
Bestseller Sachbücher von Arche
Hier findest du die besten Sachbücher von Arche. Das Ranking basiert auf den meistverkauften Produkten dieser Marke innerhalb der Kategorie. Neben dem Verkaufsvolumen beeinflussen auch Faktoren wie Verfügbarkeit, Preisgestaltung und die allgemeine Relevanz für Kundinnen und Kunden die Reihenfolge. Zu jedem Produkt fügen wir eine kurze Beschreibung und die wichtigsten Highlights aus Kundenbewertungen hinzu, damit du schnell einen Überblick über die beliebtesten Arche-Optionen bekommst. Diese Seite bleibt immer aktuell und wird automatisch aktualisiert.
1. Arche Die Freiheit, allein zu sein
Die erste umfassende Betrachtung des Alleinseins aus weiblicher Perspektive
Noch immer stehen die Kleinfamilie und eine grösstmögliche Eingebundenheit in die Gesellschaft für absolutes Lebensglück. Anhand von kulturhistorischen Betrachtungen, Interviews sowie der Erkundung verschiedener Lebensentwürfe offenbart Sarah Diehl die Fallstricke dieser Annahme. Dabei blickt sie auf die Bedeutung des Alleinseins an sich, aber auch in der Familie, Partnerschaft und Sexualität, in der kreativen und politischen Arbeit, in der Natur oder auf Reisen. Sie zeigt, wie wir uns im Alleinsein die Welt aneignen, und fordert uns als Gesellschaft auf, neue Antworten auf soziale Fragen rund um Elternschaft und Fürsorge zu finden, damit besonders Frauen die elementare Freiheitserfahrung des Alleinseins selbstverständlicher zugänglich ist. Denn diese ist nicht nur der Grundstein eines verantwortungsvollen Miteinanders – sie ist die Triebfeder für Reflexion und Veränderung.

2. Arche Bettina Stangneth
'Eichmann vor Jerusalem' räumt mit einer Fülle von Nachkriegslegenden und -lügen auf und enthüllt, wie der Menschheitsverbrecher Adolf Eichmann nach dem Krieg ein unbehelligtes Leben führen konnte, obwohl sowohl sein Aufenthaltsort als auch sein Deckname seit 1952 bekannt waren. Mit 'Eichmann vor Jerusalem' dekonstruiert Bettina Stangneth die Lügengerüste der Nachkriegszeit, entlarvt deren unheilige Protagonisten und wirft ein neues Licht auf die Probleme bei der Demokratisierung Deutschlands nach dem grössten Zivilisationsbruch aller Zeiten.

3. Arche Lüge! Alles Lüge!
Wie übersteht man 275 Stunden allein mit Adolf Eichmann? Wie schafft man es, so lange die Lügen und Entschuldigungen von dem zu ertragen, der Millionen Menschen in den Tod deportiert hatte, darunter auch den eigenen Vater? Avner Werner Less hat genau das erlebt. Nun hat Bettina Stangneth jenes Buch rekonstruiert, das der Eichmann-Verhörer selbst nicht beenden konnte. Als man ihn 1960 bat, Eichmann zu verhören, wäre Less am liebsten davongelaufen. Zu viele hatte er im Holocaust verloren. Dann aber übernahm er die Aufgabe gerade deshalb: Er wollte verstehen. Er begann zu schreiben, über Eichmann, über sich, er notierte das, was keinen Platz im 3564-seitigen offiziellen Verhörprotokoll fand: Fragen, seine Gedanken, aber auch seinen Ekel. All das mit scharfer Beobachtungsgabe, beeindruckender Urteilskraft, feinem Sarkasmus, vor allem aber mit dem Wunsch, der Welt zu erklären, was er aus dem P.

4. Arche Ich sehe immer den Menschen vor mir
„Ich versuche jeden zu retten, der zu retten ist“, schrieb der deutsche Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld im Jahr 1944 an seine Ehefrau Annemarie. Einer, der ihm sein Leben verdankte, war der polnische Pianist Władysław Szpilman. Doch weit mehr Menschen im besetzten Warschau überlebten dank des mutigen Einsatzes von Wilm Hosenfeld. Sein eigenes Leben hingegen endete tragisch: Sieben Jahre nach Kriegsende starb er in sowjetischer Gefangenschaft. Seine Familie sah er nie wieder.
Für diese erste Biografie über Wilm Hosenfeld wertete Hermann Vinke zahlreiche Briefe sowie dessen Warschauer Tagebuch aus und sprach mit Szpilmans Witwe. Entstanden ist ein wichtiges Buch über ein Leben voller Widersprüche, grausamer Zufälle und von unvergleichlichem Mut.

5. Arche Bodies. Im Kampf mit dem Körper
Es ist nicht übertrieben, dass dieses Buch von allen gelesen werden sollte, die ab und zu mit Mädchen oder Frauen zu tun haben. Oder selbst welche sind. Also: von allen. Aus dem Vorwort von Margarete Stokowski.
Susie Orbach untersucht detailliert und mit vielen anschaulichen Beispielen aus ihrem Therapiealltag unser heutiges Verhältnis zu unserem Körper. Sie betrachtet Optimierungsmechanismen und Schönheitsideale, geht aber auch auf Epigenetik, Leihmutterschaft, Hormontherapien und künstliche Intelligenz ein, um schliesslich zu fragen: Sind wir die letzten Menschen, die in Körpern leben, wie wir sie kennen? Und wie können wir es schaffen, uns nicht einer Körperdiktatur zu unterwerfen, sondern zu mehr Diversität, Gesundheit und Akzeptanz zu gelangen? Es steht ausser Frage, dass wir uns stärker mit dem Körper auseinandersetzen müssen. Wichtig ist, dass wir es jetzt tun.

Bodies. Im Kampf mit dem Körper
Deutsch, Cornelia Holfelder-von der Tann, Margarete Stokowski, Susie Orbach, 2022
6. Arche Die Uhr, die nicht tickt
Unverrückbar steht die Front zwischen Müttern und Nicht-Müttern: "Man muss wahnsinnig sein, heute noch Kinder zu kriegen", hiess es im Januar 2014 in der FAS. Kurz darauf kam die Antwort: "Ruhe, ihr Jammerfrauen! Eure Ausreden zum Kinderkriegen sind narzisstisch und absurd." Dabei kann eine Frau heute frei zwischen verschiedenen Lebensmodellen wählen. Dennoch dominiert in unserer Gesellschaft noch immer die Vorstellung, dass potenziell alle Frauen den Kinderwunsch in sich tragen. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl, Mitte 30 und selbst kinderlos, hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind. Sie hat erfahren, dass die Gründe vielfältig sind, Egoismus oder Narzissmus gehören nicht dazu. Ihr Buch ist das überfällige Plädoyer für eine vorurteilsfreie und zeitgemässe Einstellung zu Mutterschaft und weiblicher Identität.
