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Review Sport06

Ein Klassiker im Test – der GT-2000 von Asics

Asics hat dieses Jahr einige seiner Klassiker neu aufgelegt. Unter anderem kommt von den Japanern der GT-2000 in der sechsten Auflage. Für mich als Überpronierer natürlich eine gute Nachricht. Stütze und Dämpfung? Da bin ich dabei und teste diesen Laufschuh.

Der Gel-Kayano feiert 2018 seinen 25. Geburtstag. Den GT-2000 gibt’s in diesem Jahr auch bereits in der 6. Auflage. Die Japaner haben einige Modernisierungen vorgenommen, die unter anderem den Komfort dieses Asics-Klassikers verbessern sollen. Gemäss Hersteller ist der Vorderfuss offener gestaltet, was Reibung verhindert und den Schuh für alle Fussformen bequemer macht. Ausserdem verspricht Asics besseren Sitz an der Ferse und mehr Zehenflexibilität.

  • Gt-2000 6 (42.5)
  • Gt-2000 6 (42.5)
  • Gt-2000 6 (42.5)
CHF 189.–
Asics Gt-2000 6 (42.5)
Der Klassiker aus dem Hause Asics macht auch in der sechsten Generation Profis und Einsteiger im Laufsport glücklich. Dank seines umfassenden Komforts ist er der ideale Partner, egal ob Kurz-, Mittel- oder Langstrecke.
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Fast zu bequem

Tatsächlich ist der GT-2000 6 sehr bequem zu tragen. Ich habe beinahe nicht das Gefühl, einen Laufschuh an den Füssen zu haben. Das ist zwar einerseits angenehm, andererseits bin ich mit diesem «Finken» schon sehr gemütlich unterwegs. Aber gut, bei einem Schuh mit 10,5 Millimeter Sprengung und einem Gewicht von 300 Gramm geht es mir nicht um persönliche Bestzeiten. Ich will meine Grundlagenausdauer verbessern. Dafür und für meine Füsse, die nach innen knicken, ist dieser Schuh gut geeignet.

Man unterscheidet zwischen einer normalen Fussform 1 (neutral), einem Hohlfuss 2 (Supination), sowie einem Senk- oder Plattfuss 3 (Pronation). Deine Fussform kannst du anhand eines kleinen Tests bestimmen: Wenn du mit nassen Füssen über den Boden läufst, geben dir deine Fussabdrücke einen guten Anhaltspunkt für deine Fussform. Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch im folgenden Ratgeber:

<strong>Von Füssen und Runningschuhen:</strong> ein Ratgeber
KaufratgeberSport

Von Füssen und Runningschuhen: ein Ratgeber

3 x 15 Kilometer ohne Beschwerden

Bevor es in den Urlaub geht, bin ich zu Hause zwei Mal rund 15 Kilometer mit dem GT-2000 6 unterwegs und laufe vornehmlich auf Asphalt sowie einige Kilometer auf Kies- respektive Waldwegen. Ausserdem wage ich mich in meinen Ferien dann während eines Laufs auch an den Strand und jogge zum ersten Mal in meinem Leben einige Kilometer auf Sand. Das ist zwar unglaublich schön, aber auch brutal anstrengend. Holy shit! Asphalt, Kies, Wald und Sand – der GT-2000 6 macht das alles locker mit. Muss auch so sein.

Schön ...
... anstrengend

Wie gesagt, ich will meine Grundlagenausdauer verbessern und nehme es entsprechend gemächlich. Mit einer Durchschnittszeit von rund 6:30 Minuten pro Kilometer und einer durchschnittlichen Herzfrequenz von zirka 130 Schlägen pro Minute sind die Läufe diesbezüglich gute Trainingseinheiten für mich. Auch meine empfindlichen Achillessehnen sind zufrieden und machen nach diesen Runs keinerlei Probleme. Das war nicht immer so.

Die Krux mit der Dämpfung

Als ich vor fünf Jahren mit dem Laufen begann, machte ich so ziemlich alles falsch, was man falsch machen konnte. Ich lief zu viel, zu oft, zu lang, zu schnell und überhaupt zu alles. Nach einigen Wochen hatte ich Sehnenscheiden-Entzündungen in beiden Sprunggelenken. Es folgten ein monatelanges Laufverbot und orthopädische Einlagen.

Mittlerweile habe ich meine Füsse aber im Griff und trotzdem: Ich muss beim Laufen höllisch auf sie Acht geben. Also nehme ich für längere Strecken in der Regel einen Schuh mit Dämpfung und Stütze.

Stützen
Dämpfen

Allerdings habe ich das Gefühl, dass meine Fussmuskulatur durch das ganze Gestütze und Gedämpfe, wie soll ich sagen, mit der Zeit faul geworden ist. Also laufe ich kürzere Strecken zwischen fünf und zehn Kilometern auch immer mal wieder mit einem neutralen oder einem Wettkampfschuh. Zudem gehe ich oft barfuss, damit die Muskeln in meinen Füssen mehr zu arbeiten haben. Das funktioniert gut und trägt auch dazu bei, dass sich die Beschwerden in Grenzen halten.

Fazit

Der GT-2000 6 ist gemäss Asics auf jede Distanz und jedes Tempo ausgelegt und eignet sich für alle, die einen stabilen, stützenden Laufschuh suchen. Das trifft auf mich zu. Es ist ein guter Schuh, den ich auf Long Jogs mit tiefem Tempo immer mal wieder einsetzen kann. Ich werde jedoch sicher nicht nur mit einem solchen Schuh unterwegs sein, denn für meine Füsse ist Abwechslung auf lange Sicht besser. Wenn es kürzer und schneller sein soll, greife ich mir zudem einen meiner Wettkampfschuhe. Und abgesehen davon, denk immer daran: Dieses Modell ist gut für mich, das bedeutet nicht automatisch, dass dies auch für dich der richtige Laufschuh ist. Da wirst du als Laufanfänger nicht ums Ausprobieren und Tüfteln herumkommen, bis du das richtige Modell der richtigen Marke für deine Füsse gefunden hast.

Das gesamte Asics-Sortiment bei Galaxus

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Patrick Bardelli, Zürich

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