Creme vs. Puder – Wo liegt der Unterschied?

Creme vs. Puder – Wo liegt der Unterschied?

Natalie Hemengül
Zürich, am 16.06.2020
Cremige Make-up-Produkte für den Teint sind auf dem Vormarsch. Was aber unterscheidet sie vom altbewährten Puder-Format?

Was Rihanna macht, machen alle nach. Das ist Naturgesetz. Erst kürzlich lancierte die Sängerin mit ihrem Make-up Brand «Fenty Beauty» eine Reihe an cremigen Bronzern und Blushes (und ich bin sicher, Highlighter folgen auch demnächst). Die Reviews? Überwiegend euphorisch. Klar, neu ist die Idee nicht. Cream-Produkte gibt’s schon länger als Rihannas «Fenty». Ihr erfolgreicher Launch lässt jedoch vermuten, dass andere Marken bald nachziehen und vermehrt cremige Produkte auf den Markt bringen werden, während der Fokus die letzten Jahre auf Puder-Texturen lag.

Aber worin liegt eigentlich der Unterschied und wann macht das eine mehr Sinn als das andere?

Powder – Schnell und unkompliziert

Puder sind Klassiker und in der Anwendung intuitiver als Creme-Produkte. Um sie aufzutragen, greifst du zu einem Pinsel. Hast du fettige Haut, «schluckt» das Produkt im Verlauf vom Tag das Öl und deine Haut bleibt länger matt. Auch an warmen Sommertagen, an denen du viel schwitzt, kann ein Puder schnell glänzender Haut entgegenwirken. Hast du hingegen dehydrierte Haut, hebt es trockene Stellen und Hautschüppchen sogar hervor.

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Cream – So läuft's wie geschmiert

Cremige oder gar flüssige Bronzer, Blushes und Highlighter kannst du mit unterschiedlichen Tools auftragen: Pinsel, feuchter Schwamm oder Finger. Letztere würde ich allerdings nur für kleine Flächen nutzen. Also für den Blush auf der Wange oder den Highlighter auf den hohen Gesichtspunkten. Für den Bronzer, den du grossflächig verwendest, greifst du am besten zu einem Schwamm oder Pinsel, so sparst du Zeit und vermeidest ein fleckiges Ergebnis. Im Vergleich zu einem Puder bedarf es hier etwas mehr Effort, um das Produkt ebenmässig zu verblenden.

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Diese Textur hat den Vorteil, dass sie sich besser in die Haut einarbeiten lässt und durch die Wärme deiner Finger oder deines Gesichts regelrecht mit ihr verschmilzt. Dadurch wirkt das Produkt sehr natürlich. Besonders für trockene Haut – auch saisonal bedingt durch die kalten Wintermonate – sind Creme-Produkte eine gute Alternative zum Puder. Durch sie wirkt die Haut hydriert. Wenn du zu stark öliger Haut neigst, lässt du lieber die Finger davon. Ansonsten glänzt dein Teint nach ein paar Stunden mehr als üblich.

Vorsicht vor «Cream-to-Powder»-Texturen. Die sind zwar zu Beginn cremig, nehmen während des Auftragens jedoch ein pudriges Finish an.

Welche Textur für dich infrage kommt, ist abgesehen von den Empfehlungen oben natürlich auch eine Frage der Präferenz. 😚

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Natalie Hemengül
Natalie Hemengül

Editor, Zürich

Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.

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