Lorenz Keller
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Eine virtuelle Leitplanke hält «Carrera Hybrid» auf Kurs

Carrera kündigt das nächste Update für seine Hybrid-App an. Eine virtuelle Leitplanke und eine Live-Minikarte erweitern das Rennsystem. Ausserdem bringt Carrera sechs neue GT3-Lackierungen von BMW, Porsche und Ford.

Eine virtuelle Leitplanke korrigiert künftig die Lenkung am Streckenrand. Carrera braucht dafür keine neuen Kunststoffteile. Die Funktion kommt mit dem nächsten Update der Hybrid-App.

Freie Fahrt bis zum Rand

Bei Carrera Hybrid fahren die Autos ohne feste Spur. Du kannst die gesamte Fahrbahnbreite nutzen, überholen und neben der Strecke weiterfahren. Der neue Modus «Virtuelle Leitplanke» ändert nichts am grundlegenden Konzept, unterstützt Einsteigerinnen und Einsteigern aber dabei, die Strecke nicht mehr aus Versehen zu verlassen. Das Konzept soll laut Carrera Fahrhilfe und freies Fahren sinnvoll verknüpfen.

Ein neues Renn-Dashboard mit Live-Minikarte soll für mehr Übersicht sorgen. Die Karte zeigt alle Gegner auf der Strecke. Wie nützlich die Funktion im Rennen ist, hängt von deiner Steuerung ab. Mit einem Controller bleibt der Blick frei. Steuerst du über das Smartphone, lenkt die Karte vermutlich eher ab.

Die neue Live-Minikarte zeigt während des Rennens, wo sich die Fahrzeuge auf der Strecke befinden.
Die neue Live-Minikarte zeigt während des Rennens, wo sich die Fahrzeuge auf der Strecke befinden.
Quelle: Carrera

Update für mehr Kontrolle, Übersicht und Zuverlässigkeit

Laut Carrera sind viele Hinweise aus dem Beta-Test und der Community in die Updates geflossen. Das Update verändert auch, wie die App auf Fahrten ausserhalb der Strecke reagiert. Gerät ein Auto beim Kurvenschneiden neben die Fahrbahn, soll die App später abbremsen als bisher. Wie viel zusätzlichen Spielraum sie gewährt, lässt Carrera offen. Bei Zeitstrafen senkt das Unternehmen die Toleranz dagegen, damit Meisterschaften und Online-Rennen fairer werden.

Carrera behebt zudem Fehler beim Rundenzähler, beim Fahrzeug-Tracking und beim Rennstart. Ausserdem soll die App frühzeitig vor einer schwachen Bluetooth-Verbindung warnen.

Mit dem Bluetooth-Controller bleibt das Smartphone als Dashboard frei. Die App soll künftig frühzeitig vor Verbindungsproblemen warnen.
Mit dem Bluetooth-Controller bleibt das Smartphone als Dashboard frei. Die App soll künftig frühzeitig vor Verbindungsproblemen warnen.
Quelle: Carrera

Sechs «neue» Autos

Carrera erweitert die Auswahl um sechs Fahrzeuge. Bereits erhältlich sind je zwei neue Lackierungen für den BMW M4 GT3 und den Porsche 911 GT3 R. Im August folgen zwei Varianten des Ford Mustang GT3.

Damit führt Carrera keine neuen Fahrzeugtypen ein. Die Neuheiten erweitern nur die optische Auswahl und bringen keine neue Technik.

Das Ferrari-Set kommt später und wird teurer

Das im Januar für Juli angekündigte Starter-Set «Speedcore Challenge» verspätet sich. Die zwei Ferrari 296 GT3 sollen nun im Herbst erscheinen und werden teurer. Die UVP steigt von 149,99 Euro auf 159,99 Euro. Eine Erklärung liefert Carrera in der Pressemitteilung nicht.

Das Ferrari-Set «Speedcore Challenge» erscheint später und wird teurer als ursprünglich angekündigt.
Das Ferrari-Set «Speedcore Challenge» erscheint später und wird teurer als ursprünglich angekündigt.
Quelle: Carrera

Damit bleibt das App-Update die wesentliche Neuerung. Die virtuelle Leitplanke, die bessere Übersicht und die angepassten Strafen zielen auf die Bereiche, die im Rennalltag zählen.

Welche Neuerung ist für dich am wichtigsten: die virtuelle Leitplanke, die Minikarte oder die zusätzlichen Fahrzeuge? Schreib es in die Kommentare.

Titelbild: Lorenz Keller

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