Hintergrund

Der Thymio zeichnet ein Haus für uns

Aurel Stevens
Zürich, am 22.11.2016
Im ersten Teil hat Oli die Basics des herzigen Roboters Thymio gezeigt. Im zweiten Video aktiviert er den Modus für Fortgeschrittene und zeigt dir, was damit möglich ist.

Wie man die Sensoren abfragt und Motoren steuert, hast du im ersten Teil erfahren. Verpasst? Hier gehts lang:

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Der Thymio ist ein Roboter, der bereits Kindern einen Einstieg in die Robotik bieten will. Dank der grafischen Programmieroberfläche ist die Einstiegshürde wirklich tief. Auch für Schulprojekte ist er interessant und Materialien für mögliche Anwendungen sind in einem speziellen Lehrerhandbuch vermerkt.

Nun geht Oli einen Schritt weiter und aktiviert den Modus für Fortgeschrittene. Hier finden auch ältere Kinder eine Herausforderung. Die Programmierung geschieht immer noch in der grafischen Oberfläche, es stehen aber einige Möglichkeiten mehr zur Verfügung. Die offensichtlichste Veränderung ist, dass es mehr Platz für Aktionen hat und man zusätzlich Timer verwenden kann.

Die wichtigste Neuerung versteckt sich aber hinter dem Icon für den internen Zustand. Wer schon einmal programmiert hat: wir reden von Variablen. Es gibt vier verschiedene Plätze für Zustände und diese können nur An oder Aus sein, es handelt sich also um eine Boolesche Variable. Diese kleine Veränderung öffnet eine ganz neue Welt an Möglichkeiten. Denn nun kann man Sensoren in einem Projekt mehrmals abfragen und viel komplexere Aktionen realisieren. Besonders interessant ist das, weil man die Zustände natürlich nicht nur abfragen, sondern auch setzen kann. Beispiel:

  • wenn du in die Hände klatschst und der Zustand 1 ist, schalte das Licht auf grün und den Zustand auf 0
  • wenn du in die Hände klatschst und der Zustand 0 ist, schalte das Licht auf rot und den Zustand auf 1

Als zweite Inspiration zeigt Oli im Video, wie man mit dem Thymio malen kann. Dazu steckt man einfach einen Filzschreiber in die dafür vorgesehene Öffnung. Der Thymio fährt den vorprogrammierten Kurs ab und hinterlässt eine Zeichnung. Mit der grafischen Programmieroberfläche fällt das exakte Zeichnen schwer, weil die gewünschten Richtungsänderung nicht ganz genau eingestellt werden können. Aber ein Haus, eine Spirale oder andere einfache Formen lassen sich damit gut realisieren.

Und damit kommen wir schon zum Ausblick auf den dritten Teil. Wenn man direkten Zugriff auf den Programmcode hätte, könnte man den Thymio doch viel exakter steuern, oder..?

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Aurel Stevens
Aurel Stevens
Chief Editor, Zürich
Ich bändige das Editorial Team. Hauptberuflicher Schreiberling, nebenberuflicher Papa. Mich interessieren Technik, Computer und HiFi. Ich fahre bei jedem Wetter Velo und bin meistens gut gelaunt.

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