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SportInspiration 019

Nico Hischier – ein Walliser auf den Spuren von Wayne Gretzky

Er ist der erste «First Overall Draft Pick» aus der Schweiz in der Geschichte der NHL. Er zeigt sein Können in der besten Liga der Welt. Er trägt die Nummer 13. Und er ist gerade einmal 19 Jahre alt. Wie ein Jüngling aus Naters die Eishockeyszene verzaubert.

In der Nacht auf Samstag, an jenem 24. Juni 2017 in Chicago, geschah Historisches: Erstmals überhaupt wurde im Eishockey ein Schweizer Nachwuchstalent an erster Stelle gedraftet. Einen Abend, den der talentierte Bub nie mehr vergessen wird. Denn der First-Round-Pick der New Jersey Devils sollte das Leben des jungen Eidgenossen für immer verändern.

A dream came true: Hischiers Name leuchtet auf der gigantischen Anzeigetafel als erster auf.

Ein verdammt hartes Stück Arbeit

Von nichts kommt nichts. Dies gilt auch für Nico. Und es macht ihn für die Hockeywelt auch so unglaublich wertvoll. Hindernisse überwindet er mit Intelligenz und unbändigem Kampfgeist. Schwierigkeiten begegnet er mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen und List. Den Schritt zurück gibt es für ihn nicht. Im Gegenteil: Er liebt Herausforderungen, sie reizen ihn. Das müssen sie auch, um in Nordamerika bestehen zu können. Seine Hartnäckigkeit und Sturheit brachten ihn dorthin, wo er heute ist. Und seine Familie. Die Fahrten in die Sportschule, ins Training, nach Bern – die Eltern waren stets zur Stelle. Er versucht Dinge so lange, bis er sie kann. Für Nico ist das Leben ein Spiel. Und er scheint alles richtig zu machen.

Seine ersten Schritte auf dem Eis – damals ahnte noch niemand, wohin sein Weg führen würde.

Vom Bergdorf in die Grossstadt

Seine steile Karriere lancierte er als Junior beim EHC Visp. Als erst 15-jähriger Teenager wechselte er 2014 zu den Elite-A-Junioren des SC Bern. Bald wurde klar, dass ihm keiner das Wasser reichen kann – weder Mitspieler noch Gegner fanden ein Mittel gegen den schnellen, wendigen und stocktechnisch hervorragenden Walliser. Ein Jahr später debütierte er bereits in der höchsten Schweizer Liga, bei den Profis des SCB. Im Shirt der Mutzen erzielte er auch sein erstes Tor. Nach einer kurzen Leihphase, zurück beim Zweitligisten EHC Visp, wählten ihn die Halifax Mooseheads im CHL-Import-Draft 2016 an sechster Stelle. Diese Reise über den Atlantik sollte für Hischier zum One-Way-Ticket in die Welt seiner Idole werden.

«Wegen Spielern wie Hischier lieben wir diesen Sport.»
Wayne Gretzky

Die NHL und das Trikot der New Jersey Devils stehen dem Jungspund äusserst gut.

Gut, besser, Hischier

Bereits in der ersten Saison bei den Halifax Mooseheads stellte er all seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Er führte alle Rookie-Statistiken an, erzielte die meisten Tore (38), gab die meisten Vorlagen (48) und sammelte die meisten Scorerpunkte (86). Folgerichtig wurde er mit der Trophée Michel Bergeron und der Coupe RDS als bester Neuling ausgezeichnet. Auch wählte ihn eine Jury ins All-Rookie-Team der Ligue de hockey junior majeur du Québec (LHJMQ). Ihm wurde ebenfalls die Trophée Michael Bossy verliehen – dem Preisträger wird eine grosse Karriere in der NHL prophezeit. Doch damit nicht genug: Die Canadien Hockey League kürten ihn schliesslich zum CHL Rookie of the Year.

Pfeilschnell, flink und mit einzigartigem Stickhandling ausgestattet: Das ist Nico Hischier.

Sein ganz spezieller Abend

Es war kein Geheimnis (mehr), dass Hischier der beste Draft der Geschichte im Schweizer Eishockey werden könnte. Obwohl Nino «El Niño» Niederreiter 2010 als Nummer 5 gezogen wurde und die Latte damals schon sehr hoch gelegt hatte. Und dennoch: Der Central Scouting Service der NHL – die Experten der Experten – schätzte den blutjungen Angreifer als zweitbesten Kandidaten aller nordamerikanischen Feldspieler ein. Doch auch Experten können sich irren. Denn die New Jersey Devils, die sich den ersten Pick gesichert haben, entschieden sich für Hischier und gegen Nolan Patrick. Dem Kanadier wurden vor dem Draft die besten Chancen attestiert, Number-One-Pick zu werden.

«Das war einfach unglaublich, als ich meinen Namen gehört habe. Mir fehlen die Worte. Ich habe als erstes meine Mutter umarmt und sie begann zu weinen. Dieses Devils-Trikot zu tragen, ist etwas ganz Besonderes. Es schaut grossartig aus. Ich werde es nicht ausziehen, bis ich mich schlafen lege.»
Nico Hischier

Ice, ice, baby!

In der National Hockey League angekommen, verzückt das Supertalent aus dem Wallis die nordamerikanische Eishockeywelt. Obwohl er in seinem 52. NHL-Spiel im Februar ohne Scorerpunkt blieb, steht er bereits bei 31 Punkten – eine unfassbare Marke für den Rookie in seiner ersten Saison. Abgebrüht, cool und wie ein Profi erscheint er zu Interviewterminen, gibt offen Auskunft und ist die Ruhe selbst. Sponsoringauftritte können ihm ebenso nichts anhaben wie stundenlange Autogrammstunden mit Fans. Viele vergleichen ihn mit Federer – nicht nur wegen seiner Fähigkeiten, sondern vor allem wegen seines Charakters. Er ist ein Kämpfer, ein Arbeiter und ein Perfektionist. Aber auch ein Familienmensch, ein Teamplayer und ein stolzer Schweizer. Hischier spielt Eishockey, Hischier liebt Eishockey und Hischier lebt Eishockey.

Bei den New Jersey Devils ist er beliebt und bereits eine feste Grösse.

Olympia wird zur Nebensache

Für Patrick Fischer und das Aufgebot seiner Schweizer Eishockeynationalmannschaft in PyeongChang ist Nico Hischier kein Thema. Leider, bedauern wir Fans. Zum Glück, frohlocken die Kenner der Szene. Aber: Das Ganze hat nichts mit seinen Skills zu tun. Denn die NHL-Spieler haben schlichtweg keine Freigabe für Olympia erhalten. Was bedeutet, dass wir den verschmitzten Emporkömmling in Südkorea nicht sehen werden. Aber auch, dass der sympathische Walliser alles richtig macht. Die New Jersey Devils brauchen ihn im Kampf um die Playoff-Plätze. Seine Demut, seine Opferbereitschaft und seinen Arbeitseifer. Wir dürfen gespannt sein. Wird Nico Hischier zum absoluten Weltstar, um sich mit Legenden wie Gretzky, Lemieux oder Crosby zu messen? Die Formulierung dieser Frage ist falsch. Richtig wäre: Wann wird es so weit sein?

Nico Hischier hat keinen Plan B – den braucht er auch nicht.

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Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug. Die Musik ist mein steter Begleiter. Und als Feinschmecker probiere ich oft neue Rezepte aus. Auch exotische Reisen, bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions gehören zu meinen Hobbys.

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