Sobald das Produkt einen Schaden aufweist, werdet ihr Digitec von einer anderen Seite erleben!
Ich war jahrelang ein treuer Kunde von Digitec und habe sowohl privat über mehrere Konten als auch geschäftlich regelmässig bei Digitec bestellt. Nach diesem Erlebnis frage ich mich jedoch ernsthaft, wofür man überhaupt eine Garantie und eine kostenpflichtige Garantieverlängerung abschliesst. Mein Roborock S8 MaxV Ultra war zum Zeitpunkt des Defekts nicht einmal 6 Monate alt. Zusätzlich habe ich eine 5-jährige Garantieverlängerung gekauft, um im Problemfall abgesichert zu sein. Der Defekt war aus meiner Sicht vergleichsweise klein und das Gerät war weiterhin nahezu vollständig funktionsfähig. Eigentlich wollte ich den Defekt sogar selbst beheben. Meine Freundin hat mir jedoch davon abgeraten, da dadurch die Garantie verfallen könnte. Deshalb habe ich mich bewusst entschieden, den offiziellen Garantieprozess über Digitec zu nutzen. Vor Ort wurden mir lediglich zwei Optionen angeboten: die Rückerstattung meines damaligen Kaufpreises oder die erneute Bestellung desselben Geräts. Ich habe das Gerät damals bewusst während einer Aktion für CHF 750 gekauft. Dasselbe Gerät kostet heute rund CHF 1’325. Das hätte bedeutet, dass ich für exakt dasselbe Gerät rund CHF 600 hätte aufzahlen müssen. Beide Optionen habe ich ausdrücklich abgelehnt. Stattdessen habe ich klar gesagt, dass ich eine Reparatur wünsche. Mir wurde bestätigt, dass dies möglich sei und etwa 2 bis 4 Wochen dauern werde. Sogar meine Adresse für die Rücksendung des reparierten Geräts wurde noch mit mir überprüft. Für mich war damit klar, dass mein Gerät repariert wird. Umso grösser war mein Erstaunen, als der Servicefall weniger als 12 Stunden nach der Abgabe meines Geräts bereits als “Rückerstattet” abgeschlossen wurde. Besonders bemerkenswert ist, dass die zuständige Customer-Care-Abteilung später selbst schriftlich bestätigt hat, dass es zu einer abweichenden Kommunikation beziehungsweise einem internen Kommunikationsfehler gekommen ist. Was ich daran nicht akzeptieren kann: Mir wird eine Reparatur zugesagt, intern wird etwas anderes entschieden und am Ende soll ich als Kunde die finanziellen Folgen eines Fehlers tragen, den ich nicht verursacht habe. Für mich kommt das Ganze einer Entsorgung meines Eigentums gleich. Entscheidend ist nicht, was intern mit dem Gerät passiert ist, sondern dass ich keine Möglichkeit mehr habe, über mein eigenes Gerät zu verfügen, obwohl ich ausdrücklich eine Reparatur gewünscht habe. Besonders ärgerlich ist, dass ich nicht einmal 24 Stunden später telefonisch darum gebeten habe, mir mein Gerät beziehungsweise mein Eigentum einfach zurückzugeben. Ich hätte die Reparatur notfalls selbst vorgenommen. Dies wurde jedoch abgelehnt, da das Gerät zu diesem Zeitpunkt angeblich bereits weiterverarbeitet worden sei. Fehler können passieren. Dass Digitec jedoch selbst einen internen Kommunikationsfehler bestätigt und ich als Kunde die finanziellen Folgen davon tragen soll, halte ich weder für kundenorientiert noch für professionell. Servicefall: SVC8010573
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