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Der Stoff der Zukunft

Unter «Wearable Tech» versteht man längst nicht nur Smartbands und –watches, Brillen oder ähnliche Spielereien.

Wird der Stoff aus dem Träume sind, denn bald der Stoff der Träume aufzeichnet?

Langsam, doch stetig und immer raffinierter hält Technik auch Einzug im Anzug. Kleidungsstücke werden heutzutage mit dem 3D-Drucker teilweise bzw. gar im Ganzen produziert. Die zweite Haut denkt mit oder gibt gar Einblicke in die Gefühlswelt des Trägers. Nachfolgend ein kleiner Überblick.

Digitale Prints

Digitale Prints hatten Ende 2009 zu den Sommerschauen für das darauffolgende Jahr ihren grossen Moment im Rampenlicht. Allen voran die Kreationen des «Enfant terrible» im Modeolymp, Alexander McQueen. Er zeigte in seiner «Platos Atlantis» Kollektion für den Sommer 2010 digitale Prints auf höchstem Niveau. Nie sahen komplett computergenerierte Grafiken auf hitzebehandelten und lasergeschnittenen Materialien besser aus. Ob Seide, Baumwolle, Mousseline oder gar Leder – Ein Grossteil der 45 Looks, kam mit modernster Technik in Berührung. Bei vielen Schuhpaaren wurde zusätzlich Architektursoftware zum Einsatz gebracht. Hier war nicht der Schuhmacher für die Produktion zuständig. Sie wurden am Computer berechnet, aus Kunstharz gegossen und auf Hochglanz poliert.

Farbenfrohe Prints werden von der Designerin Mary Katrantzou auf die Spitze getrieben. Die in London lebende Griechin ist die Meisterin des Digitalprints und perfektionierte in den letzten Jahren sowohl ihre Ästhetik als auch den Prozess, mit dessen Hilfe ihre Konfektionen gefertigt werden. Muster und Drucke entstehen am Computer und werden zielgenau mittels Software arrangiert.


Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird.


3D-Druck

Für den 3D-Druck eignen sich viele Gebiete. Neben den spontan einfallenden Branchen wie der Architektur oder dem Prototyping, kann der 3D-Druck auch im Rahmen des Schmucks oder Mode zum Einsatz gebracht werden. Die erste Modeschöpferin, die dieses Prinzip in ihren Prozess übernahm, ist die Niederländerin Iris van Herpen. Frustriert von den Einschränkungen traditioneller Werkstoffe begann sie schon während ihres Studiums – in Zusammenarbeit mit Architekten und Wissenschaftlern – mit dem 3D-Druck zu experimentieren. Seitdem lotet sie die Grenzen des Machbaren aus.

Ihre Kollektionen bewegen sich, eben wegen umfassenden Einsatzes von 3D-Druckern, stark am Skulpturalen. Zwar eigentümlich im Aussehen doch nie untragbar. Ein absolutes Highlight ihres bisherigen Schaffens ist das «Anthozoa» Ensemble. Dank den 3D-Spezialisten von Stratasys und deren «Objet Connex» Drucker sowie dem Zutun eines Fachprofessors, war es erstmalig möglich, mehrere harte sowie weiche Werkstoffe in einem Kleidungsstück zu vereinen.


Beim 3D-Druck werden dreidimensionale Werkstücke schichtweise aufgebaut. Der Aufbau erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen nach vorgegebenen Massen und Formen. Beim Aufbau finden physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse statt. Typische Werkstoffe für das 3D-Drucken sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle.


Leitungsfähiges Garn

Das von Google initiierte und unter dem Banner ATAP laufende Projekt «Project Jacquard», macht es möglich, leitende Fäden mit handelsüblichem Garn zu verspinnen und auf traditionelle Weise zu verweben. So werden Alltagsgegenstände wie Kleidung und Möbel zu interaktiven Begleitern.

Das leitungsfähige Garn wird aus dünner Metalllegierung und traditionellen Materialen wie Baumwolle und Seide hergestellt – Ein Unterschied zu herkömmlichem Garn ist nicht auszumachen. Es erlaubt massgeschneiderte Lösungen wie etwa Berührungsempfindlichkeit und die Steuerung per Gestik. Die gesammelten Daten können kabellos an Geräte wie Smartphones oder den Laptop übermittelt und ausgewertet werden.

Die zugehörige Technik wurde so entwickelt, dass sie so wenig auffällt wie möglich und viele der benötigten Komponenten sind nicht grösser als ein Anzugknopf.

Wird gar ein Anzug - gesponnen aus solchem Garn - unsere Emotionen erkennen, wissen wie es uns geht und unsere Träume aufzeichnen für die Auswertung danach? Die Zukunft wird es zeigen.



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Manuel Eckl

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