Computex: Gamer Headset «ROG Theta Electret» mit Dual-Driver-Design

Computex: Gamer Headset «ROG Theta Electret» mit Dual-Driver-Design

Martin Jud
Zürich, am 29.05.2019
Bilder: Kevin Hofer
Das analoge ROG Theta Electret ist ein Hybrid-Produkt, mit dem Asus Audiophile ansprechen will. Es verfügt über zwei dynamische Bass-Treiber und sogenannte Elektret-Treiber für die Mitten und Höhen.

Ein Elektret-Treiber besteht aus einer dünnen Membran mit einer statischen Ladung. Die Membran ist dabei zwischen zwei perforierten Metallplatten, welche als Statoren dienen, eingeklemmt. Es ist gewissermassen die kostengünstigere Version des elektrostatischen Treibers, der eine zusätzliche Vorspannung benötigt. Das Theta Elecret mit seinen 32 Ohm wird über einen Klinkenanschluss betrieben.

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Das ROG Theta Electret verfügt nebst einem Elektret-Treiber pro Seite zusätzlich über einen dynamischen Bass-Treiber pro Hörer. Elektret-Treiber sind nur für mittlere und höhere Frequenzen geeignet. Die Bass-Treiber übernehmen Frequenzen zwischen 20 und 7500 Hz. Ab 7500 Hz übernehmen die Elektret-Treiber. Dadurch soll ein saubereres Klangbild entstehen.

Bei einem kurzen Probehören stehe ich inmitten von Journalisten. Dabei fällt mir auf, dass das Headset kein aktives Noise Cancelling hat. Wenn ich die Lautstärke etwas hochdrehe, bin ich dennoch gut von der Welt abgeschnitten. Vermutlich hilft das mächtige Design mit riesigen Polstern. Dank diesen sitzt das Headset komfortabel.

Auch wenn ich nur kurz Zeit für’s Probehören habe, begeistert mich der Hybrid-Sound. Bei «Algorithm» von Muse stehen mir kurz die Nackenhaare zu Berge. Der Bass hat einen gehörigen Schub und klingt präzise sowie voluminös. Die Mitten kommen prägnant daher, die Höhen sind detailreich. Dennoch ist es zu früh, um das klobige Ding in den Himmel zu loben.

Was wir sonst bereits über das Headset wissen: * Electret- und dynamische Bass-Treiber * 32 Ohm Widerstand * TeamSpeak und Discord zertifiziertes Mic * Versilbertes Kupferkabel

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Martin Jud
Martin Jud
Editor, Zürich
Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.

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