
Ab sofort im Shop: neue Click-Drehmomentschlüssel von Kraftwerk
Wie fest ist fest genug? Diese Frage entscheidet beim Schrauben über alles. Zu locker, und die Schraube löst sich bei Belastung. Zu fest, und das Gewinde reißt. Mit einem Drehmomentschlüssel von Kraftwerk triffst du genau den Punkt zwischen «hält» und «kaputt».
Überall dort, wo ein Hersteller einen konkreten Anzugswert in Newtonmetern (Nm) vorschreibt, braucht es einen Drehmomentschlüssel. Ein definiertes Drehmoment sorgt dafür, dass Radmuttern oder Motorradschrauben halten und nichts überlastet. Das Handwerk weiß: «Nach fest kommt ab». Wenn du nach Gefühl anziehst, liegst du fast immer daneben.
Kraftwerk, Schweizer Werkzeugmarke aus Mönchaltorf und seit 1979 am Markt, hat seine Click-Drehmomentschlüssel-Serie überarbeitet und schickt neue Modelle ins Rennen. Sie decken einen Bereich von einem bis 1000 Nm ab. Das genügt für Feinmechanik und Fahrrad-Cockpit bis zum Dreiviertelzoll-Brocken für Lkw-Radmuttern und schwere Industrieanwendungen.
Varianten für alle Arbeiten
Für den Einstieg in Fahrrad- und kleinere Motorenarbeiten eignet sich die 3/8″-Variante für 10 bis 50 Nm.
Für die meisten Auto- und Motorradschraubarbeiten inklusive Radmuttern am Pkw passt der 1/2″-Schlüssel mit 40 bis 200 Nm.
Wer schwere Geschütze auffährt, etwa bei Arbeiten an Lkw, Landmaschinen oder in der Industriemontage, greift zum 3/4″-Modell mit 100 bis 600 Nm.
Klassische Click-Bedienung
Die Bedienung folgt dem bekannten Click-Prinzip: Du stellst den Sollwert über Haupt- und Feinskala ein. Sobald du beim Anziehen das eingestellte Drehmoment erreichst, gibt der Schlüssel ein deutlich hör- und fühlbares Klick-Signal ab. Eine Fensteranzeige zeigt die Werte in Newtonmetern. Eine mechanische Verriegelung am Griff verhindert, dass sich der eingestellte Wert während der Arbeit verstellt.
Kalibriert für präzises Arbeiten
Werkseitig kalibriert Kraftwerk alle Modelle nach DIN EN ISO 6789-1:2017, mit einer Toleranz von ± 3 Prozent. Jedem Schlüssel liegt laut Hersteller ein Kalibrierzertifikat bei. Die kleineren Modelle arbeiten mit einem 72-Zahn-Ratschenkopf, der bei beengten Platzverhältnissen einen kleinen Schwenkwinkel von rund fünf Grad ermöglicht. Die großen 3/4″-Varianten setzen auf einen kräftigeren 48-Zahn-Mechanismus für höhere Belastungen. Jeder Schlüssel kommt im eigenen Koffer.
Der Stahlkörper und der Griff, der bei öligen Händen rutschfest bleiben soll, eignen sich laut Hersteller für den Profibereich. Wichtig zu wissen: Die Schlüssel ziehen ausschließlich rechts an. Linksgewinde mit Drehmoment brauchen ein anderes Werkzeug.
Für alle Modelle gibt es laut Hersteller Reparatursätze. So lassen sich Verschleißteile tauschen und der Schlüssel nach einer Weile neu kalibrieren. Das bieten Werkzeuge dieser Preisklasse selten.
Hamburger, Leseratte, Eishockey-Fan. Papa und Grosspapa. Bastelt ständig an seinem Smarthome herum. Interessiert an DIY, Outdoor, Mode und Kosmetik.
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