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SportOutdoorProduktwissen 014

Achtung, fertig, Splitboard!

Immer nur Schneeschuhe, Skier und die totale Erschöpfung – das wurde mir zu viel. Also habe ich mich dazu entschlossen, ein Splitboard zu testen. Warum das Ganze durchaus seinen Reiz hat und wie es mir dabei ergangen ist, erzähle ich euch in den folgenden Abschnitten.

Wolken zieren die Bergspitzen in der Ferne. Vom üblichen stahlblauen Himmel, den ich mir von den letzten Tagen gewohnt war, ist heute nichts zu sehen. Trotzdem stehe ich mit einem meiner Freunde und dem Vater eines anderen Freundes auf einem kleinen, von altem Schnee bedeckten Platz am Ende einer schmalen kurvigen Strasse, welcher wir während den letzten paar Minuten langsam mit dem Auto entlang fuhren.

Alleine auf weiter Flur... und dennoch mega happy.

Ich packe mein Splitboard aus dem Kofferraum und mache mich etwas zögerlich daran, die Bindung abzunehmen und das Brett moseshaft zu teilen, um dann die Felle zu montieren. Es ist mein erstes Mal, dass ich dies tue. Bis jetzt war ich auf Skitouren immer mit meinen Schneeschuhen unterwegs. Nicht etwa aus unsäglicher Überzeugung, sondern weil ich schlicht keine andere Ausrüstung besass. Trotzdem hatte ich immer meine Freude und verspürte kein Bedürfnis, meine Taktik zu ändern.

Ich knie immer noch am Boden und kämpfe mit der Transformation meines Snowboards zu zwei Skiern. Den kritischen Blicken meiner Begleiter zufolge überkommt mich der Gedanke, dass ich das Ganze doch einmal zuhause hätte ausprobieren können – habe ich aber natürlich nicht. Als nach einer Weile dann alles so eingestellt ist, dass meine Schuhe in die Bindung passen, ich die beiden Latten erfolgreich an meine Füsse schnalle und die ersten Spuren durch den angefrorenen Schnee ziehe, ziert ein sanftes Lächeln mein Gesicht – wie angenehm leicht das geht, ich bin ganz erstaunt.

Meine Ausrüstung – alles, was du für einen unvergesslichen Splitboard-Trip brauchst.

Endlich, es geht los

Schritt für Schritt, kaum Gewicht an den Füssen, komme ich zügig vorwärts. Erst über die tief verschneite und immer wieder verschüttete schmale Strasse, dann über einen kleinen Bach in den Wald. Auch der steilere Aufstieg zwischen den Bäumen geht wie von alleine. Im Vergleich zum Aufstieg mit den Schneeschuhen ist das wie ein gemütlicher Spaziergang durchs Dorf. Ich habe mir schon gedacht, dass es mit Skiern statt Schneeschuhen an den Füssen und mit nichts statt einem Snowboard am Rucksack etwas leichter wäre, die steilen Hänge hinauf zu marschieren. Aber dass es solch ein grosser Unterschied sein würde, hat mich wirklich überrascht.

Wichtig: Mindestens zehn Meter Abstand einhalten in steilem Gelände.

Auf dem Gipfel

Nach knapp drei Stunden haben wir etwa 1 000 Höhenmeter zurückgelegt und stehen wenige Meter unter dem Gipfel. Von hier geht es zu Fuss weiter auf den steilen Grat. Oben angekommen, genossen wir kurz die Aussicht, müssen dann aber schon wieder los. Das Wetter wird langsam schlechter und der angekündigte Nebel zieht pünktlich in der Ferne auf. Das Splitboard kann ich auch auf dem Gipfel gut zusammenbauen. Was mich aber etwas stört: Ich kann mit meinen klobigen Handschuhen den Splinten der Bindung kaum lösen und muss sie also ausziehen, um mit meinen nackten Fingern am kalten Metall herumzuhantieren. Die beiden Skifahrer, die mich begleiten, sind bereits startbereit. Fünf Minuten später bin ich das auch.

Ein harter Aufstieg muss mit einer schönen Aussicht belohnt werden.

Zurück ins Tal

Die Abfahrt über die pulvrigen Steilhänge ist der Wahnsinn. Ich geniesse jede Kurve. Den spritzenden Schnee. Das Adrenalin. Nach wenigen Minuten ist der ganze Spass vorbei und wir stehen alle wieder auf dem verschneiten Platz am Ende der schmalen, verwinkelten Strasse. Die Skier und mein Snowboard werden in den Kofferraum bugsiert und wir fahren alle drei mit einem guten Gefühl, heute – obwohl es erst Mittag ist – schon ziemlich viel erlebt zu haben, nach Hause.

Die Skifahrer sind schon fast ready – ich bin noch mit mir und dem Board beschäftigt.

In den folgenden Tagen war ich noch weitere Male mit dem Splitboard unterwegs und ich muss sagen, alles in allem macht es wesentlich mehr Spass, ohne Schneeschuhe hochzulaufen wie auch herunterzufahren. Denn sowohl beim Aufstieg als auch bei der Abfahrt merkt man das zusätzliche Gewicht der Schneeschuhe. Ich kann jedem, der das einmalige Fahrgefühl, welches man mit dem Snowboard in verschneiten Hängen erlebt, liebt, nur empfehlen, die Schneeschuhe in die Ecke zu stellen und bei Gelegenheit das zweiteilige Snowboard zu testen!

Voilé Puck, Karakoram und Plum

Beim Splitboard gibt es verschiedene Interface-Systeme. Interface meint in diesem Fall die Verbindung von Bindung und Board und ermöglicht die Umstellung von Touring und Riding Mode. Auf dem Markt gibt es aktuell drei etablierte Systeme: Voilé Puck, Karakoram und – erst seit kurzem mit dabei – Plum. Alle Systeme funktionieren im Grunde ähnlich, haben aber ihre eigenen Techniken, wie die Bindung befestigt wird. In unserem Video ist ein Voilé-Puck-System zu sehen. Hier wird ganz einfach mit einem Splinten gearbeitet. Beim Karakoram- und dem Plum-System wird jeweils eine einfache Mechanik genutzt, um Bindung und Brett zu verbinden. Welches System nun am besten ist, ist wohl Geschmackssache. Am besten informierst du dich über die verschiedenen Bindungssysteme und entscheidest dann selbst, welches am besten zu dir passt.

Lucas Ausrüstung

Zone MIPS (55.50 - 59 cm)
CHF 200.–
Giro Zone MIPS (55.50 - 59 cm)
Hochwertig ausgestatteter Freeride Helm mit Kamera-Halterung und Magnetverschluss

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Helix (White, Silver Amber)
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Anon Helix (White, Silver Amber)
Eine Evolution der Low-Profile-Performance.
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Micro II Avalanche Emergency Equipt Set
Pieps Micro II Avalanche Emergency Equipt Set

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Sehnsucht nach dem Unendlichen, nach Weite und Zugehörigkeit, aber auch das Verlangen nach Herausforderung ziehen mich oft in die Natur. Am liebsten alleine, zuoberst auf dem Gipfel oder fliegend mit dem Abgrund unter meinen Füssen. Seit ich denken kann, ist Sport und Bewegung Teil meines Lebens. Hin und wieder lasse ich mir von einem YouTube-Video das Gitarrenspielen beibringen oder lese ein Buch. Eine andere grosse Leidenschaft ist das Filmemachen. Deswegen lebe ich aktuell auch in Berlin, wo ich einen Master in «Documentary and Factual» absolviere.

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