

Warum so geizig? 3 Dinge, die es ruhig häufiger zu kaufen geben dürfte
Heutzutage gibt es einfach alles zu kaufen, oder? Faaaaaaaaalsch! Trotz wachsender Auswahl bleiben ein paar tote Beauty-Winkel zurück. Hier sind drei, die mich gerade besonders ärgern.
Ich suche und finde nicht. Paradox, wo mir doch heute mehr Auswahl denn je geboten wird. Aber auf dem Beauty-Massenmarkt formen Trends massgeblich mit, was gerade in den Regalen steht. Und das mag nicht immer das sein, was man selbst gerade braucht. Und bevor du mir «Indie-Brands!» ins Gesicht schreist: Ja, kleinere, unabhängig geführte Marken können eine hervorragende Option sein, wenn du «Aussergewöhnliches» suchst. Nur sprengen da Zölle, Versandkosten und ein allgemein höherer (aber gerechtfertigter) Preis schnell mal das Budget. Darum lass mich hier bitte etwas haten und nimm meine Worte mit Gelassenheit.
Los geht's.
Wo bleibt eigentlich …
… mein Perfect Match?
Neulich stellte ich erschrocken fest: Ich habe noch nie eine Foundation gefunden, die eins zu eins meinen Hautton trifft. Zwar teste ich mich manchmal erstaunlich nahe an den richtigen Ton, doch Perfektion bleibt ausser Reichweite. Foundations sind und waren für mich daher stets ein Kompromiss zwischen dem, was ich brauche und dem, was der Markt hergibt.
Ich ging dem Phänomen nach und fand meine Antwort: Meine Haut hat einen oliven Unterton. Und der ist chronisch unterrepräsentiert. Das heisst: Ohne gründliche Recherche an einen Counter laufen und hoffen, ein passendes Make-up zu finden? Vergiss es. Nein, ich muss vorher wissen, an welche Marken ich mich wende. So viel kann ich verraten: Viele stehen aktuell nicht zur Auswahl. Aber hoffentlich immer mehr? So soll Giorgio Armani im Zuge der Neuformulierung seiner «Luminous Silk Foundation» seine Farbpalette um ein paar olive Shades erweitert haben. Auch Lisa Eldridge (die Marke der gleichnamigen Make-up-Artistin) ist eine gute Anlaufstelle.
… der Spass bei Nagellacken?
Damit meine ich nicht bunte Farben oder schimmernde Nuancen. Die gibt’s zur Genüge (wenn auch oft in einer sehr generischen Auswahl). Ich spreche von wilden Pailletten, Herzchen, grossen holografischen Konfetti-Partikeln, Mini-Lametta und und und. Das Verspielte eben. Als ich ein Teenie war, gab’s die überall zu kaufen. Jetzt, wo ich Geld hätte, machen sich die Party-Lacke rar. Schade!

... die Drogerie-Auswahl an kühlen Liplinern?
Erinnerst du dich noch an mein Olive-Dilemma? Leider beeinflusst es ebenfalls mein Verhältnis zu Lippenfarben. Ich bin kurz davor, Handzettel zu verteilen, auf denen steht: «Wanted: Konturenstifte, die weder pink noch orange aussehen. Vorzugsweise aus der Drogerie.» Die Legende besagt, dass die Suchende (also ich) noch heute verwirrt durch die Drogerie-Gänge und Online-Shops streift. Selbst Liner, die vom Hersteller als «cool toned nude» beschrieben werden, sehen gekauft und aufgetragen viel zu warm an mir aus. Es ist zum Verzweifeln.
Damit der Beitrag an der Stelle nicht so traurig endet, noch ein Lichtblick zum Schluss: Nach etlichen Fehlkäufen habe ich neulich doch noch einen gefunden, der in mein Schema passt. Einen. Einzigen. Ein gräuliches Mauve namens «08 Gone Greige» von Maybelline. Mami liebt dich.

Du suchst ebenfalls schon länger nach etwas und wirst einfach nicht fündig? Teile es mit uns. Wer weiss: Vielleicht hat jemand einen wertvollen Tipp!
Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.
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