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Akkusauger sind langweilig? Narwal und Dreame beweisen das Gegenteil

Integrierter Zweitakku, biegbare Bürste, die sich in Lücken zwängt, automatische Reinigung: Dreame und Narwal werten auf der Techmesse IFA langweilige Akkusauger mit spannenden Features auf.

Die einen Akkusauger haben ein weisses, die anderen ein blaues, die dritten ein grünes Licht, um den Staub auf dem Boden auszuleuchten und sichtbar zu machen. Die einen saugen etwas stärker, die anderen haben ein cleveres Entleerungssystem. Aber eigentlich sind sich die modernen Staubsauger mit Batteriebetrieb sehr ähnlich.

Dass es noch Spielraum für innovative Neuheiten gibt, haben Narwal und Dreame auf der IFA in Berlin bewiesen. Bei beiden wollte ich am Gerät vorbeilaufen, doch die Presseverantwortlichen haben gesagt: «Den musst du dir ansehen!» Und sie hatten bei beiden Geräten Recht: Wirklich clevere Lösungen in einer sehr unspektakulären Gerätekategorie.

Narwal V50 Cube: Alles in der Station, auch ein Ersatzakku

Nicht der Akkusauger fällt hier gleich ins Auge, sondern die Basisstation. Der Hersteller hat sie quadratisch und kompakt gebaut. Sie ist 88 Zentimeter hoch – und trotzdem kann der Sauger zur automatischen Entleerung angedockt werden. Das ist besonders einfach: Denn ich kann die Düse unten in eine kleine Garage fahren und in einer fliessenden Bewegung oben das Handteil auf die Station schieben.

Den Akkusauger kann ich ganz einfach auf die kompakte Basis schieben.
Den Akkusauger kann ich ganz einfach auf die kompakte Basis schieben.

Auffällig auch, wie leicht der Sauger ist. Das Handteil wiegt nur 1,4 Kilogramm, trotzdem hat der V50 Cube eine Saugstärke von 28000 Pascal oder 210 Airwatt. Eine Besonderheit: Wenn ich einen Teppich sauge, kann ich an der Düse eine Lippe herausfahren, was die Düse abschliesst. So erhöht sich die Saugstärke.

Die Düse wird so abgeschlossen und die Saugstärke optimiert. Zudem sollen sich keine Haare mehr in der Bürste verfangen.

Die Lippe vorne an der Bürste fährt auf Knopfdruck aus.
Die Lippe vorne an der Bürste fährt auf Knopfdruck aus.

Die Basisstation hat zwei weitere Überraschungen zu bieten. Sie bietet Platz für das gesamte Zubehör und einen Wechselakku, den sie auch gleich mit auflädt. Dank des zweiten Energiespeichers soll die Saugdauer insgesamt 180 Minuten betragen. Die Station lädt den Akku auch gleich in seiner Lagerposition auf. Zusätzlich behandelt das System den Staubsack antibakteriell und soll so bis zu 100 Tage einsatzbereit sein, bevor du den Beutel wechselst.

Der Ersatzakku hat ein eigenes Fach, wo er auch geladen wird.
Der Ersatzakku hat ein eigenes Fach, wo er auch geladen wird.

Voraussichtlich im Oktober kannst du den V50 Cube bei uns bestellen. Der offizielle Verkaufspreis beträgt 599 Franken.

Dreame V40 Aqua Station: Bürste knickt sich in jede Ecke

Auch bei diesem Modell steht die Basisstation im Mittelpunkt. Nur ist diese nicht kompakt und unauffällig, sondern wuchtig und unübersehbar. Sie erinnert an Transformers, vor allem, wenn ich auf dem Touchscreen beginne, die verschiedenen Modi auszuprobieren. Ich kann beispielsweise auf Knopfdruck die Seitenfächer öffnen. Dann fährt eine Plexiglasscheibe nach unten und die Zubehör-Aufbewahrung fährt zur Seite heraus. Auch die Wasser- und Abwassertanks lassen sich per Touch ausklappen.

Das Zubehörfach fährt zur Seite aus, sonst ist es hinter Plexiglas versteckt.
Das Zubehörfach fährt zur Seite aus, sonst ist es hinter Plexiglas versteckt.

Richtig gelesen, der V40 Aqua Station ist nicht nur ein Staubsauger, sondern eben auch ein Nass-Trocken-Sauger. Dazu kann die Saugbürste durch eine Wischrolle getauscht werden. Diese wird nach der Reinigung natürlich direkt in der Station gewaschen und getrocknet.

Über den Touchscreen bediene ich die Basisstation.
Über den Touchscreen bediene ich die Basisstation.

Die Reinigungszentrale hat ebenfalls Platz für einen Ersatzakku, damit auch wirklich die gesamte Putzarbeit in einem Rutsch erledigt werden kann. Über den Screen sehe ich jederzeit den Status von Akkus und Wassertanks.

Die Düse lässt sich einklappen, um Ecken und Lücken besser zu saugen.
Die Düse lässt sich einklappen, um Ecken und Lücken besser zu saugen.

Mein Highlight jedoch ist die neu entwickelte Bürste für den Sauger. Drücke ich den V40 in eine enge Stelle, geben die Enden der Bürste nach. Das spart mir den Wechsel zu einer schmaleren Düse. Sobald ich wieder auf freier Fläche bin, klappt alles zurück und ich sauge wieder in breiter Fläche.

Wann genau der V40 Aqua Station auf den Markt kommt und wie viel er kostet, das hat Dreame auf der Messe noch offen gelassen.

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Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.


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