12-Zoll-Laptop überarbeitet. Das Gerät kommt standardmässig mit Linux – weil das Betriebssystem bereits beim Vorgänger zu 80 Prozent genutzt wird.

Den Framework Laptop 12 gibt es neu mit Intel-Core-Series-3-Chips (Codename «Wildcat Lake»). Zur Auswahl stehen drei CPU-Varianten: der Core 3 304 mit einem Performance-Kern und vier Low-Power-Efficiency-Kerne (LPE), der Core 5 320 mit zwei P- und vier LPE-Kernen sowie der Core 7 350 (ebenfalls 2 P + 4 LPE). Die bisherigen Prozessoren der 13. Generation sind aber weiterhin erhältlich.

Laut Framework verbessert der neue Chip vor allem die Akkulaufzeit. So soll der Laptop, der auch ein 2-in-1-Gerät ist, beim Netflix-4K-Streaming-Test mit Core 5 320 bis zu 70 Prozent länger durchhalten als mit dem Vorgänger Core i5-1334U. Das Display mit 12,2 Zoll, 1200p-Auflösung und IPS-Technologie sowie die Lautsprecher bleiben unverändert.

Bei den Anschlüssen gibt es eine Verbesserung. So unterstützen die zwei hinteren Erweiterungssteckplätze jetzt Thunderbolt 4 – der Vorgänger hatte nur USB 3.2 Gen 2. Die zwei vorderen Steckplätze bleiben bei USB 3.2 Gen 2. Dazu kommen Wi-Fi 7 (statt Wi-Fi 6E) und höhere DDR5-Speichergeschwindigkeiten von bis zu 6400 MT/s.

Framework hat ausserdem zwei der meistgewünschten Features der Community realisiert: eine beleuchtete Tastatur und einen Fingerabdrucksensor im Power-Button. Der Vorgänger hatte beides nicht. Beide sind allerdings im Basismodell mit Core 3 nicht enthalten, sondern erst ab den Versionen mit Core 5 oder Core 7. Die beleuchtete Tastatur gibt es zudem aktuell nur im US-ANSI-Layout; andere Layouts sollen später folgen.

Die vielleicht spannendste Neuerung ist, dass Framework das Gerät jetzt standardmässig mit Fedora Linux ausliefert. Grund dafür ist, dass fast 80 Prozent der Nutzer des Vorgängers bereits Linux verwenden. Laut Framework sind die bisherigen Vorbestellungen der neuen Linux-Version bereits mehr als zehnmal so hoch wie die der Windows-Variante. Windows 11 ist weiterhin optional erhältlich, kostet aber 100 US-Dollar Aufpreis.

Vorbestellungen auf der Hersteller-Website sind bereits möglich, die Auslieferung soll im Oktober beginnen. Die DIY-Edition ohne RAM und SSD startet bei 549 US-Dollar für den Core 3, 779 Dollar für den Core 5 und 999 Dollar für den Core 7. Die fertig konfigurierte Version beginnt bei 699 Dollar – 100 Dollar günstiger als der Vorgänger.

Titelbild: Framework

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Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.


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