
Pflegediagnosen und Pflegemassnahmen
Deutsch, Alice C. Geissler-Murr, Marilynn E. Doenges, Mary Frances Moorhouse, 2024
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Das praktische und erfolgreichste Handbuch zum Pflegeprozess hilft Pflegenden, Merkmale und Ursachen von Pflegediagnosen zu erkennen, Daten des Pflegeassessments zu ordnen und Pflegediagnosen mit einheitlichen Begriffen zu benennen. Es bietet begründete Pflegeziele, Pflegemassnahmen und -interventionen und gibt Hinweise zur Patientenedukation und Entlassungsplanung. Die siebte erweiterte Neuauflage bietet alle von der NANDA-I bis 2023 anerkannten 276 Pflegediagnosen mindestens 7-10 weitere klinisch nützliche Pflegediagnosen vollständig aktualisierte Pflegediagnosentitel, Definitionen, Einflussfaktoren und Symptome sowie assoziierte Bedingungen und Risikogruppen an den deutschen Sprachraum angepasste Pflegeziele und Pflegemassnahmen mit Verweisen auf NOC, NIC und NCDB Listen von Pflegediagnosen, die den gebräuchlichsten Pflegemodellen, wie ATLs, ABEDLs, funktionellen Gesundheitsverhaltensmustern, LAs, NANDA-Taxonomie II, NNN, RAI-HC sowie SIS zugeordnet werden und das systematische Auffinden von Pflegediagnosen erleichtern über 620 Verknüpfungen von Krankheitsbildern, Behandlungssituationen und Pflegediagnosen zusätzliche Orientierungshilfen zum rascheren Auffinden zentraler Inhalte eine praktische Beilegekarte mit anschaulichen Grafiken, Tabellen und Checklisten weiterführende Literatur zu einzelnen Pflegediagnosen und zur Pflegediagnostik und ein ergänztes Glossar.

Pflegediagnosen und Pflegemassnahmen
Deutsch, Alice C. Geissler-Murr, Marilynn E. Doenges, Mary Frances Moorhouse, 2024
Im Gesamtwerk der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO kommt den psychischen Störungen eine Sonderstellung zu. Der Taschenführer enthält die diagnostischen Kriterien für die einzelnen psychischen Störungen und Störungsgruppen in kommentierter Form. Für die 9. Auflage wurde das Buch entsprechend der German Modification (ICD-10-GM) 2019 des Deutschen Instituts für Medizinische Datenverarbeitung und Information überarbeitet und ergänzt.

Das AMDP-System zur Dokumentation des psychischen Befundes hat eine weite Verbreitung in der klinischen Anwendung und in Forschungsprojekten gefunden. Es ist Teil vieler klinikinterner Dokumentationssysteme und dient vor allem zur Ausbildung in Psychopathologie. Für die 11. vollständig überarbeitete Auflage des Manuals wurden die 100 psychischen und 40 somatischen Kernsymptome sowie die jeweiligen Zusatzsymptome sprachlich und definitorisch weiter verbessert, zudem wurden Inkonsistenzen beseitigt. Bei allen Merkmalen des psychischen Befundes werden nun getrennt von den Erläuterungen auch Beispiele angegeben, sodass die Nutzerfreundlichkeit nochmals verbessert werden konnte. Grundlegend überarbeitet wurden zudem auch die Hinweise zur Graduierung.
Ziel des Manuals ist es, die Vereinbarungen, Definitionen und Kommentare zum AMDP-System übersichtlich darzustellen und so eine standardisierte Anwendung des Systems zu ermöglichen. Das Manual kann erfolgreich zur Aus- und Weiterbildung von Medizin- und Psychologiestudierenden eingesetzt werden und allen Berufsgruppen in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik als Nachschlagewerk dienen.
Das Manual ist auch Bestandteil des AMDP-Buchsets.

Frauen mit ADHS - Diagnostik und Interventionen für die klinische Praxis. ADHS bei Frauen wird häufig spät erkannt, oft erst im Erwachsenenalter. Dies lässt sich auf eine Vielzahl von Gründen zurückführen: von auf Jungen zugeschnittenen Diagnosekriterien über Kompensationsstrategien und Sozialisierungseffekte, die zu einer anderen klinischen Symptomatik führen können, bis hin zu diagnostischen Überschattungen bei häufigen initialen Fehldiagnosen. Dieses Fachbuch bietet einen fundierten Überblick über die Besonderheiten der ADHS-Diagnostik bei Frauen und zeigt auf, wie Fachpersonen die weibliche ADHS differenziert erkennen und Frauen in Therapie und Coaching gezielt unterstützen können. Im Fokus stehen geschlechtsspezifische Unterschiede in der Symptomatik, Herausforderungen bei der Differenzialdiagnose (z. B. gegenüber Depressionen, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störungen) sowie der Einfluss von Hormonen in verschiedenen Lebensphasen (z. B. Peripartalzeit, Menopause). Das Buch richtet sich an Fachkräfte, die im klinischen oder beratenden Kontext mit Personen mit ADHS arbeiten. Es sensibilisiert für die oft übersehenen Anzeichen bei Frauen, gibt Empfehlungen für die diagnostische Abklärung und stellt therapeutische Ansätze vor, die deren Lebensrealität sowie gesellschaftliche Faktoren berücksichtigen. Ein unverzichtbares Fachbuch für alle, die ADHS bei Frauen besser verstehen und wirksam begleiten möchten. Das digitale Zusatzmaterial zu diesem Buch kann nach erfolgter Registrierung heruntergeladen werden.

Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) bzw. der Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) prüft das Verständnis für naturwissenschaftliche und medizinische Problemstellungen. Allen Personen, die ein Medizinstudium erwägen und sich anhand authentischen Materials auf den TMS bzw. den EMS vorbereiten möchten, wird mit der Veröffentlichung dieser Originalversion III des Tests für medizinische Studiengänge (TMS) die Möglichkeit geboten, sich mit dem Test, seinem Aufbau und den einzelnen Aufgabentypen, seinen inhaltlichen Schwerpunkten sowie seinem Schwierigkeitsgrad vertraut zu machen.
Die hier vorgelegten Originalaufgaben sind im Unterschied zu Aufgabensammlungen, die von anderer Seite herausgegeben werden, von Wissenschaftlern (Medizinprofessoren, Hochschullehrern der medizinrelevanten Naturwissenschaften, Vertretern des Gymnasiums und Test-Psychologen) entwickelt, inhaltlich überprüft und, bevor sie verwendet wurden, unter Ernstfallbedingungen erprobt worden.
An der Entwicklung des Tests für medizinische Studiengänge wirken derzeit mit:
• B. Sc. Mauro Bernasconi
• Tanja Cruchaud
• B. A. Yannick de Zordo
• Dipl.-Psych. Hans-Jörg Didi
• Laurence Equey
• Dipl.-Psych. Lioba Frings
• M. Sc.-Psych. Michael Hafener
• Prof. Dr. Klaus-Dieter Hänsgen
• Daniela Lünenbach
• Dipl.-Geogr. Kerstin Petersen
• M. Sc.-Psych. Theresa Rombach
• Dr. Benjamin Spicher
• B. A. Maurizio Strazzeri
• M. Sc.-Psych. Leander Troll
• Dr. Alexander Zimmerhofer
sowie die Mitglieder des TMS-Sachverständigenkreises.

Test für Medizinische Studiengänge und Eignungstest für das Medizinstudium III
Deutsch, ITB Consulting, ITB Consulting GmbH, ZTD Zentrum für Testentwicklung und Diagnostik, 2019
Geistige Behinderung ist kein rein kognitives Problem, auch die (sozio-)emotionale Entwicklung kann beeinträchtigt sein und verzögert oder unvollständig ablaufen. Dadurch entstehen unter Umständen schwere Verhaltensauffälligkeiten und in der Folge psychische Störungen. Dies kann zu weitreichenden Konsequenzen wie vermeidbaren Krankenhausaufenthalten, hohen psychopharmakologischen Behandlungen, Arbeits- und Wohnplatzverlust bis hin zur Exklusion aus der Gesellschaft führen. Unter Einbezug des emotionalen Entwicklungsaspekts ermöglichen Tanja Sappok und Sabine Zepperitz einen neuen, ganzheitlichen Blick auf Menschen mit geistiger Behinderung. Verhaltensauffälligkeiten können vor diesem Hintergrund besser verstanden und zielgerichtete pädagogisch-therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Die Autorinnen tragen mit „Das Alter der Gefühle“ dazu bei, die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Menschen mit geistiger Behinderung substanziell zu verbessern, indem sie allen im Gesundheitswesen und in der Eingliederungshilfe Tätigen ein wirksames Hilfsmittel zur Hand geben, um die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Das Buch wurde für die zweite Auflage grundlegend überarbeitet – es wurde unter anderem an das neue Diagnostikinstrument SEED angepasst, das Zusammenspiel von emotionaler Entwicklung und psychischer Erkrankung wird neu thematisiert und das Entwicklungsmodell um die Phase der 2. Individuation bzw. der Adoleszenz erweitert.

Das System AMDP ist ein Fachbuch, das sich mit der Dokumentation der psychiatrischen Semiotik beschäftigt. Es wurde vor über 50 Jahren von einem Zusammenschluss deutscher und schweizerischer Psychiater ins Leben gerufen und hat sich seitdem als wertvolles Werkzeug in der klinischen Praxis sowie in der psychiatrischen Forschung etabliert. Das Buch bietet eine standardisierte und präzise Beschreibung von 100 psychischen und 40 somatischen Symptomen, die für Psychiater, Psychologen und Studierende von grosser Bedeutung sind. Durch die Validierung in zahlreichen internationalen Studien wird die Relevanz und Anwendbarkeit des Systems unterstrichen. Die klare Struktur und die detaillierten Definitionen ermöglichen eine effektive Nutzung in der täglichen klinischen Arbeit und fördern ein besseres Verständnis der komplexen Symptomatik psychischer Erkrankungen.

In der Schule fallen diese verträumten Mädchen nicht weiter auf. Sie stören, anders als ihre männlichen Leidensgenossen, den Unterricht kaum. Sie können sich schlecht konzentrieren, lassen ihre Gedanken schweifen, und ihre Leistungen sind schwach. Die Misserfolge häufen sich, ihr Aufbruch ins Leben findet unter erschwerten Umständen statt. Sie beginnen immer wieder neue Ausbildungen und schliessen keine ab. Als erwachsene Frauen wirken sie chaotisch und leiden unter starken Stimmungsschwankungen. Andererseits verfügen sie oft über spezielle Begabungen, vor allem im künstlerisch-gestalterischen Bereich, und stecken voller prächtiger Ideen. Sie leiden an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die je nach individueller Ausprägung Krankheitswert erlangen kann. Je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto grösser ist die Chance, dass die Betroffenen ihr hohes Potenzial entfalten.

Die lehr- und forschungserfahrenen Herausgeber und Mitautoren des Lehrbuchs für Pflegeforschung orientieren über die Pflegeforschung, den Forschungsbegriff, die Aufgaben und den Gegenstand der Pflegeforschung sowie die Phasen des Forschungsprozesses. Sie führen in wissenschaftstheoretische Positionen ein und diskutieren Designs und Methoden der Pflegeforschung. Die Komplexität konkurrierender Ansätze wird durch exemplarische Methodenauswahl reduziert. Es wird ein Einblick in das natur- und sozialwissenschaftliche Methodenspektrum sowie den Methodenmix der Pflegeforschung gegeben. Die Grundlagen, Werkzeuge, Formen und Suchtechniken der Literaturrecherche werden erläutert, und Recherchetechniken werden am Beispiel von PubMed gezeigt. Qualitative, quantitative und spezielle Forschungsdesigns werden verglichen und deren Differenzierungen vorgestellt. Verschiedene Erhebungsmethoden werden präsentiert, und es wird vermittelt, welche Gütekriterien zur Bewertung von Datenerhebungsmethoden gelten. Die Leser werden zur kritischen Analyse, Recherche, Rezeption und Anwendung von quantitativen und qualitativen Studien sowie ausgewählten Methoden angeleitet. Kenntnisse und Fähigkeiten zur Forschungsethik werden vermittelt. Das selbstgesteuerte Lernen wird durch Übungsbeispiele, Lesetipps, weiterführende Literaturangaben und Glossarbegriffe erleichtert. Der Umgang mit englischsprachiger Literatur wird gefördert und der Zugang zu pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen erleichtert. Für die 4. Auflage wurde der Text vollständig überarbeitet und um aktuelle methodische Entwicklungen, Literatur und Lesetipps ergänzt und erweitert.

Pflegewissenschaft 2
Deutsch, Berta Schrems, Eva-Maria Panfil, Herbert Mayer, Hermann Brandenburg, 2023
Strafarbeiten, Nachsitzen und Verweise sind die üblichen Strategien zur Disziplinierung von schwierigen Kindern und Jugendlichen in unseren Schulen, haben jedoch ein zentrales Manko: Sie funktionieren nur begrenzt oder gar nicht. Basierend auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften entwickelt Ross W. Greene einen neuen Ansatz, wie Eltern und Lehrer besser mit herausfordernden Kindern umgehen können. Anhand vieler Beispiele aus dem schulischen Bereich und einer exemplarischen Fortsetzungsgeschichte erläutert der Autor die Prinzipien seiner Methode – theoretisch fundiert sowie kurzweilig und anschaulich.
