
Das Sichtbare und das Unsichtbare
Deutsch, Bernhard Waldenfels, Claude Lefort, Maurice Merleau-Ponty, Regula Giuliani, 1986
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Der Gedanke, dass jede Präsenz mit Absenz durchsetzt ist und jedes Selbe ein anderes bleibt, begegnet uns nicht erst bei Derrida, sondern schon in Merleau-Pontys später Ontologie. Die Suche richtet sich hier auf ein Unsichtbares, das dieser Welt selbst zugehört und ihr Struktur und Relief gibt, und auf ein Nichtsehen, das sich dem Bewusstseinsfeld selbst einschreibt als blinder Fleck, der jeder Welt- und Selbstverfügung spottet. Das Sein bekommt Risse. Es ist nicht vor uns, sondern um uns, eher Element als Gegenstand. Fassen lässt es sich nur indirekt, in den Höhlungen, Kreuzungsstellen und Verschachtelungen dessen, was uns in der Erfahrung begegnet.

Das Sichtbare und das Unsichtbare
Deutsch, Bernhard Waldenfels, Claude Lefort, Maurice Merleau-Ponty, Regula Giuliani, 1986
Der zweite Band der Edition der Schriften von Susan Taubes umfasst ihre 1956 abgeschlossene, bisher unveröffentlichte Dissertation "Der abwesende Gott. Eine Studie über Simone Weil" sowie ihre Aufsätze und Rezensionen, die zwischen 1951 und 1959 in renommierten Zeitschriften wie "The Journal of Religion" oder "The Review of Metaphysics" erschienen sind. Ausgehend von den Grundlinien der Moderne untersucht Susan Taubes in ihren philosophischen Schriften Gnosis und Tragödie als kulturgeschichtliche Konstellationen und spürt verschwiegene Verbindungen zwischen jüdischer Erfahrung und deutscher Philosophie auf. Sie entwirft eine Theorie der Tragödie ("Das Wesen der Tragödie", 1953), erschliesst "Die gnostischen Grundlagen von Heideggers Nihilismus" (1954) und kommentiert "Das Rätsel Simone Weil" (1956). Methodisch zwischen Religionsphilosophie und Kulturwissenschaft angesiedelt, wird in Susan Taubes' theo.

Marx ist wohl niemals aus der Mode gekommen, heute ist er wieder allgegenwärtig. Politiker, Philosophen, Wissenschaftler, Revolutionäre - alle beziehen sich auf den grossen Denker des 19. Jahrhunderts. Das Erstaunliche dabei: Marx scheint trotz der historischen Distanz aktueller denn je. In Zeiten von Wirtschaftskrise, Globalisierung und ausgeprägtem Kapitalismus lohnt es sich, seine Theorien einer immer neuen Lektüre zu unterziehen. Wer nun nicht gleich Das Kapital wälzen mag, erhält hier, unterhaltsam und klar verständlich geschrieben, Antworten auf die wichtigsten Fragen. Die liebevoll angefertigten Illustrationen unterstützen das Textverständnis. Was ist und wie funktioniert der historische Materialismus? Wie vereinigen sich eigentlich Proletarier? Religion als Opium - wie war das gleich? Neben grundlegenden Erläuterungen lernen wir, in welchem Verhältnis Marx zur Philosophie Hegel steht.

Orte und ihre gesellschaftlichen, historischen und politischen Prägungen sind Ausgangspunkt der Arbeiten von Michael Meier und Christoph Franz. In gründlichen Rechercheprozessen eignet sich das Künstlerduo diese Orte an und nimmt mit baulichen Interventionen wie Installationen oder Objekten darauf Bezug. Die gemeinsam mit dem Grafikbüro Norm entwickelte Publikation «La Brique Ordinaire» ist nicht nur eine Dokumentation der gleichnamigen Arbeit, welche 2014 in der Ausstellung «Docking Station» im Aargauer Kunsthaus gezeigt wurde, sondern vielmehr des Prozesses, der zu ihr führte. Im Vordergrund steht dabei die Darstellung der Arbeitsweise, mit der Michael Meier und Christoph Franz sich Orten oder Ausgangspunkten annähern. Welche Beschäftigungen ergeben sich durch das einmal gezielte, einmal zufällige Bohren in Geschichten, in der Vergangenheit und Gegenwart, in Strukturen oder.


Warum macht Philosophie manchen Leuten Kopfschmerzen, warum treibt sie andere geradezu in die Verzweiflung? Warum halten die einen sie für gefährlich und subversiv, die anderen dagegen für total irrelevant? Antwort gibt Richard Osbornes kleine Philosophiegeschichte in Bildern. Sie beginnt mit den Grundfragen der alten Griechen - Woraus ist die Welt gemacht? Was ist der Mensch? Was ist gut und was böse? - und endet mit den Fragen des Poststrukturalismus - Gibt es die Welt? Wo ist der Mensch? Was ist gut und was ist schlecht - jenseits von Gut und Böse? Dazwischen gibt es eine Menge zu entdecken, viel Nachdenkenswertes und noch mehr Spass.


ThisNeverHappened
Deutsch, Denise Bertschi, Florian Bühler, Josiane Imhasly, Olaf Knellessen, Peter Baracchi, 2019

Anlässlich der Manor-Ausstellung von Denise Bertschi im Aargauer Kunsthaus entsteht die vorliegende Monografie, die ihre wichtigsten Werkkomplexe vereint. Der Bildteil führt in drei Kapiteln assoziativ durch die Stadien von Bertschis recherchierender Bildpraxis: das anfängliche Sammeln und Zusammentragen (Collecting), die dokumentarische Spurensuche vor Ort (Documenting) und die Übersetzungen in unterschiedliche bildnerische Medien (Presenting). Neben dem Werkkomplex «HELVÉCIA, Brazil», in dem sich Denise Bertschi mit den Wirtschaftsbeziehungen von Schweizer Handelsleuten in Brasilien im 19. Jahrhundert befasst und der für die Ausstellung eine Aktualisierung zu den Aargauer Akteurinnen und Akteuren erfährt, vermittelt der Band auch die Werkgruppen «State Fiction», «Neutrality as an Agent» und «Hounting Home». Drei Textbeiträge beleuchten die Arbeiten. Während Bernhard C. Schär und A.

STRATA. Mining Silence
Deutsch, André Nicacio Lima, Anselm Franke, Bernhard C. Schär, Denise Bertschi, 2020
