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Papa Moll geht ins Kino

Der Kinderklassiker Papa Moll ist verfilmt worden. Ich durfte mir den Film vor Kinostart anschauen. Der Kinofilm über den tollpatschig-süssen Papa Moll ist für Kinder gemacht, für ältere Generationen aber durchaus auch unterhaltsam.

Die Geschichten des Familienvaters Papa Moll gibt's jetzt auch als Kinofilm. Dieses Jahr feiert Papa Moll seinen 65. Geburtstag und die Verfilmung seiner Abenteuer.

Der Film von Papa Moll ist von den gleichen Machern wie der Schweizer Film «Heidi» produziert worden. Wie Heidi und Schellen-Ursli, die im Jahr 2015 verfilmt wurden, gehört auch Papa Moll sozusagen zum Kulturgut der Schweizer Kinderstube.

Die ganze Familie Moll

Die Pressevorführung des Kinofilms war am Morgen früh. Ich hatte den Kaffee vergessen. Und Gipfeli auch. Aber zurück zum Film.

Der Film beginnt. Kindheitserinnerungen kommen bei mir gleich auf. Ich war zwar eher ein Globi-Kind, den einen oder anderen der mittlerweile 30 Bände mit Vater Moll und seinen Kindern habe ich aber dennoch gelesen. Und Papa Moll gehört übrigens sowieso auch zum Globi-Verlag.

Ich sitze also mit Notizblock und Stift bewaffnet im Kino und merke, dass ich einen Fehler begangen habe. Die Filmwahl war nicht der Fehler, ich habe es in den richtigen Kinosaal geschafft. Doch Notizblock und Stift bringen mir in der Dunkelheit nichts. Ich versuche mir also so viele Details aus dem Film im Kopf zu merken und schreibe es nachher auf.

Die Handlung kurz erklärt

Dieser Artikel soll kein Spoiler sein. Auf die Handlung möchte ich hier also nur kurz eingehen. Der Kinofilm ist die Vorgeschichte zu allen Moll-Bänden.

Mama Moll gönnt sich mit ihren Freundinnen ein Wellness-Wochenende.

«Kommst du zurecht allein?», fragt sie Papa Moll noch schnell auf dem Sprung.

Papa Moll antwortet überzeugend: «Äh, jaja. Das mach ich doch mit links.»

Und schon ist er für das Wochenende alleine zuhause mit den drei Kindern. Das Chaos lässt natürlich nicht lange auf sich warten. Denn Papa Moll wird immer wieder in die Schokoladenfabrik geordert, in der er arbeitet. Sein Mitarbeiter, ein noch grösserer Schussel als Papa Moll, ist völlig überfordert. Inzwischen entbrennt ein bitterer Streit zwischen den Moll-Kindern und den Kindern des Chefs der Schokoladenfabrik. Im Streit geht es um Zuckerwatte und schlussendlich um einen Zirkushund.

Ob Papa Moll die ganze Herausforderung meistern kann oder vielleicht doch im Chaos versinkt, siehst du, wenn du den Film ab Kinostart am 21. Dezember gucken gehst.

Falls du lieber liest als schaust, findest du das Buch zum Film hier.

Papa Moll und der fliegende Hund
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Papa Moll und der fliegende Hund

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Ein Kinderfilm, der nicht nur für Kinder lustig ist

Papa Moll der Film ist in schön farbigen Retro-Style gehalten. Im Gegensatz zu den bekannten Papa-Moll-Comics treten im Film echte Schauspieler im fiktiven Ort Murmlikon auf.

Google Maps findet Murmlikon nicht

Die genaue Adresse lautet Gartenstrasse 7. Da kommt auch gleich ein Vers am Anfang: «In der Gartenstrasse 7 wohnt er mit seinen Lieben».

Allgemein hat mir die Sprache des Films zugesagt. Typisch Schweizerisch lustige Ausdrücke wie «Sternenfoifi» und «Potzblitz» und «Jesses Maria» werden öfters benutzt. Ausser der kurzen Einleitung ist der ganze Film in Mundart gesprochen.

Die Spannung kommt nicht zu kurz

Die Handlung ist zwar unrealistisch und lustig übertrieben, dennoch haben die Macher es geschafft, eine Spannung im Film aufzubauen. Es sind viele amüsante Szenen im Film eingebaut. Um ein Beispiel dafür zu nennen: Der pflichtbewusste Dorfpolizist wird von einem kindlichen Übeltäter mit, aufgepasst, einem Gummipfeil voll am Helm getroffen. Notstand in Murmlikon. Der Gummipfeil-Schütze wird sofort von mehreren Einsatzkommandos polizeilich gesucht. Die Grossfahndung im Kaff bleibt aber vorerst ohne Erfolg. Doch das Publikum lacht, die Szene ist gelungen.

Dorfpolizist Grimm mit dem Corpus Delicti

Solche Handlungen haben mich des öfters an den Schweizer Lausbubenfilm «Mein Name ist Eugen» erinnert.

Die Handlung ist aber nebst den lustigen Aspekten durchaus auch emotional. Schon in den Comic-Bändern spielt der Dackel der Familie Moll eine wichtige Rolle. Auch im Kinofilm nimmt der Vierbeiner eine grosse Rolle ein.

Erstaunt hat mich schlussendlich auch die Musik des Films. Der Titelsong kam mir bekannt vor. Etwas Recherche hat ergeben, dass der Song von der aufsteigenden Schweizer Band Dabu Fantastic kommt.

Der Titelsong «Los Los» von Dabu Fantastic ist am Schluss des Trailers zu hören.

Abschliessend kann ich sagen, ich würde den Film nicht am Freitagabend mit meinen Kollegen schauen gehen, fand ihn aber trotzdem amüsant und süss gemacht. Auch wenn der Film nichts für einen Freitagabend mit Bier und Kollegen ist, empfehle ich den Film all jenen, die ihn mit Kindern gucken wollen oder die selber noch ein bisschen Kind sind.

Aufgefallen ist mir noch, dass die Kinder ihren Vater immer mit Papa Moll ansprechen. Der Vorname von Papa Moll ist nie erwähnt worden. Ich frage mich, ob der Vorname von Papa Moll überhaupt bekannt ist. Ich denke nicht – lustig eigentlich.

Falls du den Vornamen von Papa Moll kennst, so lass es mich doch in den Kommentaren wissen.

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Experimentieren und Neues entdecken gehört zu meinen Leidenschaften. Manchmal läuft dabei etwas nicht wie es soll und im schlimmsten Fall geht etwas kaputt. Ansonsten bin ich seriensüchtig und kann deshalb nicht mehr auf Netflix verzichten. Im Sommer findet man mich aber draussen an der Sonne – am See oder an einem Musikfestival.

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