
- Die Zeitschrift der Meere / No. 122 / Die Halligen
Deutsch, Nikolaus Gelpke, 2017
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Die Halligen vor unserer Nordseeküste liegen etwas, was es sonst fast nirgendwo gibt: die Halligen. Es soll einmal mehr als 100 dieser kleinen Marschinseln gegeben haben, doch nach den grossen Sturmfluten im vergangenen Jahrtausend sind es heute nur noch zehn, von denen sieben bewohnt sind. Wie lebt es sich dort, so abseits vom Rest der Republik, inmitten einer unberührten Natur, die nach Salzwasser schmeckt? Ein Besuch.

- Die Zeitschrift der Meere / No. 122 / Die Halligen
Deutsch, Nikolaus Gelpke, 2017
14. Juli 1864, Windstärke elf, kurz vor Kap Hoorn: Eine Flaschenpost wird auf die Reise geschickt, die bis heute unser Verständnis vom Meer und von globalen Zusammenhängen prägt. Denn mit dieser und vielen weiteren Flaschen, die mit der Bitte um Rücksendung gefüllt waren, begründete der Geophysiker und Polarforscher Georg Neumayer die maritime Strömungsforschung. Sein gross angelegtes Experiment dokumentierte er in Alben, in denen er über 600 Antworten auf die schwimmenden Botschaften sammelte. Die Alben betrachtend, berichtet Wolfgang Struck von den oft rätselhaften Routen der Flaschen, aber auch von den Kapitänen und Passagieren, die sie aussetzten, von Fischern, Strandgutsammlerinnen und Hafenbeamten, die sie fanden – und weitet seinen Blick auf den überaus spannenden wissenschafts- und kulturgeschichtlichen Weg, den die Flaschenpost nicht erst seit Neumayers Experiment zurücklegte. Ein reich bebilderter und bibliophil ausgestatteter Band über eine eigenwillige Form der Nachrichtenübermittlung, die seit mehr als 150 Jahren Wissenschafts- und Kulturgeschichte geschrieben hat.

Heute quillt unser Planet über vor Leben: Ob auf dem höchsten Berg oder am tiefsten Punkt des Meeres, ob unter gleissender Sonne in der trockensten Wüste oder in tiefster Finsternis viele Kilometer unter der Erde, ob in Eiseskälte oder tropischer Hitze - in unzähligen Formen haben Lebewesen die Welt erobert. Angefangen hat alles vor drei oder vielleicht vier Milliarden Jahren. Wahrscheinlich gelang der Sprung von der Chemie zur Biologie irgendwo gut geschützt in einem Meer - und auch die weitere Evolution spielte sich hauptsächlich in den Ozeanen ab: Dort wurden aus selbstständigen Mikroorganismen Bestandteile von komplexen Zellen, dort gab es die ersten Experimente mit der Grösse von Lebewesen oder komplexen Nervensystemen. Meere sind die Heimat der ersten Tiere, aus dem Wasser heraus eroberten sie die Kontinente - und manche von ihnen kehrten auch ins Wasser zurück. Der zweite Band der Reihe marewissen erzählt die Geschichte des Lebens - und die des Mannes, der die Geologie erfand: Nicolaus Steno, ein Wissenschaftler des Barocks. Während wir ihn auf seinen Wanderungen durch die Toskana des 17. Jahrhunderts begleiten, lassen wir bedeutende Stationen in der Entwicklung des Lebens Revue passieren. Und wir gehen auf Ursachensuche: Was treibt die Evolution an?.

Rügen
Die Kreidefelsen von Rügen sind nicht nur schneeweisse Wahrzeichen der Insel. Die Insulaner nutzten den superfeinen Kalkstein auch zum Verputzen ihrer Häuser oder zum Heilen ihrer Krankheiten. Über dieses und viele andere meeresnahe Themen lesen Sie in mare No. 147.

Wussten Sie, dass Kamerun seinen Namen einem Krebs verdankt und Hummer in Amerika einst an Nutztiere verfüttert wurden? Dass Jean-Paul Sartre viele Jahre lang von schrecklichen Langusten träumte? Kennen Sie die Erzählungen, laut denen japanische Samuraikrieger als auffällig gemusterte Krabben wiedergeboren wurden?
Nein? Dann wird es dringend Zeit, dass Sie sich zusammen mit Heinz-Dieter Franke auf eine Reise in die kuriose Welt der Krebse begeben. In seiner reich bebilderten Kulturgeschichte erzählt der Autor unterhaltsam und prägnant, wie die Krustentiere ihren Weg an den Sternenhimmel, in die Küchen der Ärmsten und der Reichsten sowie in internationale Sprichwörter und Legenden fanden. Und so viel sei verraten: Rückwärts ging es dabei nicht.

Normandie. Sie ist grün, wild und die Lieblingssommerfrische der Pariser. Zwischen dem Mont-Saint-Michel im Südwesten und Le Tréport im Nordosten erstrecken sich 600 Kilometer Küste, die gesäumt sind von Salzwiesen, marmorweissen Klippen, endlosen Dünen und malerischen Hafenstädtchen wie Honfleur. Schon Claude Monet, der an der normannischen Küste viele seiner Motive fand, schwärmte: "Jeden Tag entdecke ich noch schönere Dinge, es ist zum Verrücktwerden." Über dieses und viele andere meeresnahe Themen lesen Sie in mare No. 128.

Es war ein alter Menschheitstraum, die Verbindung von Atlantik und Pazifik mit einer Wasserstrasse. Doch der Bau des Panamakanals unter französischer Leitung wurde zum Fiasko. Mehr als 20.000 Arbeiter starben an Gelbfieber, Malaria oder anderen Tropenkrankheiten, Hunderttausende Aktionäre trieb das Projekt in den Ruin. Am Ende vollendeten die Amerikaner das 380-Millionen-Dollar-Bauwerk, das am 15. August 1914 eröffnet wurde und den USA zu ihrem Aufstieg zur Grossmacht verhalf.

Orca. Einst waren sie als mordende Seemonster verschrien, daher der Schmähname Killerwal. Heute weiss man: Orcas sind klug, verspielt, sprachbegabt und sehr familienbezogen. Fast so wie wir Menschen. Über das Leben eines kosmopolitischen Meeressäugers, der ganz und gar nicht böse ist. Über dieses und viele andere meeresnahe Themen lesen Sie in mare No. 143.

Narwale
Er ist ein ganz spezieller Bewohner der Ozeane, ein Tier, das seit jeher die Fantasie der Menschen anregt: der Narwal. Im Mittelalter hielt man den Stosszahn des Narwals als Beweis für die Existenz des Fabelwesens Einhorn. Bis heute weiss die Forschung nicht, wozu der einzigartige, bis zu 3 Meter lange Zahn eigentlich dient. Wird das Rätsel jemals gelöst?
Weitere Themen in mare No. 159
Frachtschäden
Containerschiffe transportieren oft Waren im Millionenwert. Was passiert, wenn sie auf der Überfahrt beschädigt werden?
Das erfundene Land
Es war ein riesiger Betrug: Vor 200 Jahren wurden schottische Siedler in die Karibik gelockt - in ein Land, das es gar nicht gab.
Immer wieder Belle-Île
Im Herbst 1886 geht Claude Monet, der "Erfinder" des Impressionismus, für einige Monate auf die bretonische Insel Belle-Île. Hier findet er zu einer neuen Art seines Malens.

Ärmelkanal
Der Ärmelkanal zwischen England und Frankreich ist die am meisten befahrene Meeresstrasse der Welt. Doch es sind nicht nur Schiffe, die dort unterwegs sind. Bis zu 200 Menschen schwimmen jedes Jahr durch die Meerenge, eine Strecke von mindestens 33 Kilometern. Das Wasser ist kalt, die Strömung heftig, die Gezeiten gnadenlos. Wieso tun sie sich das an?
Weitere Themen in mare No. 156
Kalia Beach
Am Kalia Beach, einem Strand am Toten Meer, gehen Israelis und Palästinenser gemeinsam baden. Ein Besuch.
Geschlechterwechsel
Manche Fische leben mal als Weibchen, mal als Männchen - wie es ihnen gerade in den Kram passt.
Der gute Mensch von Neufundland
Sein Boot war seine Arztpraxis: Wilfried Grenfell revolutionierte um 1900 das Gesundheitssystem in Neufundland und Labrador.
